Stellenausschreibung vom Kennziffer: 299

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist zum 1. April 2023 oben genannte Professur zu besetzen.

Wissenschaftliches Umfeld

Die neu einzurichtende Professur orientiert sich an der gestiegenen Bedeutung von lernenden und adaptiven Informationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung. Sie greift die Relevanz datenbasierter Geschäftsprozesse und -modelle auf, welche die Wettbewerbsfähigkeit in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung bestimmen. Dazu soll die Professur die bestehenden Kompetenzbereiche am Institut für Wirtschaftsinformatik stärken und die Anwendung von Verfahren der Business Analytics und der Künstlichen Intelligenz (KI) für Anwendungssysteme sowie Geschäftsprozesse in Lehre und Forschung behandeln. Die Professur soll einerseits die anwendungsorientierten Professuren Anwendungssysteme sowie Informationssysteme in der Logistik stärken, die sich mit datenbasierten Geschäftsmodellen und -prozessen befassen, und andererseits die Professuren Informationsmanagement und Softwareentwicklung ergänzen, die mit Algorithmik, Datenhaltung und Entwicklungsfragen eine Schnittstelle zu Lehr- und Forschungsinhalten des Instituts für Informatik bilden. Es ist geplant, dass die Professur Vorlesungsinhalte in den Studiengängen der Wirtschaftswissenschaften sowie der Informatik (z. B. Data Science) einbringt und dort z. B. Wahlpflichtmodule anbietet.

Aufgaben

Die Professur soll ein national und international sichtbares Profil entwickeln und ihr Themengebiet in der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinde in Form einer Teilnahme an einschlägigen Konferenzen und durch die Publikation von Forschungsergebnissen in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften vertreten. Dazu soll die Professur intensiv Kooperationen mit anderen regionalen, nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen aufbauen (z. B. Research Center Smart Infrastructure, An-Institut für Angewandte Informatik InfAI, Social CRM Research Center) und sich aktiv an der Einwerbung von Drittmitteln beteiligen. Der Einbezug der Unternehmenspraxis ist dabei ausdrücklich gewünscht und soll in Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen erfolgen.

Anforderungen

Die:Der Bewerber:in soll einschlägig auf dem Gebiet intelligenter Informationssysteme und -prozesse ausgewiesen sein. Dazu zählen hochrangige Publikationen zu Themen der Business Analytics, der angewandten KI und des KI-basierten Geschäftsprozessmanagements. Erwartet wird zudem ein Leistungsausweis im Einwerben von öffentlichen und/oder privatwirtschaftlichen Drittmitteln sowie die Fähigkeit zur Durchführung englischsprachiger Lehrveranstaltungen.

Unser Angebot

Rechte und Pflichten der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers ergeben sich aus dem SächsHSFG und der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung (DAVOHS). Die Bewerber:innen müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 58 SächsHSFG erfüllen.

Die Universität Leipzig legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Schwerbehinderte werden zur Bewerbung aufgefordert und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 15. Juli 2022 mit den üblichen Unterlagen ausschließlich über das Berufungsportal der Universität Leipzig.

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.