Stellenausschreibung vom Kennziffer: 137/2024

Die 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den großen, forschungsstarken und medizinführenden Universitäten in Deutschland. Mit ihren rund 30.000 Studierenden und mehr als 5.000 Beschäftigten in 14 Fakultäten prägt sie das Leben in der pulsierenden und weltoffenen Stadt Leipzig. Die Universität Leipzig bietet ein dynamisches und international geprägtes Arbeitsumfeld sowie attraktive und vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Transfer, Infrastruktur und Verwaltung.

An der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften, Ostasiatisches Institut, Professur für Japanologie, ist ab dem 1. Oktober 2024 oder nach Vereinbarung oben genannte Stelle zu besetzen.

Stellenmerkmale

  • Befristung entsprechend der Qualifizierungsplanung (vorgesehen zunächst 3 Jahre mit der Option zur Verlängerung)
  • Entsprechend der Qualifikation entweder 50% einer Vollbeschäftigung für Doktorand:innen oder 100% einer Vollbeschäftigung für Postdoktorand:innen, Teilzeit möglich
  • vorgesehene Vergütung: Entgeltgruppe E 13 TV-L

Aufgaben

  • eigene weitere wissenschaftliche Qualifikation (Möglichkeit zur Promotion oder Habilitation)
  • Lehre von in der Regel 2 -4 SWS (je nach Stellenanteil), auf Deutsch oder Englisch
  • Mitwirkung an den organisatorischen und administrativen Aufgaben in Forschung und Lehre (universitäre Selbstverwaltung)
  • Engagement in der Entwicklung neuer Forschungs- und Lehrformate im Team
  • Bei Postdoktorand:innen Mitwirkung bei der Einwerbung von Drittmittelprojekten

Voraussetzungen

  • für Doktorandinnen und Postdoktorand:innen: sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einer der folgenden Disziplinen: Geschichts- und Kulturwissenschaften, Umweltstudien, Imperienforschung, Wissenschafts- und Technologiestudien, Regionalwissenschaften oder Sozialwissenschaften
  • für Postdoktorad:innen  sehr gute Promotion auf einem der vorgenannten Gebiete
  • sehr gute Kenntnisse in Japanisch und Englisch (andere ostasiatische Sprachen oder Deutsch sind wünschenswert)
  • Forschungsinteresse an der Geschichte des asiatisch-pazifischen Raums von 1700 bis zur Gegenwart und/oder Umweltstudien, die Japan in der (indo-)pazifischen Region verorten oder einen Bezug zu anderen Teilen der Welt herstellen (China, Ostasien, Europa)
  • Gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten, Teamfähigkeit

Wir bieten

  • flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten
  • internationales und unterstützendes Forschungsteam in der Japanologie
  • Finanzierung von Forschungs- und Konferenzreisen ins Ausland
  • verschiedene Formen der Karriereunterstützung sowohl auf Dissertanten- als auch auf Postdoc-Ebene
  • enge Anbindung an  interdisziplinäre und innovative Forschungsformate durch das Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe) 
  • enge Anbindung an das Zentrum für transimperiale Geschichte, eine Plattform für ein sich neu etablierendes Fachgebiet
  • Möglichkeiten zur Interaktion mit der vielfältigen und interdisziplinären Forschungslandschaft 
  • Gelegenheiten zum Austausch mit internationalen Doktorand:innen (z. B. internationale Graduiertenschule "Global and Area Studies")

Ihre Bewerbungsunterlagen in Form einer einzigen PDF-Datei senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 137/2024 bis 31. August 2024 per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können. Sie können alle Unterlagen alternativ auch per Post an Universität Leipzig, Ostasiatisches Institut, Frau Professor Dr. Nadin Heé - persönlich- Schillerstraße 6 in 04109 Leipzig senden. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung zu den üblichen Unterlagen Folgendes bei:

  • Motivationsschreiben
  • 2 Referenzen
  • Projektbeschreibung des geplanten Promotions- oder zweiten Buchprojekts (ca. 3 Seiten)
  • PDF-Datei der Masterarbeit oder Dissertation

Die Universität Leipzig strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in verantwortlicher Position an und bittet deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen oder ihnen nach SGB IX Gleichgestellte bevorzugt eingestellt. 

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.