Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Bachelor of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    örtlich zulassungsbeschränkt
  • Regelstudienzeit

    6 Semester

  • Leistungspunkte

    180

  • NC

    Im letzten Auswahlverfahren erhielten alle Studienbewerberinnen und -bewerber einen Studienplatz.

Video "Das sagen die Studierenden"

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

  • Studierende mit deutscher Muttersprache: Kenntnisse in zwei Fremdsprachen auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens oder Kenntnisse in einer Fremdsprache auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und Lateinkenntnisse
  • Studierende mit anderer Muttersprache: Kenntnisse in Deutsch auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Studierende der Studiengangsvariante B.A. Plus: Kenntnisse in Niederländisch auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (zu Beginn des Auslandsaufenthaltes), Studierende mit anderer Muttersprache Kenntnisse in Deutsch auf Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (zum Bewerbungszeitpunkt)

Inhalte

Die Inhalte des Bachelorstudienganges Deutsch als Fremd- und Zweitsprache umfassen die Bereiche:

  • Einführung in das Fach DaF/DaZ
  • Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache
  • Didaktik/Methodik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
  • Phonetik/Phonologie/Rhetorik
  • Kulturstudien
  • Grammatik
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Mediengestütztes Lehren und Lernen im Fremd- und Zweitsprachenunterricht
  • Zweitsprachenerwerb
  • Deutsch für den Beruf
  • Leistungsmessung
  • Vermittlung sprachlicher Gegenstände im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

Weiterhin ist ein Praktikum „Vorbereitung auf die Unterrichtspraxis“ zu absolvieren und eine Bachelorarbeit anzufertigen.

Das Bachelorstudium (B.A.) setzt sich aus einem Kernfach sowie einem Wahlbereich oder mehreren Wahlbereichen und einem Bereich der Schlüsselqualifikationen zu­sammen. Das Bachelorstudium beinhaltet ein Praktikum, das im dritten oder vierten Semester vorzugsweise im Ausland zu absolvieren ist. Die Verantwortlichkeit für die Vor- und Nachbereitung des Praktikums liegt beim Herder-Institut. Die Bachelorarbeit wird studienbegleitend im dritten Studienjahr verfasst.

Pro Studienjahr werden 60 Leistungspunkte (LP) durch bestandene Modulprüfungen erworben. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand der Studierenden von ca. 30 Zeitstunden im Präsenz- und Selbststudium sowie für die Prüfungsvorbereitung und -durchführung. Der gesamte Arbeitsaufwand der Studierenden darf im Studienjahr einschließlich der vorlesungsfreien Zeit 1.800 Zeitstunden nicht überschreiten. Im Falle eines Teilzeitstudiums verringert sich der studentische Arbeitsaufwand entsprechend dem Anteil des Teilzeitstudiums.

Das Studium ist wie folgt strukturiert: Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt. Module bezeichnen einen Verbund zeitlich begrenzter, in sich geschlossener, methodisch oder inhaltlich ausgerichteter Lehrveranstaltungen. Module werden entsprechend ihrem Arbeitsaufwand mit Leistungspunkten versehen. Sie werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen, auf deren Grundlage Leistungspunkte vergeben werden. Ein Modul umfasst in der Regel zehn Leistungspunkte.

Das Kernfach (KF) umfasst 120 LP (Pflichtbereich 60 LP, Wahlpflichtbereich 20 LP, Schlüsselqualifikationen 30 LP, Bachelorarbeit 10 LP).

Der Wahlbereich (WB) umfasst 60 LP. Für die Auswahl dieser Module gibt es ver­schiedene Varianten:

  • Kernfach und alle sechs Module aus einem anderen Fach (60 LP),
  • Kernfach und zwei Wahlfächer mit jeweils drei Modulen (30 LP) Summe: 2x30 LP = 60 LP,
  • Kernfach und drei Module aus einem Fach (30 LP) und drei weiteren Wahlfächern mit jeweils einem Modul (10 LP) Summe: 30 LP + 10 LP + 10 LP + 10 LP = 60 LP,
  • Kernfach und alle sechs Module aus verschiedenen Bereichen: 6 x 10 LP = 60 LP.

Das Herder-Institut empfiehlt die Kombination KF + 6 Module aus einem Wahlfach. Diese Kombination ermöglicht nach Abschluss des B.A. Deutsch als Fremd­- und Zweitsprache gegebenenfalls auch im Wahlbereich die Aufnahme eines M.A.-Studiums. Bei allen anderen Kombinationen ist das anschließende Masterstudium nur in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, nicht aber in den Wahlbereichen möglich. Aus studienplanerischen Gründen empfehlen wir, die Wahlbereichsmodule vom ersten Semester an zu absolvieren, also ein Wahlbereich-Modul pro Semester.

Der Bereich der Schlüsselqualifikationen umfasst 30 LP:

  • 10 LP für ein im Rahmen des Herder-Instituts betreutes obligatorisches Praktikum als fachinterne Schlüsselqualifikation,
  • 10 LP für eine fakultätsintern angebotene fachbezogene Schlüsselqualifikationen nach Wahl der Studierenden,
  • 10 LP können im Bereich der fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen auf andere Weise erbracht werden.

Das Praktikumsmodul umfasst fünf Wochen Praktikum und dessen Vor- und Nachbereitung. Es soll vorzugsweise im Ausland absolviert werden.

Ein Auslandsaufenthalt vorzugsweise im vierten Semester kann/soll nach Absprache mit dem Modulverantwortlichen auch dazu genutzt werden, bestimmte Module dort zu absolvieren. Hier bieten sich vor allem Module aus der Linguistik, z. B. Grammatik oder das Vertiefungsmodul Linguistik, aber auch das Modul zur Fremdsprachenerwerbsforschung an, die auf der Basis von Vereinbarungen mit Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland am Herder-Institut anerkannt werden können.

Es gibt vier Grundformen von Modulen:

  1. Pflichtmodule: diese haben alle Studierenden zu belegen,
  2. Wahlpflichtmodule: die Studierenden können innerhalb eines thematisch eingegrenzten Bereichs auswählen,
  3. Wahlbereichsmodule: die Studierenden haben die freie Auswahl innerhalb des Modulangebots des Wahlbereichs der Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Leipzig,
  4. Schlüsselqualifikationsmodule.

Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen.

Insbesondere sollen die Studierenden dazu befähigt werden, eine Tätigkeit als Lehrende des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache, etwa an Sprachschulen oder Volkshochschulen im In- und Ausland auszuüben oder als Sprach- und Kulturmittler/-mittlerin in der in- und auswärtigen Kulturarbeit und Kulturpolitik tätig zu werden. Voraussetzungen hierfür sind unter anderem Kenntnisse über Struktur und Gebrauch der deutschen Sprache, deutsche Kultur, Interkulturalität, Wissen über Fremd-/Zweitsprachenerwerbsprozesse sowie in der Didaktik/Methodik des Deutschen als Fremdsprache.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): ja
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.07.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie auf unserer Seite "Online-Bewerbung".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS und 5. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS und 6. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationalität

Ausschließlich für die Studiengangsvariante „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im niederländischen Kontext – Bachelor Plus":
Zweisemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

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