Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Bachelor of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei
  • Regelstudienzeit

    6 Semester

  • Leistungspunkte

    180

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

  • Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Bei Wahl des translatorischen Wahlbereichs sind für die jeweils gewählte Sprache folgende Sprachkenntnisse erforderlich:

  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Kenntnisse in Französisch auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Kenntnisse in Russisch auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Kenntnisse in Spanisch auf Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Inhalte

Das binationale Studienprogramm „Interkulturelle Kommunikation und Translation Tschechisch-Deutsch“ wird durch die Universität Leipzig in Kooperation mit der Karlsuniversität Prag angeboten.

Das kombinierte Kursangebot des Instituts für Slavistik, des Institutes für Angewandte Linguistik und Translatologie (Universität Leipzig) und des Instituts für Translatologie (Karlsuniversität Prag) vermittelt zu den Studienschwerpunkten Tschechisch und Deutsch nicht nur profunde Sprachkenntnisse, sondern auch grundlegendes Know-how für das Übersetzen. Ziel des Programmes ist es, Studierende für eine Tätigkeit in der translatorischen Praxis Tschechisch-Deutsch/Deutsch-Tschechisch auszubilden und ihnen das methodische Instrumentarium zur Bewältigung translatorischer Probleme nahe zu bringen. Zu den Lernergebnissen gehören unter anderem der sichere Umgang mit den Ausdrucksmitteln der Arbeitssprachen, methodisches und theoretisches Wissen zur zielgerichteten Bewältigung typischer Probleme des Übersetzens, die Fähigkeit zur selbständigen Problemlösung wissenschaftlicher oder praktischer Problemstellung mit fach- und/oder berufsfeldspezifischer Schwerpunktsetzung, Kenntnis der für das Übersetzen und Dolmetschen relevanten kulturellen Zusammenhänge und Besonder­heiten sowie terminologischer und lexikografischer Arbeitsmethoden und professioneller Arbeitsmittel. Großer Wert wird vor allem auf interdisziplinäre und komparatistische Aspekte gelegt.

Für das Auslandsjahr stehen besondere Stipendien zur Verfügung. Zum erfolgreichen Abschluss wird von beiden Universitäten jeweils ein Zeugnis verliehen – eine einzig­artige Voraussetzung für den Arbeitsmarkt in der tschechisch-deutschen Grenzregion und in der Europäischen Union.

Das Studium besteht für die Studierenden, die in Leipzig beginnen, aus einem viersemestrigen Studium an der Universität Leipzig (erstes bis einschließlich viertes Semester) plus einem zweisemestrigen Studium an der Karlsuniversität Prag (fünftes und sechstes Semester).

Da die Studierenden, die das Studium in Prag beginnen, im dritten und vierten Semester an der Universität Leipzig studieren, sind über vier Semester Tandem­partnerschaften zur Erhöhung der Sprach- und Kulturkompetenz in das Studium einbezogen.

Das Bachelorstudium „Interkulturelle Kommunikation und Translation Tschechisch-Deutsch“ setzt sich aus einem Kernfach, dem Bereich der Schlüsselqualifika­tionen sowie einem Wahlbereich zusammen.

Jeder dieser drei Bereiche besteht aus Modulen, die einen Verbund zeitlich begrenzter und in sich geschlossener methodisch oder inhaltlich ausgerichteter Lehrveran­staltungen bilden und mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, auf deren Grundlage die Leistungspunkte (LP) vergeben werden. Ein LP entspricht dabei einem Arbeitsaufwand von ca. 30 Zeitstunden (Präsenz-, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung und -durchführung).

Im Kernfach mit jeweils acht Pflichtmodulen plus Bachelorarbeit sind unterschiedliche Studienverlaufspläne für Studierende mit Tschechischvorkenntnissen und für Studie­rende ohne solche Vorkenntnisse vorgesehen. Letztere erhalten in den ersten beiden Semestern eine intensive Tschechischausbildung. Alle Studierenden, die das Studium in Leipzig beginnen, studieren in den ersten vier Semestern sowohl westslawistische als auch translatologische Module. Das fünfte und sechste Fach­semester verbringen sie in Prag und können dort neben der Vertiefung ihrer Tschechischkenntnisse vor allem Lehrveranstaltungen zum Übersetzen und Dolmetschen belegen. Für das Auslandsjahr in Prag stehen besondere Stipendien zur Verfügung.

Im Bereich der Schlüsselqualifikationen sind 20 LP in Leipzig zu erbringen und 10 LP in Prag. Dabei belegen Studierende ohne Tschechischvorkenntnisse das Modul „Tschechisch I“ als Pflichtmodul, Studierende mit Vorkenntnissen erbringen 10 LP durch Belegung eines Moduls aus dem Angebot der fakultätsinternen oder fakultäts­übergreifenden Schlüsselqualifikationsmodule der Universität Leipzig. Alle Studie­renden erbringen durch Belegung eines der Module der fachimmanenten Schlüssel­qualifikationen und durch Belegung von Veranstaltungen in Prag sowie ein Praktikum insgesamt 20 LP.

