Neben der E-Learning-Plattform Moodle2 bieten wir auch mit Mahara eine E-Portfolio-Lösung und mit ILIAS eine E-Assessment-Plattform für die Organisation und multimediale Begleitung Ihrer Lehrveranstaltung an der Universität Leipzig. Zudem gibt es bei uns bereits seit 2009 Vorlesungsaufzeichnungen mit über 500 bereits aufgezeichneten Veranstaltungen.

ein Student arbeitet während der Vorlesung an seinem Laptop (Foto: Christian Hüller)
Foto: Christian Hüller

E-Portfolio Mahara

Die Kopplung von Mahara und Moodle ermöglicht den medienbruchfreien Übergang zwischen der Lernplattform und dem E-Portfolio ohne erneutes Einloggen. Links auf gegenseitige Inhalte können auf diese Weise einfach miteinander verknüpft oder auch angezeigt werden.

Grundsätzlich bietet Mahara die Möglichkeit, eigene E-Portfolios, Selbstpräsentationen, Blogs und Online-Bewerbungen einzurichten und speziell erstellte Seiten gezielt für andere registrierte Benutzer (oder auch externe) freizugeben. Zudem sind Gruppenpräsentationen mit untereinander verlinkten Seiten (auch mit Freigabe für das www.) möglich.

Der Zugang zu Mahara erfolgt an der Universität Leipzig ausschließlich über die Lernplattform Moodle. Bei der ersten Anmeldung wird Ihr Moodle-Profil übernommen. Hilfeinformationen finden Sie innerhalb von Moodle im Maharahilfekurs sowie in der Hilfe-Gruppe innerhalb von Mahara.

Vorlesungsaufzeichnungen

Vorlesungsaufzeichnungen finden an der Universität Leipzig bereits seit dem Frühjahr 2009 statt. Es wurden bereits weit über 500 Veranstaltungen aufgezeichnet.

Vorlesungsaufzeichnungen eröffnen neue Reflexionsmöglichkeiten, die zeitlich und räumlich über die Einzelveranstaltung hinausgehen. Die Studierenden können ihre Prüfungsvorbereitung intensivieren und im Zusammenhang mit begleitenden Tests bessere Prüfungsergebnisse erzielen. Durch Vorlesungsaufzeichnungen ergeben sich auch neue interessante didaktische Konzepte (z.B. Flipped Classroom).

Der Dozent entscheidet im Rahmen der Aufzeichnung selbst, ob diese öffentlich, nur für einen bestimmten Nutzerkreis (z.B. in einem Moodle-Kurs) oder zur eigenen Selbstreflexion gezeigt wird.

Bitte sprechen Sie uns bei Fragen zur technischen und didaktischen Umsetzung an:

  • Aufzeichnungen mit mobiler Technik (Videorucksäcke)
  • Streaming bei Veranstaltungen
  • (teil)automatisierte Vorlesungsaufzeichnungen im Hörsaalgebäude in HS 8 und HS 9 sowie im Audimax

E-Assessment

Der Begriff E-Assessment umfasst den gesamten Bereich elektronischer Verfahren der Leistungsmessung und -beurteilung und geht weit über den formalen Einsatz einer „Online-Prüfung“ hinaus. Hervorzuheben ist insbesondere der sich verschiebende Schwerpunkt auf eine qualitativ gesicherte Kompetenzmessung.

Die Arbeitsgruppe E-Learning-Service steuert seit Herbst 2013 die zentralen Assessment-Vorhaben der Universität.

Der im Erdgeschoss der Bibliotheca Albertina befindliche größte Pool der Universität, das universitätsweite Assessment-Center, steht dafür zur Verfügung.

Für Anfragen zur Verfügbarkeit des Pools (75 PC-Plätze) sowie dem gesamten Workflow wenden Sie sich bitte an den E-Learning-Service:

  • Recht (Verankerung in der Prüfungsordnung)
  • Organisation einer E-Klausur (Vorbereitung, Durchführung, Auswertung)
  • Technik (Systemumstieg oder Neueinstieg)
  • Methodik
  • Software-Schulungen (Ilias EA).

Hinweise

Die Anmeldung auf ILIAS erfolgt ab sofort für alle Angehörigen der Universität ohne die Ergänzung der Domäne (ohne @studserv.uni-leipzig.de und ohne "@uni-leipzig.de).

Für Nutzer, die weiterhin Probleme mit dem Login haben: Bitte überprüfen Sie Ihr Passwort auf die Sonderzeichen < „kleiner als“ oder > „größer als“. Sollten diese Sonderzeichen in Ihrem Passwort vorkommen, müssen Sie das Passwort bitte ändern.

Die Erreichbarkeit von ILIAS (E-Assessment-Plattform der Uni Leipzig):

  • ILIAS ist ausschließlich über VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) oder innerhalb des kabelgebundenen Uni-Netzes erreichbar.

  • Von zu Hause oder im WLAN können Sie via WebVPN darauf zugreifen (Login mit ihrem Uni-Account; z.B. aaa16bbb@studserv.uni-leipzig.de).

  • Sollten Sie Probleme über WebVPN feststellen (z.B. mangelnde Qualität von Tonübertragungen) können Sie den installierbaren VPN-Client der Uni Leipzig nutzen. Eine Anleitung dafür finden Sie hier.

Den Link zur ILIAS-Plattform der Universität Leipzig finden Sie hier.

Entwicklung und Umsetzung eines Pilot-Seminars nach dem Inverted Classroom Model (ICM)

Eine zeitgemäße Hochschullehre steht vor zahlreichen Herausforderungen. Sie soll kompetenzorientiert sein, die Heterogenität der Studierenden berücksichtigen, moderne digitale Medien einsetzen, studierendenfreundlich und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisierbar sein. Die Lehre an der Universität muss sich also maßgeblich weiterentwickeln. Dafür braucht es veränderte Lehr-Lern-Formate, die die heutigen Studierenden beim Erwerb von Kompetenzen angemessen unterstützen. Im Rahmen des Projekts wird deshalb das Lehr-Lern-Konzept des Inverted Classroom für ein Seminar des Lehramts Sonderpädagogik als Pilot entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Das Inverted Classroom Model (ICM) oder auch Flipped Classroom Model (FCM) bezeichnet ein sogenanntes hybrides Lernarrangement, eine Form des blended learning, bei dem der Präsenzlehre eine obligatorische e-Learning-Phase vorgeschaltet wird. Die Rezeption der Inhalte erfolgt selbstständig mit Hilfe digitaler Lernmaterialien im Rahmen des Selbststudiums, bevor in der Präsenzveranstaltung aktiv und kooperativ mit den Inhalten vertiefend weitergearbeitet wird, diese angewendet und geübt werden können. Das Inverted Classroom Model verspricht, den Herausforderungen der Hochschullehre zu begegnen. Sein Mehrwert besteht in der Förderung der Motivation der Studierenden und des selbstregulierten Lernens und in der Erhöhung der Lernleistung. Dieser Mehrwert konnte jedoch in Untersuchungen bisher nur zum Teil belegt werden. Forderungen nach mehr Forschungsprojekten/Wirkungsforschung sind Teil der aktuellen Diskussion, zu der das Projekt einen Beitrag leisten will.

Ziele

  • Lehrveranstaltungsangebot für ein bestehendes Seminar in einem Pflichtmodul durch e-Learning/ICM neu ausrichten/strukturieren – ICM in die Lehre implementieren
  • Nutzen, Wirkung, Mehrwert evaluieren
  • Praktische Handlungsanweisungen für Lehrende ableiten.

Manuela Engel (Institut für Förderpädagogik)

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