Wir freuen uns, Sie zu unserer Konferenz rund um Forschung und Praxis zu kultureller Bildung in ländlichen Räumen am 20. und 21. September 2023 einzuladen.

Ziel der Konferenz ist, Erkenntnisse aus vier Jahren BMBF-geförderter Forschung in 20 Forschungsprojekten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vorzustellen und zwischen Praxis und Wissenschaft zu diskutieren.

Die Teilnehmenden aus Kultureinrichtungen, aus der Kunst- und Jugendbildung im ländlichen Raum, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung werden an den zwei Tagen gemeinsam neue Impulse für zukünftige Forschung setzen und im Dialog von Praxis und Wissenschaft überlegen, wie kulturelle Bildung im ländlichen Raum zukünftig gestaltet werden kann.

Für die Anmeldung folgen Sie diesem Link: https://eveeno.com/213928486

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Kapazität erforderlich.

 

Programm

ab 11.00 Uhr, GWZ Foyer               

Registrierung der Teilnehmer:innen

12.00 - 13.00 Uhr, Albertina Vorsaal 

Mittagessen und offenes Netzwerken

13:00 - 13.30 Uhr, Albertina Hauptsaal

Offizielle Konferenzeröffnung mit Willkommensworten durch BMBF & MetaKLuB

13.30 - 14.00 Uhr, Albertina Hauptsaal

Keynote 

Transzendenz statt Transformation? Impulse aus dem südlichen Afrika und globale Perspektiven für die Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen

Viele Länder im südlichen Afrikas nutzen seit Jahrzehnten Methoden der Kulturellen Bildung, um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu begleiten. Mit der Idee des „African Spirit“ fokussierte Robert Mugabe in den 1980er Jahren die Rückbesinnung auf präkoloniale Kulturformen in Zimbabwe. Einige Jahre später setzte Nelson Mandela in Südafrika mit der Vision der "Rainbow Nation" auf die Wirkmacht transkultureller Kunsträume, welche gesellschaftliche Vielfalt fördern sollten. Der Rückblick auf beide Beispiele gibt entscheidende Impulse, Potenziale, aber ebenso Grenzen der Kulturellen Bildung hierzulande zu reflektieren: Vermag Kulturelle Bildung strukturelle Prozesse der Transformation in ländlichen Räumen zu unterstützen oder liegt ein Schlüssel vielleicht eher in ihrem Vermögen, den Beteiligten Erfahrungen der Transzendenz zu ermöglichen, um den vielseitigen Wandlungsprozessen reflektiert begegnen zu können?

Prof. Dr. Julius Heinicke, UNESCO-Lehrstuhl „Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen“ und Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim

14.00 - 14.25 Uhr, Albertina Hauptsaal 

Vortrag

Vier Jahre Forschung zu kultureller Bildung in ländlichen Räumen — eine kurze Rückschau

Prof. Dr. Nina Kolleck, Dr. Luise Fischer & Dr. Ronny Patz

14.30 - 15.00 Uhr, Albertina Hauptsaal

Theaterperformance 

Smart aber unfair?  - Eine Talkshow zur Kulturellen Bildung und ihrer Förderung.

Prof. Dr. Ulrich Frick, Prof. Dr. Katrin Rakoczy, Karina Gotthardt, Matthias Seitz, Miles Tallon

15.15 - 16.50 Uhr, Albertina Hauptsaal, GWZ 1, GWZ 2 + 3, GWZ 4

Wissenschaft interaktiv

11 Forschungsprojekte stellen ihre Ergebnisse aus 4 Jahren Forschung vor

Drei Sessions à 25 Minuten in parallelen Formaten;

Session 1 15:15 – 15:40 Uhr

 

GWZ 1 (H1 4.16) 
Claudia Kühn & Julia Franz,
Projekt TraVI

Frage-Session: Wer lernt denn hier eigentlich was von wem? Wie Kultur im Ländlichen weitergegeben wird

Kulturelles Wissen wird in ländlichen Räumen insbesondere im Alltag (z.B. in der Familie, Vereinen, Nachbarschaft) informell zwischen Generationen weitergegeben. Die Weitergabe von Kultur vollzieht sich dabei in unterschiedlichen Mustern. In der Fragerunde stehen diese Muster der informellen Tradierung von Kultur im Ländlichen im Fokus.

