Stellenausschreibung vom Kennziffer: 191/2022

Die 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den großen, forschungsstarken und medizinführenden Universitäten in Deutschland. Mit ihren rund 30.000 Studierenden und mehr als 5.000 Beschäftigten in 14 Fakultäten prägt sie das Leben in der pulsierenden und weltoffenen Stadt Leipzig. Die Universität Leipzig bietet ein dynamisches und international geprägtes Arbeitsumfeld sowie attraktive und vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Transfer, Infrastruktur und Verwaltung.

An der Juristenfakultät, Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie und Rechtssoziologie (Prof. Dr. Katrin Höffler), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt unter dem Vorbehalt der Drittmittelbewilligung oben genannte Stelle zu besetzen. 

Die Stelle bietet die Möglichkeit zur Mitarbeit an einem interdisziplinären Verbundprojekt zu KI-basierter Geldwäschedetektion (sog. AML-KI).

Stellenmerkmale

  • befristet für 3 Jahre
  • 75 % einer Vollbeschäftigung oder Aufteilung auf zwei Teilzeitstellen zu 25 % und 50 % einer Vollbeschäftigung
  • vorgesehene Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Aufgaben

  • strafrechtliche und kriminologische Analyse bzgl. Geldwäsche mit Blick auf AML-KI
  • Sicherstellung des Wissenstransfers an die Verbundpartner, ständige Zusammenarbeit
  • Erarbeitung von Präventionserfordernissen
  • Beteiligung an Prüfung technischer Lösungen und des KI-Demonstrators aus kriminologischer und strafrechtlicher Sicht
  • eigene wissenschaftliche Qualifikation im Rahmen einer Promotion

Voraussetzungen

  • Erstes Juristisches Staatsexamen (zweistellige Note wünschenswert; mindestens jedoch vollbefriedigend)
  • belegtes Interesse an Themen der Digitalisierung, insbesondere Algorithmeneinsatz im Strafrecht, der Kriminologie und/oder der Wirtschaftskriminalität
  • gute Englischkenntnisse
  • hoher Grad an Selbständigkeit und Organisationsfähigkeit (inkl. Bereitschaft zur Mitarbeit in der Drittmittelverwaltung)
  • Teamfähigkeit, insbesondere Offenheit für multi- und interdisziplinäres Denken und Zusammenarbeiten

Wir bieten

  • Gelegenheit zur eigenständigen Forschung und wissenschaftlichen Qualifizierung
  • einen modernen Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Mobile Arbeit); ein Umzug nach Leipzig ist nicht zwingend erforderlich
  • flexible Arbeitszeiten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • eine zielgerichtete Personalentwicklung in allen Phasen Ihres Berufslebens mit Weiterbildungsmöglichkeiten
  • eine betriebliche Altersvorsorge
  • ein vergünstigtes Personennahverkehrsticket (MDV-JobTicket )

 

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 191/2022 bis 20. Juli 2022 an: Universität Leipzig, Juristenfakultät, Frau Prof. Dr. Katrin Höffler – persönlich – Burgstraße 27, 04109 Leipzig. Gern können Sie Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei auch per E-Mail senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Kosten für ein eventuelles Vorstellungsgespräch können nicht übernommen werden.

Die Universität Leipzig strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in verantwortlicher Position an und bittet deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen oder nach SGB IX Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.