Der E-Learning-Service betreut und berät zu digitalen Lehr- und Lernmöglichkeiten. Er unterstützt bei hochschulinternen sowie sachsenweiten Projekten und hilft bei der Bewerbung um Förderungen. Hier finden Sie neben Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, beispielsweise des Netzwerks Lehre.Digital, auch Hinweise zu weiteren Projekten und Förderungen.

Ein Student arbeitet während der Vorlesung an seinem Laptop. Foto: Christian Hüller
Foto: Christian Hüller

NETZWERK LEHRE. DIGITAL

In den letzten Jahren sind an der Universität Leipzig eine Vielzahl digital gestützter Lehr- und Lernszenarien gefördert und realisiert worden. Um dieses Wissen besser hochschulweit sichtbar und nutzbar zu machen, wurde am 5. Tag der Lehre am 8. November 2019 mit einem Kick-Off-Workshop der Grundstein für das Netzwerk Lehre. Digital gelegt.

Netzwerk Lehre. Digital

Das Netzwerk Lehre. Digital hat die strategische und nachhaltige Vernetzung von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden zum Ziel. Wobei das Netzwerk bei der Digitalisierung der Lehre unterstützen und einen hochschulweiter Transfer digital gestützter Lehr- und Lernszenarien ermöglichen soll. Es wird sowohl für Studierende als auch für Lehrende und MitarbeiterInnen in Unterstützungsstrukturen offen sein. Alle Statusgruppen haben im Netzwerk dieselben Rechte. Ein digitaler Austausch soll über eine Netzwerkplattform ermöglicht werden. 

Das Netzwerk Lehre. Digital braucht sowohl digitale Orte als auch Orte und Formate der direkten/persönlichen Begegnung für den Austausch. Es sollen deshalb in regelmäßigen Abständen Netzwerktreffen organisiert werden:

  • mit thematischem Fokus (z. B. Simulationen in der Lehre, Hospitationen, gegenseitige Unterstützung und Beratung bei Förderanträgen)
  • mit allgemeinem Fokus (z. B. Vorstellung von Good Practice in der digitalen Hochschullehre)

Nächstes Netzwerktreffen

15. Juli 2021, 13 – 15 Uhr

Dominic Dives und Christine Magosch stellen die Empfehlungen aus der Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung (P2P-Strategieberatung) vor. Gemeinsam werden Ideen und Lösungsansätze für die Praxis entwickelt.

Melden Sie sich im Netzwerk an und kommen Sie gerne vorbei.

Falls Sie Interesse an den Aktivitäten des Netzwerks Lehre. Digital haben, können Sie sich hier anmelden. Senden Sie uns bitte das ausgefüllte Formular, um aktuelle Informationen über die Netzwerkarbeit sowie Einladungen zu Veranstaltungen zu erhalten.

HIER REGISTRIEREN!

Projekt: Digitale Hochschulbildung Sachsen

Das Verbundprojekt Digitale Hochschulbildung in Sachsen resultiert aus einer Kooperation des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) mit dem Arbeitskreis e-Learning (AKeL) der Landesrektorenkonferenz Sachsen. Ziel des Vorhabens ist, die landesweite Digitalisierungsstrategie für die Hochschullehre umzusetzen. Damit wird die Digitalisierung in Studium und Lehre gemäß den Strategien der einzelnen Partnerhochschulen vorangetrieben. Allgemeine Information zum Verbundprojekt finden Sie auf der Webseite des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS).

Förderung: Digital Fellowships

Mit der jährlichen Förderung eines Digital Fellowship können Lehrende und Studierende aller sächsischen Hochschulen finanziell unterstützt werden, um ihre Lehre im Bereich Digitalisierung weiterzuentwickeln. Sowohl Einzelpersonen als auch Tandems können sich für ein Fellowship bewerben. Die einzelnen Vorhaben werden fortlaufend der Hochschulöffentlichkeit präsentiert. Diese Praxisbeispiele sollen weitere Innovationen anregen. Der Arbeitskreis E-Learning ist für die Digital Fellowships verantwortlich und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Digitalisierungsvorhaben.
Eine Bewerbung ist bis zum 31.03.2021 möglich.

Bei Fragen schreiben Sie gerne eine Mail an digitalfellow(at)uni-leipzig.de

Informieren Sie sich auch über die folgenden Dokumente zur Ausschreibung:

Weitere Informationen, vor allem zum Bewerbungsverfahren, finden Sie auf den Seiten des Bildungsportals Sachsen.

