Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Sozialwissenschaften
  • Studientyp

    weiterführend
  • Abschluss

    Master of Arts
  • Lehrsprache

    Englisch
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    örtlich zulassungsbeschränkt
  • Regelstudienzeit

    4 Semester

  • Leistungspunkte

    120

Zugangsvoraussetzungen

  • Abschluss eines sechssemestrigen geschichts- bzw. kulturwissenschaftlichen Bachelors, eines sechssemestrigen sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftlichen Bachelors oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannter Abschluss mit einem Mindestanteil von 15% der im Fach Global Studies unmittelbar relevanten Lehrveranstaltungen
  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens bzw. der UNIcert-Stufe II des AKS, nachzuweisen durch einen der international anerkannten Tests; ausgenommen hiervon sind Muttersprachler und Studierende, die ihren vorherigen Abschluss an einer englischsprachigen Hochschule erworben haben
  • Kenntnisse in einer zweiten modernen Fremdsprache auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, nachzuweisen durch Zeugnisse

Das Vorliegen der genannten Voraussetzungen wird durch die Fakultät überprüft, die hierüber einen Bescheid erlässt. Dieser dient zum Nachweis der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen.

Inhalte

Dieser internationale Studiengang wird in Kooperation mit sechs europäischen und neun nicht-europäischen Partnerhochschulen im Rahmen des Erasmus Mundus Global Studies-Konsortiums angeboten. Neben der Universität Leipzig sind dies die Universität Gent (Belgien), London School of Economics and Political Science (Großbritannien), Roskilde Universität (Dänemark), Universität Wroclaw (Polen), Universität Wien (Österreich) sowie Addis Abeba University (Äthiopien), Dalhousie University (Kanada), Fudan University (China), Jawaharlal Nehru University (Indien), Macquarie University (Australien), University of Otago (Neuseeland), University of California Santa Barbara (USA), University of Stellenbosch (Südafrika) und Université de Yaoundé I (Kamerun). Konzeptuell hebt sich das Programm gegenüber vergleichbaren Studiengängen vor allem durch sein Verständnis für die historische Pfadabhängigkeit der Position und Strategien einzelner Weltregionen in der globalen Vernetzung und durch seine selbstreflexive und vergleichende Herangehensweise zur Analyse der Verhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden hervor. Eine weitere Stärke des Programms stellt die Verbindung von Lehrangeboten zur fortschreitenden Vernetzung von Märkten, Produktionsketten, politischen Organisationen und Ideengebäuden, Gesell­schaften und Kulturen sowie zur wachsenden Rolle weltweiter Mobilität dar.

Der Studiengang wird mit einem Master of Arts in Global Studies in Form eines Joint oder Double Degrees abgeschlossen (je nach Kombination der Studienorte). Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden mittels eines interdisziplinären und internationalen Studienangebotes zu befähigen, sich auf der Grundlage geschichts- und kulturwissenschaftlicher sowie geistes- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse, Theorien und Methoden auf wissenschaftlichem Niveau mit der Globalisierung und den sie begleitenden Prozessen in den Ländern des Nordens sowie denen des Südens verantwortlich auseinander setzen und selbständig in diesem Themenfeld arbeiten zu können.

Die Studierenden sollen ferner ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten so entwickeln, dass sie sich nach dem erfolgreichen Abschluss des Studienganges entweder für ein Promotionsstudium qualifizieren oder den Übergang in ein Berufsfeld finden, wofür der Studiengang ebenfalls praxisrelevante Schlüsselqualifikationen vermittelt.

Der Masterstudiengang Global Studies verbindet Analysen transnationaler Prozesse und Organisationen in Wirtschaft, Politik und Kultur mit einem breiten Spektrum von Untersuchungen zu Großregionen in der Welt.

Der Studiengang ist in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten Semester belegen die Studierenden drei systematische Einführungsmodule „Global History“, „International Studies“ und „Methods for the Study of Globalization“. Im zweiten und dritten Semester wählen die Studierenden aus jeweils 4 angebotenen interdisziplinären, regional fokussierten Modulen je zwei aus. Im vierten Semester belegen die Studierenden zwei systematische Module „World Orders Under the Global Condition“ und „Cultural Transfers Under the Global Condition“.

Zusätzlich finden (im zweiten und im vierten Fachsemester) begleiten­de Kolloquien, im ersten Fachsemester eine Winterschule und im zweiten Fachsemester eine Sommerschule statt, die der Vorstellung neuer Forschungstrends und der Vorbereitung der Masterarbeiten gewidmet sind. Ebenso gibt es ein Forschungs­praktikum (im dritten Fachsemester), das auf die Anwendung der bis dahin erworbenen wissenschaftlichen Arbeitstechniken zielt. Im ersten oder im zweiten Studienjahr ist ein Auslandsaufenthalt von zwei Semestern an einer der europäischen Partneruniversitäten Pflicht. Zusätzlich können die Studenten ein Fachsemester an einer der nicht-europäischen Partnerhochschulen des Erasmus Mundus Global Studies Konsortiums absolvieren. Die Module des Studienganges bauen aufeinander auf und müssen nacheinander absolviert werden.

Die internationale Zusammensetzung der eingeschriebenen Studierenden sowie der im Studiengang lehrenden Wissenschaftler und die überwiegend englischsprachigen Lehrveranstaltungen bereiten die Absolventen bereits während des Studiums auf eine Karriere im internationalen Umfeld vor. Jeweils abhängig von der Kombination der Berufsqualifikation aus dem Bachelorstudium eröffnen sich Zugänge zu zwischenstaatlichen und supranationalen Behörden sowie Nichtregierungsorganisationen, zur Entwicklungszusammenarbeit, zum Feld interkultureller Vermittlertätigkeit, aber auch in die Bereiche Wirtschaft und Management. Obligatorischer Bestandteil des Studienprogramms ist ein einjähriger Studienaufenthalt an einer der ausländischen Partneruniversitäten. Das Forschungspraktikum (3. Semester) zielt auf die Anwendung der bis dahin erworbenen wissenschaftlichen Arbeitstechniken ab. Darüber hinaus besteht für Studierende die Möglichkeit, Praktika oder eine in Abstimmung mit einem Betreuer konzipierte Feldforschung während der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren. Auf diese Weise werden sowohl inhaltliche als auch persönliche Bezüge zum Berufsfeld hergestellt.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): ja
Bewerbungsfrist: 02.05.-31.05.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Masterstudium".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS - zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationalität

Ausschließlich für die Studiengangsvariante "A European Perspective”:
Zweisemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

Ausschließlich für die Studiengangsvariante "With a special emphasis on peace and security in Africa”:
Einsemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

Pflichtcurriculum in englischer Sprache

Ausschließlich für die Studiengangsvariante "A European Perspective”:
Vergabe eines double/joint degrees mit ausländischen Partnerhochschulen (jeweils in Abhängigkeit der besuchten Partnerhochschulen)

Ausschließlich für die Studiengangsvariante "With a special emphasis on peace and security in Africa”:
Vergabe eines double degrees mit ausländischen Partnerhochschulen

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