Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften, Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Bachelor of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch, anteilig englischsprachig
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei
  • Regelstudienzeit

    6 Semester

  • Leistungspunkte

    180

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens oder Latinum

Inhalte

Das Studium der Indologie, Tibetologie und Mongolistik ist ein auf philologischen Grundlagen aufbauendes kultur- und geisteswissenschaftliches Studium, das der Bildung und Vertiefung des Bewusstseins für die komplexen Voraussetzungen der kulturellen und sozialen Entwicklungen in Süd- und Zentralasien dient und damit ein inter- und transkulturell fundiertes Problembewusstsein sowie interkulturelle Kompetenz fördert. Das Studium umfasst die Philologie der verschiedenen Quellensprachen, vor allem Sanskrit, Hindi, Tibetisch und Mongolisch, Sprach- und Literaturgeschichte, Philosophie- und Religionsgeschichte sowie Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte des indischen Subkontinents und Zentralasiens. Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit zu eigenverantwortlicher beruflicher Beschäftigung auf wissenschaftlichem Niveau mit den Phänomenen der jeweiligen Länder, in denen schwerpunktmäßig Lese- und Sprechfähigkeit erworben wurde.

Die Studierenden sollen ferner in die Lage versetzt werden, sich durch den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs für einen Masterstudiengang zu qualifizieren.

Das Bachelorstudium umfasst im Vollzeitstudium 180 Leistungspunkte (LP) und setzt sich aus einem Kernfach (120 LP) und einem Wahlbereich (60 LP) zusammen. Das Kernfach beinhaltet 60 LP für zwei der vier angebotenen Sprachen, 30 LP für vier bis fünf der sechs angebotenen Einführungsmodule zu Philosophie, Kultur- und Kunstgeschichte, 10 LP für die Schlüsselqualifikation, 10 LP für das Praktikum und 10 LP für die Bachelorarbeit. Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt, wobei ein Modul 5 oder 10 LP umfasst. Maximal 60 Leistungspunkte können im Ausland erworben werden. In jedem Studienjahr werden 60 Leistungspunkte erworben, die für bestandene Modulprüfungen vergeben werden. 

Im Kernfach besteht der Studiengang aus vier Einführungsmodulen zu Philosophie, Kultur- und Kunstgeschichte, die unter sechs angebotenen auszuwählen sind, und sechs Sprachmodulen aus zwei der vier am Institut gelehrten Sprachen. Die Einführungsmodule werden turnusmäßig angeboten. Die Sprachmodule bauen aufeinander auf und sind hintereinander zu studieren, wobei die Zweitsprachen frühestens im zweiten Studienjahr begonnen werden.

Die Module im Wahlbereich können aus allen Studienfächern der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften sowie aus allen Fächern, mit denen die Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften eine entsprechende Fakultätsvereinbarung geschlossen hat, frei gewählt werden. Dabei sollen mindestens drei Module aus einem einzigen Fach, das nicht das Kernfach ist, studiert werden. Werden alle sechs Module des Wahlbereichs aus einem Fach erfolgreich studiert, erhält der Absolvent ein entsprechendes Zertifikat für dieses Fach. Entsprechendes gilt für Studierende anderer Kernfächer, die sechs Module Indologie, Tibetologie und Mongolistik im Rahmen des strukturierten Wahlbereichs auswählen.

Während des Bachelorstudiums muss ein selbst organisiertes und berichtspflichtiges Praktikum an einer berufsfeldspezifischen Institution mit Süd- oder Zentralasienbezug absolviert werden. Entweder wird das Praktikum in Süd- oder Zentralasien oder bei einer Institution mit Süd- oder Zentralasienbezug außerhalb Süd- und Zentralasiens absolviert. Das Praktikum ist in der vorlesungsfreien Zeit möglichst zwischen dem zweiten und dritten oder dem dritten und vierten Semester und im Umfang von 10 LP abzuleisten.

Das Bachelorstudium Indologie, Tibetologie und Mongolistik hat die wissenschaftliche Ausbildung zum Ziel. Diese ist vorrangig auf eine Berufsausübung in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungsinstitutionen ausgerichtet, kann aber auch als Qualifikation für andere berufliche Tätigkeiten absolviert werden, z. B. in Museen, im Bibliothekswesen, in der Erwachsenenbildung, bei den Medien, im Fremdenverkehr, im diplomatischen Dienst, in der Entwicklungszusammenarbeit oder bei der Beratung von Niederlassungen von Unternehmen und Joint Ventures in Süd- und Zentralasien, sowie generell in Berufen, in denen interkulturelle Kompetenz gefordert ist. Ein Abschluss des Bachelorstudiums Indologie, Tibetologie und Mongolistik ist Voraussetzung für ein weiterführendes Masterstudium, in dem die Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschung und zu wissenschaftlicher Kommunikation erreicht werden soll. Das Masterstudium Indologie, Tibetologie und Mongolistik mit dem Schwerpunkt Indologie setzt vier Module Sprachunterricht (Hindi oder Sanskrit), mit dem Schwerpunkt Tibetologie/Mongolistik drei Module Sprachunterricht (Tibetisch oder Mongolisch) voraus.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie auf unserer Seite "Online-Bewerbung".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS und 5. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS und 6. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

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