GWZ 2 (H5 3.15)

Andreas C. Lehmann & Jürgen Rauh,

Projekt KuBiNetze

Poster-Session I: Was sind Gelingensbedingungen kultureller Bildungsangebote in ländlichen Räumen?

In Interviews mit 67 Akteur*innen aus 23 Angeboten ließen sich vier Ebenen der Gelingensbedingungen für die kulturellen Bildungsangebote ausmachen: Rahmenstruktur, Verantwortliche, Teilnehmer*innen und externe Unterstützer*innen. Angebote müssen zudem sowohl als attraktiv und als aktiv wahrgenommen werden um Mitglieder zu halten bzw. neu zu gewinnen. Unsere strukturierte Übersicht der Gelingensbedingungen hat bei Widerspiegelungen in den beforschten Gemeinden sofort zu produktiven Diskussionen animiert.

GWZ 3 (H5 3.16)

Alexandra Engel, Alexandra Retkowski, Werner Thole, Claudia Arndt, Katja Drews, Julian Trostmann, Heike Gumz, 

Projekt FAkuBi

Poster-Session II: Entscheidet das Selbstverständnis der Akteur:innen über die örtliche kulturelle Bildung?

Teilergebnisse des methodenplural angelegten Projekts FAkuBi zu Selbstpositionierungen und Entwürfen von Räumen des Kulturellen vor dem Hintergrund differenter Rahmenbedingungen und Angebotslandschaften kultureller Bildung in drei peripherisierten (Grenz-)regionen.

Albertina Hauptsaal

Ulrike Stutz,

Projekt KuBiLa 

Projekt Kulturelle Bildungslandkarten (www.kubi-map.de)

Vortrags-Session: Warum kann eine Förderung Kultureller Bildung hinderlich sein?

Die qualitative Analyse von Interviews mit Kulturakteur*innen aus ländlichen Räumen in Nordthüringen sowie zwei Vergleichsregionen deckt auf, dass Förderstrukturen z.T. als dysfunktional erfahren werden. Kann in der Wandlung von der Projekt- zur Stukturförderung ein Schlüssel liegen zur Stärkung vorhandener Potentiale?

 

Session 2 15:50 – 16:15 Uhr       

 

GWZ 1 (H1 4.16)

Verena Bons, Johanna Borchert, Thade Buchborn, Wolfgang Lessing,
Projekt MOKuB

Frage-Session: Blasmusikvereine und Kulturelle Bildung. Wie die Eigenlogiken der Musikvereine deren gesellschaftliche Bedeutung stärken und/oder schwächen.

Auf Grundlage der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Musikvereine als Orte kultureller Bildung" wollen wir in einer gemeinsamen Diskussion überlegen, welche Position und Funktion Musikvereine in ländlichen Räumen einnehmen können/wollen/sollen/müssen/dürfen.

GWZ 2 (H5 3.15)

Isa Sprethuber, 

Projekt BiDiPeri

Poster-Session I: Woran scheitert Digitalisierung von Bibliotheken in ländlichen Räumen? 

Bibliotheken können zentrale Orte digitaler und kultureller Bildung in ländlichen Räumen sein. In Interviews mit Bibliotheksmitarbeiter*innen und Gruppendiskussionen mit Jugendlichen haben wir erkundet, wie dieses Potential ausgeschöpft werden kann. Zwei besondere Herausforderungen hierbei: Die Personalsituation sowie das (Selbst-)Bild von Bibliotheken.

GWZ 3 (H5 3.16)

Mario Mallwitz &  Sonja Nonte, 

Projekt PReTuS




 

Poster-Session II: Synergien nutzen - Wie kulturelle Teilhabe durch schulische Kooperation gelingen kann 