FAQ: Digital Fellowships

Hier finden Sie einige Fragen, die uns in unseren Beratungen und Info-Veranstaltungen zu den Digital Fellowships begegnet sind.

Darf ich mit einer Hochschule außerhalb Sachsens oder im Ausland kooperieren?

Antragsberechtigt und zuwendungsberechtigt sind im Fellowship-Programm nur die staatlichen sächsischen Hochschulen (gemäß §1 sowie §49 SächsHSFG). D.h. nur diese können Geld erhalten, da die Finanzierung der Fellowships durch das SMWK erfolgt und daher ausschließlich die sächsischen Hochschulen unterstützt werden soll. Als Kooperationspartner ist eine ausländische Hochschule dennoch möglich (kann eben nur kein Geld erhalten).

Ist es möglich, dass in Tandem-Fellowships ein Partner die volle Summe der Unterstützungsmittel erhält und der zweite Partner die Ergebnisse anschließend zur Nachnutzung erhält?

Die Idee der Tandems ist, dass zwei Lehrende gemeinsam an der Weiterentwicklung Ihrer
Lehrveranstaltungen arbeiten und dies auch weitestgehend zeitgleich erfolgt. Dabei müssen die Arbeitslasten nicht unbedingt 50/50 geteilt werden, dennoch sollte an beiden Institutionen die Weiterentwicklung mit einer finanziellen Unterstützung ermöglicht werden.
Eine Übertragung der Ergebnisse des Fellowships an eine andere Struktureinheit entspricht einem klassischen Einzel-Fellowship, in dem eine Idee entwickelt und erprobt wird, welche im Nachgang weiteren Lehrenden zur Verfügung gestellt wird.

Können auch zwei Studierende in einem Tandem kooperieren?

Ja, wenn jeder der Studierenden mit der Durchführung einer (anderen) curricular verankerten Lehrveranstaltung betraut ist und jeder einer anderen Struktureinheit zugeordnet werden kann.

Dominic Dives

Drittmittelverfügungsgeb.
Ritterstraße 12
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-33365

Unsere UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTe "VIDEOS IN DER HOCHSCHULLEHRE"

Suchen Sie eine Abwechslung zum klassischen Vortragsformat/Referat für Ihre Lehre? Haben Sie sich die Frage gestellt, wie Sie und Ihre Studierende visuell attraktive und nachhaltige Videoformate wie Erklärvideos in Legetechnik (Beispielvideo) sowie erstellen könnten? Oder: Wie Sie Ihre Videos im Moodlekurs interaktiv und didaktisch sinnvoll einbetten können?

Ab sofort können Lehrende der Universität Leipzig Unterstützung bei videobasierten Projekten durch studentische Hilfskräfte erhalten. Unterstützt werden folgende Richtungen:

1. Unsere studentischen Hilfskräfte kommen zu Ihnen in die Lehrveranstaltung und erstellen gemeinsam mit Ihnen und Ihren Studierenden ein Erklärvideo in Legetechnik.

2. Unsere studentischen Hilfskräfte kommen zu Ihnen und binden gemeinsam mit Ihnen Ihre interaktiven Videos, zum Beispiel Vorlesungsaufzeichnungen in Ihrem Moodlekurs ein.

Hinweise:

  • Die Vergabe der Projektunterstützung erfolgt nach Windhundverfahren. Dabei gilt die zeitliche Reihenfolge. Je früher die Anmeldung erfolgt, desto größer ist die Chance auf Zuteilung. Die studentischen Hilfskräfte werden sowohl durch das  Tutoring-Kolleg als auch durch den E-Learning-Service betreut.

Sie möchten das Angebot wahrnehmen?

  • Rufen Sie das Anmeldeformular auf.
  • Senden Sie das ausgefüllte Formular per E-Mail.
  • Wir nehmen Kontakt auf und besprechen Einzelheiten.
     
  • Lehrende aller Fakultäten, die in ihrer Lehre Videos in den erwähnten Formaten ausprobieren möchten. Bei freien Kapazitäten können auch Projekte von Zentralen Einrichtungen unterstützt werden.

Das Angebot richtet sich vorrangig an Projekte mit einer Gruppengröße bis zu 32 Personen.