Neben den Modulen des Kernfachs und der Schlüsselqualifikationen umfasst das Bachelorstudium „Interkulturelle Kommunikation und Translation Tschechisch-Deutsch“ einen Wahlbereich. Im Wahlbereich werden 60 LP erworben, in der Regel aus sechs Modulen zu je 10 LP. Einige Institute der Universität Leipzig bieten ein sog. Wahlfach an, für das sich der/die Studierende anmeldet und dann Module im Umfang von 60 LP aus diesem Fach belegen und somit wie ein Nebenfach studieren kann. Das Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie bietet einen translatorischen Wahlbereich für Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch an, für den entsprechende Sprachkenntnisse nachgewiesen werden müssen. Ansonsten sind die Module des Wahlbereichs aus dem Angebot der Philologischen Fakultät, der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften, der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie sowie der Theologischen Fakultät bzw. aus der Moduldatenbank (www.uni-leipzig.de/moduleinschreibung) zu wählen. Empfohlen wird, mindestens drei fachlich zusammengehörende Module zu wählen, die als kleiner Wahlbereich eines Faches zusammengefasst sind. Die verbleibenden 3 Module/30 LP können auf ein weiteres Fach in einem zweiten kleinen Wahlbereich oder auf drei beliebige Einzelmodule entfallen. Auch eine Aufstockung des Kernfaches um bis zu drei Module/30 LP ist möglich. Werden sechs Module belegt, die einem Studiengang zugeordnet sind oder in vergleichbarer Weise fachlich zusammengehören und als großer Wahlbereich eines Faches ausgewiesen sind, wird dies in geeigneter Weise im Diploma Supplement bescheinigt.

Der gemeinsame Doppelabschluss beider Partneruniversitäten – Universität Leipzig und Karlsuniversität Prag – erhöht für die Absolventinnen und Absolventen des Studien­gangs, basierend auf dem einzigartig verzahnten Lehrangebot der drei beteiligten Institute, die Arbeitsmarktchancen nicht nur in der Grenzregion, sondern auch europaweit.

Das Studium schafft in erster Linie Grundlagen für eine Tätigkeit in der translatorischen Praxis Tschechisch-Deutsch/Deutsch-Tschechisch. Während des Studiums können Studierende zusätzliche Qualifikationen erwerben und somit über eine solide Kompetenz in der tschechischen und deutschen Sprache sowie fundiertes Wissen über Kultur und Literatur, Geschichte und Gesellschaft beider Nachbarländer verfügen. So finden sie mögliche Berufsfelder z.B. in folgenden Sparten:

  • translatorische Tätigkeit,
  • Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch,
  • Außenwirtschaft und Handel,
  • Tourismus,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Werbung,
  • Journalismus/Medien,
  • Stiftungen und internationale Organisationen,
  • Verlagswesen, Bibliotheken, Archive und Museen.

Ratsam ist es, im Laufe des Studiums beruflich verwertbare Kontakte zu entwickeln. Der Career Service der Universität Leipzig kann Sie zur Vorbereitung des Übergangs in die Arbeitswelt beraten.

Wissenschaftliche Weiterqualifikation: Nach erfolgreichem Abschluss des Studiengangs Bachelor „Interkulturelle Kom­munikation und Translation Tschechisch-Deutsch“ kann ein Masterstudium angeschlossen werden.

Im binationalen Bachelorstudiengang „Interkulturelle Kommunikation und Trans­lation Tschechisch-Deutsch“ an der Universität Leipzig und der Karlsuniversität Prag ist ein zweisemestriges Auslandsstudium an der jeweiligen Partnerhochschule obligatorisch. Studierende, die das Studium an der Universität Leipzig begonnen haben, absolvieren das Studium an der Karlsuniversität Prag im fünften und sechsten Semester. Dort werden entsprechend der Kooperationsvereinbarung Lehrveranstaltungen belegt, die nach Inhalt und Struktur im Wesentlichen den im Studienplan für diesen Zeitraum vorgesehenen Modulen entsprechen und auch ein Praktikum enthalten.

Die im Ausland erbrachten Leistungen werden an beiden Partneruniversitäten anerkannt. Über die bestandene Bachelorprüfung stellen sowohl die Universität Leipzig als auch die Karlsuniversität Prag jeweils ein Zeugnis nach den an der jeweiligen Universität geltenden Regelungen und mit Angaben zu den vergebenen Noten und Leistungspunkten aus.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie auf unserer Seite "Online-Bewerbung".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS und 5. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS und 6. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationalität

Zweisemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

Vergabe eines double degrees mit ausländischen Partnerhochschulen

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