Das Teilprojekt A (Universität Osnabrück) des Forschungsvorhabens „Periphere Regionen, Teilhabe und Schule“ (PReTuS) nimmt die Perspektive der Bildungsinstitution Schule in den Blick und befasst sich mit Schulentwicklungsprozessen im Bereich der Kulturellen Bildung und fragt dabei auch nach Vernetzungsmöglichkeiten und realisierten Kooperationen in der Region. Dabei wird insbesondere die Relevanz von Kooperationen außerschulischer und schulischer Akteure sowie der Einfluss regionalen Bedingungsfaktoren thematisiert. Es ermöglicht darüber hinaus Prozesse einer community education in den Blick zu nehmen, wie sie international bereits seit längerem erforscht werden. Ferner finden die Auswirkungen der Pandemie Berücksichtigung, die wie ein „Brennglas“ die strukturellen Probleme weiter sichtbar werden lassen. Die erhobenen Daten geben Hinweise auf potenzielle Synergien zwischen Schulen und kulturellen Akteur*innen in den ländlichen Gebieten hinsichtlich der Ermöglichung kultureller Teilhabe fürKinder und Jugendliche 

Albertina Hauptsaal

Jens Oliver Krüger, Projekt ElKuBi

Vortrags-Session: „Sogenannte Bildungslandschaften.“ Zum Gebrauch des Landschaftsbegriffs im bildungsplanerischen Kontext.


Die Rede von Bildungslandschaften erlebt im bildungsplanerischen Kontext seit zwei Jahrzehnten eine anhaltende Konjunktur. Doch nicht immer ist damit das Gleiche gemeint. Der Beitrag zeigt Unterschiede und Ungereimtheiten auf, die in der Rede von Bildungslandschaften beschlossen liegen können.   

 

Session 3 16:25 – 16:50 Uhr

 

GWZ 1 (H1 4.16)

Nele Gittermann und Dario Gödecke, 

Projekt „ThOff"

Frage-Session: Wie nutzen Bewohner*innen ländlicher Räume Theater?

Über das Theaterpublikum ländlicher Räume ist bisher wenig bekannt. Durch qualitative Interviews und eine breit angelegte quantitative Besucherbefragung konnten wir umfangreiche Erkenntnisse darüber gewinnen, ob Unterschiede zwischen urbanem und ruralem Publikum bestehen und inwiefern sich Zuschauer*innen professioneller Angebote von Zuschauer*innen ehrenamtlich getragener Vereine unterscheiden. Zentrale Kriterien hierbei sind die Erwartungshaltung, die Besuchsmotivation, die sozioökonomischen Zusammensetzung sowie die weitere Kulturnutzung der Besucher*innen.

GWZ 4

Katrin Rakoczy, Ulrich Frick, Karina Gotthardt, Matthias Seitz und Tallon,

Projekt „Ma-Ma-Märchenprinz“

Wissenschaftspraxis-Session: Digitalisierung in der Kunst und ihrer Erforschung – belanglos oder bahnbrechend?

Im Beitrag werden die Perspektiven zweier Experimente zu Kunst und Musik im digitalen Setting dargestellt. Die Kunststudie erforscht die ästhetische Erfahrung in einer virtuellen Kunstgalerie durch Selbsteinschätzung, aber auch psychophysiologische Parameter (Herzfrequenz). Im Rahmen des Vortrags wird eine Demonstration der VR-Galerie stattfinden und die bisherigen Ergebnisse kurz vorgestellt. Die Musikstudie untersucht gemeinsames Singen unterschiedlicher Musikstile (rural/urban) im digitalen Setting in verschiedenen Bedingungen. Untersucht werden verschiedene Aspekte musikalischer Sozialisation, musikdidaktische Methoden und deren Zusammenhänge mit der Qualität der musikalischen Darbietungen.

Albertina Hauptsaal

Birgit Althans, Mirjam Lewandowsky, Fiona Schrading, 

Projekt Wasteland?

Kurzfilm-Session: Ländliche Räume als Affekträume?
Ländliche Räume werden als Transformationsbeziehungen aufgefasst, in denen ökologische und ökonomische Prozesse das Verhältnis von Landschaft und Menschen auch als Affekträume abbilden. Welche Rolle hierbei kulturelle Bildung spielt, haben wir mit Mitteln der Sensory Ethnography erforscht. Dabei eine besondere Herausforderung: die Frage nach der Verbindung von Forscher*in und Feld.