  • Studierende erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien.
  • Die Erstellung von Erklärvideos setzt eine intensive Auseinandersetzung mit einem Thema voraus (Beschäftigung mit einem Thema über ein Referat hinaus).
  • Erklärvideos können digitale Medien mit Fachinhalten verknüpfen.
  • Mittelfristig kann die Erstellung einer digitalen Bibliothek mit Erklärfilmen angestrebt werden, die für das Fach nutzbar sein können.
  • Das eigene Thema eruieren und es auf die wesentlichen Inhalte reduzieren können.
  • Die Grundlagen im Bereich von Visualisierungskompetenzen erwerben.
  • Mit dem Videoschnittprogramm (iMovie) umgehen können.
  • Ein Film (2 – 4 Minuten) drehen und bearbeiten können.
  • Studierende müssen im Vorfeld das Thema inhaltlich eruieren und bearbeiten.
  • Das Video-Projekt kann entweder im Seminarkontext oder im Selbststudium als Werkstatt stattfinden (oder in Kombination)
  • Das Schreiben eines Drehbuchs und Erstellung von Materialien dauern in der Regel 90 Minuten.
  • Die Erstellung des Films (Filmdreh, -schnitt und -vertonung) dauern in der Regel ebenfalls 90 Minuten.
  • Das Video-Projekt kann sowohl während der Lehrveranstaltung als auch in der Selbstlernphase stattfinden.
  • Bei Interesse und Zeitkapazitäten bieten wir auch eine offene Werkstatt an.

E-Portfolio Mahara

Die Kopplung von Mahara und Moodle ermöglicht den medienbruchfreien Übergang zwischen der Lernplattform und dem E-Portfolio ohne erneutes Einloggen. Links auf gegenseitige Inhalte können auf diese Weise einfach miteinander verknüpft oder auch angezeigt werden.

Grundsätzlich bietet Mahara die Möglichkeit, eigene E-Portfolios, Selbstpräsentationen, Blogs und Online-Bewerbungen einzurichten und speziell erstellte Seiten gezielt für andere registrierte Benutzer (oder auch externe) freizugeben. Zudem sind Gruppenpräsentationen mit untereinander verlinkten Seiten (auch mit Freigabe für das www.) möglich.

Der Zugang zu Mahara erfolgt an der Universität Leipzig ausschließlich über die Lernplattform Moodle. Bei der ersten Anmeldung wird Ihr Moodle-Profil übernommen. Hilfeinformationen finden Sie innerhalb von Moodle im Maharahilfekurs sowie in der Hilfe-Gruppe innerhalb von Mahara.

Vorlesungsaufzeichnungen

Vorlesungsaufzeichnungen finden an der Universität Leipzig bereits seit dem Frühjahr 2009 statt. Es wurden bereits weit über 500 Veranstaltungen aufgezeichnet.

Vorlesungsaufzeichnungen eröffnen neue Reflexionsmöglichkeiten, die zeitlich und räumlich über die Einzelveranstaltung hinausgehen. Die Studierenden können ihre Prüfungsvorbereitung intensivieren und im Zusammenhang mit begleitenden Tests bessere Prüfungsergebnisse erzielen. Durch Vorlesungsaufzeichnungen ergeben sich auch neue interessante didaktische Konzepte (z.B. Flipped Classroom).

Der Dozent entscheidet im Rahmen der Aufzeichnung selbst, ob diese öffentlich, nur für einen bestimmten Nutzerkreis (z.B. in einem Moodle-Kurs) oder zur eigenen Selbstreflexion gezeigt wird.

Bitte sprechen Sie uns bei Fragen zur technischen und didaktischen Umsetzung an:

  • Aufzeichnungen mit mobiler Technik (Videorucksäcke)
  • Streaming bei Veranstaltungen
  • (teil)automatisierte Vorlesungsaufzeichnungen im Hörsaalgebäude in HS 8 und HS 9 sowie im Audimax

E-Assessment

Der Begriff E-Assessment umfasst den gesamten Bereich elektronischer Verfahren der Leistungsmessung und -beurteilung und geht weit über den formalen Einsatz einer „Online-Prüfung“ hinaus. Hervorzuheben ist insbesondere der sich verschiebende Schwerpunkt auf eine qualitativ gesicherte Kompetenzmessung.

Die Arbeitsgruppe E-Learning-Service steuert seit Herbst 2013 die zentralen Assessment-Vorhaben der Universität.

