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Ph. D. Samuel Zukoff

Wiss. Mitarbeiter

Allgemeine Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1508
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37626
Telefax: +49 341 97-37609

Kurzprofil

Sam Zukoff hat 2017 im Fach Linguistik am MIT promoviert. Anschließend war er am MIT und der Princeton University angestellt. Seit 2020 arbeitet er als Postdoc im Bereich der grammatischen Theorie am Graduiertenkolleg „Interaktion grammatischer Bausteine“ (IGRA).


Sam Zukoff forscht zu Themen im Bereich der Phonologie, Morphologie und der historischen Linguistik (samzukoff.com). Ein Forschungsschwerpunkt seiner Arbeit bildet die Schnittstelle zwischen Morphologie und Phonologie. Hierbei befasst er sich insbesondere mit Reduplikationsprozessen und anderen Arten nicht-konkatenativer/prosodischer Morphologie, um herauszufinden, welche theoretische Maschinerie unsere Modelle der Phonologie und Morphologie wirklich brauchen.


Neben zahlreichen Konferenzberichten und Arbeitspapieren hat er Artikel in den Zeitschriften Linguistic Inquiry, Natural Language & Linguistic Theory, und Indo-European Linguistics veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er an einem Projekt zur Morphemordnung.

Berufliche Laufbahn

  • seit 02/2020
    Postdoc im Bereich grammatische Theorie am Graduiertenkolleg „Interaktion grammatischer Bausteine“ (IGRA), Universität Leipzig
  • 09/2018 - 01/2020
    Lehrbeauftragter in der Linguistik, Princeton University (Princeton, NJ, USA)
  • 09/2017 - 08/2018
    Assozierter Postdoc am Institut für Linguistik & Philosophie, Massachusetts Institute ofTechnology (Cambridge, MA, USA)

Ausbildung

  • 09/2012 - 09/2017
    Promotion im Fach Linguistik, Massachusetts Institute of Technology (Cambridge, MA, USA)
  • 08/2010 - 07/2012
    MA Linguistik, University of Georgia (Athens, GA, USA)
  • 09/2006 - 05/2010
    BA Linguistik und Altphilologien, Georgetown University (Washington, DC, USA)

Ich bin ein Phonologe. Ich untersuche die Art und Weise wie Prozesse komplexer Wortbildung die Verteilung von Lauten in Sprachen bestimmen und wie Sprache korrespondierenden Lauten in verwandten Wörtern erlaubt unterschiedlich zu sein / oder von ihnen verlangt gleich zu sein und nutze dies für ein besseres Verständnis der kognitiven Architektur, die dem grammatischen System menschlicher Sprache zugrunde liegt. Ich untersuche außerdem, wie sich diese Phänomene über die Zeit hinweg verändern und was die Art der Veränderung uns über den Prozess des Sprachenlernens und die generelle Sprachfähigkeit sagen.


Insbesondere untersuche ich Reduplikation und andere Prozesse nichtkonkatenativer/prosodischer Morphologie, um herauszufinden, welche theoretische Maschinerie unsere Modelle der Phonologie und Morphologie wirklich brauchen. Dies sind Dinge wie:


  • Prosodische Templates (Arbeitshypothese: nein, nicht wirklich)
  • Morphologische Templates (Arbeitshypothese: wahrscheinlich)
  • Unterschiedliche Typen von Output-Output Korrespondenzen (Arbeitshypothese: ja)
  • Serialismus vs. Parallelismus (Arbeitshypothese: meist Parallelismus)