Stellenausschreibung vom

Der / Die Stelleninhaber:in besetzt in Personalunion zugleich eine Leitungsfunktion am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI. 

Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig hat als eine der größten ForschungseinrichtungenSachsens Forschungsschwerpunkte in »Zellulärer Kommunikation«, »Erkrankungen von Gehirn und Seele«,»Zivilisationskrankheiten« sowie »Klinischer Regeneration«. Die Universität Leipzig und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI kooperieren seitvielen Jahren auf dem Gebiet der Immunologie. Mit der Professur ist eine organisatorisch herausgehobene Funktion am Fraunhofer IZI verbunden, die die wissenschaftlich-fachliche und unternehmerische Steuerung und Entwicklung des strategischen Forschungsbereichs Infektionspathologie mit dem Schwerpunkt Impfstoffe und Infektionsmodelle innerhalb des Fraunhofer-Modells und der Fraunhofer-Gesamtstrategie umfasst.
Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI erforscht und entwickelt spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurswissenschaften. Eine der Hauptaufgaben besteht dabei in der Auftragsforschung für biotechnologische, pharmazeutische und medizintechnische Unternehmen, Kliniken, diagnostische Labore sowie Forschungseinrichtungen.

Die Professur ist der Klinischen Immunologie (Direktorin: Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl) der Medizinischen Fakultätder Universität Leipzig zugeordnet. Die zu berufende Persönlichkeit sollte ein einschlägiges, national undinternational sichtbares und anerkanntes Forschungsprofil auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen infektionsbiologischen und immunologischen Forschung aufweisen.
Mit der Professur ist eine enge Anbindung an das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) mit organisatorisch herausgehobener Funktion verbunden. Über diese Schnittstelle zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung sollen der Schwerpunkt Infektionspathologie, das Zentrum für Infektionsmedizin der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig sowie das Fraunhofer IZI gestärkt werden. Zugleich wird ein entscheidender Beitrag zum Ausbau nationaler und internationaler Netzwerke auf diesem Gebiet angestrebt.
Für eine erfolgreiche Bewerbung sollten Sie in Forschung und Lehre immunologische und technische Aspekte der Impfstoffentwicklung und diagnostische Methoden vertreten. Des Weiteren sollten die Entwicklung innovativer Präventions- und Detektions-Methoden für Infektionen, insbesondere mit neuartigen und zoonotischen Krankheitserregern sowie die Entwicklung neuer präklinischer Verfahren bis zu Herstellungsprozessen Themengebiete Ihrer Forschung sein. Dabei sollten Sie einen besonderen Fokus auftranslationale Aspekte legen.
Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Naturwissenschaften oder der Humanmedizin, eine Promotion und Habilitation oder der Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen. Eine erfolgreiche Bewerbung setzt voraus, dass Sie über langjährige Erfahrung in der Leitung einer Forschungsgruppe, in der Lehre sowie in der Planung, Akquisition und Bearbeitung von nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten verfügen und hochrangige Publikationen veröffentlicht haben. Sie können außerdem belastbare Erfahrung in der Verwertung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die Anwendung vorweisen. Erfahrungen in der Leitung von nationalen und internationalen Forschungsverbünden und in der Postgraduierten-Ausbildung sind ebenfallswünschenswert.

Rechte und Pflichten des / der Stelleninhaber:in ergeben sich aus dem Sächsischen Hochschulgesetz(SächsHSG) und der Hochschuldienstaufgabenverordnung (HSDAVO). Die Bewerber:innen müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß §59 SächsHSG erfüllen.

Die Medizinische Fakultät strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. QualifizierteWissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Fraunhofer-Gesellschaft wertschätzt und fördert die Vielfalt der Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte bewerben Sie sich bis 7. August 2024 nach Veröffentlichung mit den üblichen Unterlagen ausschließlich über das Berufungsportal der Universität Leipzig.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden im Rahmen des gemeinsamen Berufungsverfahrens auch Vertreter:innen der Fraunhofer-Gesellschaft zugänglich gemacht. Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Artikel 13 DS-GVO im Rahmen des Bewerbungsverfahrens finden Sie hier.

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.