 

17.15 - 18.15 Uhr, GWZ 1 - 4

Vernetzungs- und Zukunftstreffen

  • Treffen der Projektleitungen Rückschau auf die Förderrichtlinie "Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen" aus der Perspektive der Projektleiter:innen. (nicht öffentlich)
  • Treffen des Mittelbaus Rückschau auf die Förderrichtline "Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen" aus der Mittelbauperspektive. Entwicklung eines Barcamp-Workshop-Vorschlags aus dem Mittelbau. (nicht öffentlich)
  • Konferenz-"Speed-Dating" Interaktives Kennenlernen der Konferenz-Teilnehmenden über fünf kurze Runden. (öffentlich)

18.30 - 21.00 Uhr, GWZ 1 - 4

offenes Barcamp kreative Vernetzung und Ko-Kreation von Wissenschaft und Praxis zu kultureller Bildung in ländlichen Räumen mit Fingerfood

09.00 - 9.30 Uhr; Albertina Hauptsaal

Ankommen und Resonanz aus dem Barcamp

9.30 - 11.30, GWZ 4 (H1 3.16)

Sitzung des Expert*innenbeirats (nicht öffentlich)

9.30 - 12.00 Uhr, Albertina Hauptsaal & GWZ 1 - 3

Vier parallele Workshops

Ko-Kreation von Wissenschaft und Praxis zu Kultureller Bildung

9.30 - 12.00 Uhr, Albertina Hauptsaal

Praxisworkshop I: Welches sind kulturpolitische Stellschrauben, um den besonderen Bedingungen kultureller Bildung in ländlichen Räumen gerecht zu werden?

Ziel dieses Workshops ist es, zu reflektieren, wie Forschende und Praktiker*innen gemeinsam aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis rund um kulturelle Bildungsarbeit im ländlichen Raum in effektive Politikempfehlungen übersetzen können. Im ersten Teil des Workshops geht es zunächst um die Frage, wie Kultur und kulturelle Bildung (KuBi) in ländlichen Räumen über verschiedene politische Ebenen (Länder, Bund, Kommunen etc.) und über verschiedene Ressorts (Kultur, Bildung, Regionalentwicklung etc.) hinweg gestaltet werden. Im zweiten Teil des Workshops sollen die Workshopteilnehmer*innen dann in Gruppen diskutieren, welche konkreten Politikempfehlungen sich aus ihrer eigenen Forschung oder der eigenen praktischen KuBi-Arbeit ergeben. Das Ergebnis des Workshops ist eine Sammlung von kleinen (= einfachen) und großen (= komplexen) Politikempfehlungen zu kultureller Bildung in ländlichen Räumen sowie erste Ideen für politische Umsetzungsstrategien.

Moderation und Leitung: Christine Wingert, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

9.30 - 12.00 Uhr, GWZ 3 (H5 3.16)

Praxisworkshop II: Zwischen hohen Erwartungen und fehlender Wertschätzung: Schulen als zentrale Akteure für kulturelle Bildung im ländlichen Raum 

Ziel dieses Workshops ist es, zu reflektieren, wie Schulen und Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum dazu beitragen können, dass der Zugang zu Kultur für alle Kinder, Jugendliche aber auch ihre Eltern verbessert wird. Können Schulen, allein oder in Kooperation mit anderen, die gesellschaftliche Wertschätzung für Angebote kultureller Bildung von Kultureinrichtungen erhöhen oder sind solche Erwartungen an Schulen im ländlichen Raum nicht zu hoch?

Im ersten Teil des Workshops werden die Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis nach einem Impulsvortrag von Schulleiter Björn Ahlsleben zu seinen Erfahrungen aus der Praxis im Landkreis Harz gemeinsam diese Fragen erörtern. Zunächst sollen aktuelle Herausforderungen für Schulen sowie die Gründe für fehlenden Zugang zu kultureller Bildung aus Sicht der Teilnehmenden besprochen und die zentralen Gründe für diese Herausforderungen zusammengefasst werden. Im zweiten Teil des Workshops werden dann in kleinen Gruppen Handlungsempfehlungen für Schulen, Schulträger sowie weitere relevante Gruppen—z.B. Eltern oder Kultureinrichtungen—in ländlichen Räumen formuliert werden, die dazu beitragen können, den Stellenwert von Kultur in ländlichen Räumen zu erhöhen.

Workshopleitung und -moderation: Björn Ahlsleben, Schulleiter der Europaschule „Am Gröpertor“ Halberstadt mit Prof. Dr. Sonja Nonte und Mario Mallwitz (beide Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück)

9.30 - 12.00 Uhr, GWZ 2 (H5 3.15)

Praxisworkshop III: Was hat Jugendkulturarbeit in ländlichen Räumen von der Forschung zu kultureller Bildung?