Der im Erdgeschoss der Bibliotheca Albertina befindliche größte Pool der Universität, das universitätsweite Assessment-Center, steht dafür zur Verfügung.

Für Anfragen zur Verfügbarkeit des Pools (75 PC-Plätze) sowie dem gesamten Workflow wenden Sie sich bitte an den E-Learning-Service:

  • Recht (Verankerung in der Prüfungsordnung)
  • Organisation einer E-Klausur (Vorbereitung, Durchführung, Auswertung)
  • Technik (Systemumstieg oder Neueinstieg)
  • Methodik
  • Software-Schulungen (Ilias EA).

Hinweise

Die Anmeldung auf ILIAS erfolgt ab sofort für alle Angehörigen der Universität ohne die Ergänzung der Domäne (ohne @studserv.uni-leipzig.de und ohne "@uni-leipzig.de).

Für Nutzer, die weiterhin Probleme mit dem Login haben: Bitte überprüfen Sie Ihr Passwort auf die Sonderzeichen < „kleiner als“ oder > „größer als“. Sollten diese Sonderzeichen in Ihrem Passwort vorkommen, müssen Sie das Passwort bitte ändern.

Die Erreichbarkeit von ILIAS (E-Assessment-Plattform der Uni Leipzig):

  • ILIAS ist ausschließlich über VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) oder innerhalb des kabelgebundenen Uni-Netzes erreichbar.

  • Von zu Hause oder im WLAN können Sie via WebVPN darauf zugreifen (Login mit ihrem Uni-Account; z.B. aaa16bbb@studserv.uni-leipzig.de).

  • Sollten Sie Probleme über WebVPN feststellen (z.B. mangelnde Qualität von Tonübertragungen) können Sie den installierbaren VPN-Client der Uni Leipzig nutzen. Eine Anleitung dafür finden Sie hier.

Den Link zur ILIAS-Plattform der Universität Leipzig finden Sie hier.

Entwicklung und Umsetzung eines Pilot-Seminars nach dem Inverted Classroom Model (ICM)

Eine zeitgemäße Hochschullehre steht vor zahlreichen Herausforderungen. Sie soll kompetenzorientiert sein, die Heterogenität der Studierenden berücksichtigen, moderne digitale Medien einsetzen, studierendenfreundlich und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisierbar sein. Die Lehre an der Universität muss sich also maßgeblich weiterentwickeln. Dafür braucht es veränderte Lehr-Lern-Formate, die die heutigen Studierenden beim Erwerb von Kompetenzen angemessen unterstützen. Im Rahmen des Projekts wird deshalb das Lehr-Lern-Konzept des Inverted Classroom für ein Seminar des Lehramts Sonderpädagogik als Pilot entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Das Inverted Classroom Model (ICM) oder auch Flipped Classroom Model (FCM) bezeichnet ein sogenanntes hybrides Lernarrangement, eine Form des blended learning, bei dem der Präsenzlehre eine obligatorische e-Learning-Phase vorgeschaltet wird. Die Rezeption der Inhalte erfolgt selbstständig mit Hilfe digitaler Lernmaterialien im Rahmen des Selbststudiums, bevor in der Präsenzveranstaltung aktiv und kooperativ mit den Inhalten vertiefend weitergearbeitet wird, diese angewendet und geübt werden können. Das Inverted Classroom Model verspricht, den Herausforderungen der Hochschullehre zu begegnen. Sein Mehrwert besteht in der Förderung der Motivation der Studierenden und des selbstregulierten Lernens und in der Erhöhung der Lernleistung. Dieser Mehrwert konnte jedoch in Untersuchungen bisher nur zum Teil belegt werden. Forderungen nach mehr Forschungsprojekten/Wirkungsforschung sind Teil der aktuellen Diskussion, zu der das Projekt einen Beitrag leisten will.

Ziele

  • Lehrveranstaltungsangebot für ein bestehendes Seminar in einem Pflichtmodul durch e-Learning/ICM neu ausrichten/strukturieren – ICM in die Lehre implementieren
  • Nutzen, Wirkung, Mehrwert evaluieren
  • Praktische Handlungsanweisungen für Lehrende ableiten.

Manuela Engel (Institut für Förderpädagogik)

Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitsgruppe E-Learning-Service

mehr erfahren

Moodle Anwender­schulung

mehr erfahren

Moodle Login Hilfe

mehr erfahren