Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Lehramt und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Staatsexamen
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Vollzeit, Teilzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    örtlich zulassungsbeschränkt
  • Regelstudienzeit

    10 Semester

  • NC

    Im letzten Auswahlverfahren erhielten alle Studienbewerberinnen und -bewerber einen Studienplatz.

Video "Das sagen die Studierenden"

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

Die Vorlage eines phoniatrischen Gutachtens ist verbindliche Immatrikulationsvoraussetzung.

Ein phoniatrisches Gutachten kann nur von einem Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniater und Pädaudiologe) oder einem Facharzt für HNO-Heilkunde mit der Zusatzbezeichnung Stimm- und Sprachstörungen erstellt werden und ist kostenpflichtig. Ein logopädisches Gutachten ist nicht ausreichend.

Eine Übersicht über die zuständigen Fachärzte an Ihrem Heimat- oder Studienort finden Sie in Ärzteverzeichnissen, Telefonbüchern und im Internet. Darüber hinaus können Sie diese bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

 

  • Kenntnisse in Französisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Das Latinum muss spätestens bis zur Anmeldung der staatlichen Abschlussprüfung nachgewiesen werden. Alternativ kann das Latinum durch den Nachweis von zwei Fremdsprachen auf Niveau C1 und Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ersetzt werden. Eine Fremdsprache davon kann Französisch sein.

Inhalte

Ziel ist der Beruf als Lehrer und Lehrerin an Gymnasien nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen.

Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften zum einen der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt.

Gegenstand des Studiums ist die französische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Fachdidaktik, Sprache und Landeskunde erwerben.

Diese Profilbildung formt - zusammen mit pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts am Gymnasium – das Leitbild des Studiengangs Höheres Lehramt Gymnasium im Fach Französisch. Er widmet sich dem Studium der über den Gebrauch der französischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume Frankreich, Belgien, Kanada (Québec) und Maghreb.

Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Französisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in den wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik, Literatur-/Kulturwissenschaft und Fachdidaktik) bietet, Veranstaltungen zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und zwei Fachpraktika vorsieht, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht am Gymnasium vorbereiten.

Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Französischen studiert werden und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Französischen vermittelt.

Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den frankophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literatur- und Kulturwissenschaft.

Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben.

Im Bereich Sprache lernen die Studierenden französischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Französischen schriftlich und mündlich (Anforderungen ca. C1 des Europäischen Referenzrahmens) auszudrücken.

Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Frankreichs und der frankophonen Länder behandelt.

Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung.

Dieses Fach kann auch als Lehramtserweiterungsfach, zusätzlich zu den bereits studierten Fächern im gleichen Lehramtsstudiengang, gewählt werden.

Das Studium hat einen Umfang von 300 Leistungspunkten (LP), davon entfallen 20 LP auf die Wissenschaftliche Arbeit, die im zehnten Semester angefertigt wird. Die Wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Lehramtsfächer, deren Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben. In jedem Studienjahr werden in der Regel 60 LP erworben. Leistungspunkte werden für bestandene Modulprüfungen vergeben. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand der Studierenden von 30 Zeitstunden im Präsenz- und Selbststudium sowie für die Prüfungsvorbereitung und -durchführung.

Der Studiengang beinhaltet zwei gleichwertige Lehramtsfächer (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP), den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP), Ergänzungsstudien (20 LP) und die Erste Staatsprüfung. Der Abschluss Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften (10 LP).

Im Bereich des Faches Französisch sind 5 Pflichtmodule und 3 Wahlpflichtmodule (=80 LP) zu absolvieren sowie 4 Pflichtmodule in der Fachdidaktik (inkl. SPS). Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule.

Bei der Wahl des zweiten Kernfaches, beachten Sie bitte die gültigen Fächerkombinationen.  

 

Wählen Sie Deutsch als zweites Kernfach und haben Interesse daran, sowohl in Frankreich einen Teil Ihres Studiums zu absolvieren, als auch später eventuell in Frankreich als Lehrkraft zu arbeiten, dann können Sie sich hier über den Integrierten Studiengang Lehramt Französisch-Deutsch informieren.

Beim Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Französisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist.

Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem frankophonen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/-innen des Instituts für Romanistik wenden.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): ja
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.07.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Lehramtsstudium". Bitte beachten Sie dort auch die Hinweise zu den Verbesserungen der Zulassungschancen.

 

Bewerbungsfristen für das Lehramtserweiterungsfach:

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Bitte beachten Sie unbedingt die Voraussetzungen, unter denen ein Lehramtserweiterungsfach aufgenommen werden kann.

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS, 5. FS, 7. FS, 9. FS - jeweils alle zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS , 6. FS, 8. FS und 10. FS - jeweils alle zulassungsfrei
Bewerbungsfrist (zulassungsfrei): 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid, phoniatrisches Gutachten, Kombinationsmöglichkeiten der Lehramtsfächer

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

 

Studienangebot für das Lehramtserweiterungsfach:

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS, 5. FS, 7. FS und 9. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS, 6. FS, 8. FS und 10. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist (zulassungsfrei): 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid, phoniatrisches Gutachten

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationalität

Zweisemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

Vergabe eines double degrees mit ausländischen Partnerhochschulen

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