Der Workshop beschäftigt sich mit der Frage, was Jugendkulturarbeit in ländlichen Räumen von der Forschung zu kultureller Bildung hat. Darüber wollen wir mit Beatrix Spreng und Wolfhard Schulze sprechen, die seit fast 30 Jahren kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche in Joachimsthal in Brandenburg anbieten und damit rechtsextremen Strukturen und rechtem Gedankengut in der Umgebung etwas entgegensetzen. Neben einem Einblick in die langjährige Praxis der beiden als kulturelle Bildner:innen, die Bedingungen und Herausforderungen, die der ländliche Raum im Landkreis mit sich bringt, aber auch die positiven Seiten und Effekte ihrer Bemühungen, möchten wir mit den Teilnehmer:innen in einen Austausch treten. Im Dialog wollen wir Praxiserfahrungen und Forschungswissen zusammenführen und diskutieren. Ziel ist es, gemeinsame Handlungsempfehlungen für kulturelle Jugendarbeit in ländlichen Gebieten zu entwickeln und diese nach der Konferenz einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Pfarrerin i.R. Beatrix Spreng und Wolfhard Schulze („BAFF - Bands auf festen Füßen"), Jugendprojekt der Kirchengemeinde Joachimsthal (Landkreis Barnim/ Brandenburg)

Moderation: Nils Zimmer, MetaKLuB 

9.30 - 12.00 Uhr, GWZ 1 (H1 4.16)

Kreativworkshop: Wie funktioniert visuelles Storytelling auf Instagram für Wissenschaft und Kulturelle Bildungspraxis?

Social Media ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Vom Bundeskanzler bis zur regionalen Kulturnetzwerkstelle (fast) alle sind auf sozialen Netzwerken zu finden. Doch wie können Wissenschaftler:innen und Einrichtungen und Akteure aus Kultureller Bildung Social Media für sich nutzen?

Der Workshop beginnt mit einem Impuls zu "Wissenschaft und Kulturelle Bildung in den sozialen Medien", neben Algorithmen für Sichtbarkeiten und Reichweite wird auch das Thema Bild-Text-Sprache aufgegriffen. Anschließend folgt eine praktische Übung in Kleingruppen. Zentrale Themen der Konferenz werden aufgegriffen und, nach Identifikation der Zielgruppe durch die Teilnehmenden, mit dem Tool Canva Social Media Posts verarbeitet. Der Kreativworkshop bietet einen praxisorientierten Ansatz für Wissenschaftler*innen und Akteure aus der Kulturellen Bildung, um Social Media effektiv zu nutzen. Die Beiträge können im Anschluss auf eigenen Social Media Accounts oder auf den Kanälen von MetaKLuB geteilt werden.

Sebastian Kummer, KF Education

12.00 - 12.45 Uhr, Albertina Vorsaal

Mittagessen

12.45 - 14.15 Uhr, Albertina Hauptsaal

Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops

14.15 - 14.30 Uhr, Albertina Hauptsaal 

Abschlussworte und Verabschiedung

Anmeldung 

Die Teilnahme zur Konferenz ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 15. September 2023 unter diesem Link möglich.

Anreise

Die Veranstaltung findet in der Bibliotheca Albertina (Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig) und dem gegenüberliegenden Geisteswissenschaftlichen Zentrum (Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig) statt.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: 

Straßenbahn: Vom Leipziger Hauptbahnhof mit Straßenbahnlinie 10 und 11 zur Haltestelle Leipzig, Münzgasse/LVZ von dort sind es 5 Minuten zu Fuß.

Bus: Vom Leipziger Hauptbahnhof mit der Buslinie 89 bis zur Station Leipzig, Mozartstr. fahren. Von dort sind es 3 Minuten zu Fuß. 

Auto: Für die Anreise mit dem Auto bietet sich die Nutzung des Parkhauses des Bundesverwaltungsgericht (Beethovenstraße 11, 04107 Leipzig) an. Von dort sind es 2 Minuten zu Fuß. (9 Euro/Tag)

Barrierefreiheit
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrende weitestgehend barrierefrei zugänglich.