Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften, Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    weiterführend
  • Abschluss

    Master of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei, Eignungsprüfung
  • Regelstudienzeit

    4 Semester

  • Leistungspunkte

    120

Zugangsvoraussetzungen

  • berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem japanologischen/japanwissenschaftlichen Studiengang oder gleichwertiger Abschluss
  • adäquate Kenntnisse der japanischen Sprache (vergleichbar mit der Stufe 2 des Japanese Language Proficiency Test), bei Studienbeginn nachzuweisen
  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens; ggf. durch eine Feststellungsprüfung an einer Universität bzw. einer staatlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung nachzuweisen
  • erfolgreiches Bestehen der Eignungsfeststellungsprüfung entsprechend der Eignungsfeststellungsordnung für den Masterstudiengang Japanologie an der Universität Leipzig

Inhalte

Die Japanologie Leipzig als eine den Cultural Studies verpflichtete Studienrichtung will die Studierenden vor allem zu kritischem, selbst- und verantwortungsbewusstem Denken befähigen. Selbst- und Fremdbilder von Japan sollen hinterfragt und Essentialisierungen aufgedeckt werden. Japan wird hier als Teil des Weltsystems verstanden, dessen kulturellen, sozialen und politischen Verflechtungen sowie Dynamiken der Auseinandersetzung mit anderen modernen Gesellschaften und Kulturen auf kritisch-analytische Weise nachgegangen wird.

Auf der Ebene der sprachlichen Ausbildung finden im Masterstudium Kurse zum Übersetzen und Dolmetschen, klassischen Japanisch und japanischer Literatur- und Ideengeschichte statt.

Inhaltlich konzentriert sich das Studium auf kulturgeschichtliche bzw. kulturwissenschaftliche sowie medienwissenschaftliche Themenfelder, die auch Alltags- und Populärkulturen umfassen. In einzelnen Seminaren geht es dann z.B. um die Analyse von sozialen Phänomenen wie Prekarisierung und Armut, von der Globalisierung populärkultureller Phänomene und Produkte aus Japan oder der kulturellen, politischen und ökonomischen Implikation der Dreifachkatastrophe vom 03. November 2011.

Es besteht außerdem eine Fächerkooperationsvereinbarung zwischen der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, der zufolge für die Masterstudiengänge „M.A. Economic Area Studies“ und „M.A. Japanologie“ die Kombination von Lehrmodulen aus dem jeweils anderen Bereich möglich ist – was individuell geregelt wird.

Das Masterstudium Japanologie soll die Studierenden dazu befähigen, eigenständig wissenschaftlich zum modernen Japan und zu japanbezogenen Phänomenen zu forschen und auf wissenschaftlichem bzw. berufsfeldspezifischem Niveau auf Japanisch zu kommunizieren. Der Abschluss des Masterstudiengangs Japanologie öffnet den Zugang zu Tätigkeiten in Japan und Ostasien oder im Austausch mit dieser Region und er bietet die Grundlage für eigenständige Forschung zu dieser Region im Rahmen einer Promotion.

Das Masterstudium umfasst im Vollzeitstudium 120 Leistungspunkte (LP). Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt, wobei ein Modul in der Regel 10 LP umfasst. Die Masterarbeit wird mit 30 LP gewichtet.

Ein Auslandsaufenthalt oder ein Auslandspraktikum in Japan wird allen Studierenden empfohlen, um Sprachkenntnisse zu erweitern und umfangreiche Erfahrungen über Japan und den japanischen Alltag zu erlangen. Auslandssemester sind im Rahmen der bilateralen Universitätsvereinbarung an zahlreichen Universitäten möglich. Die Universität Leipzig unterhält Beziehungen zu der Waseda-Universität in Tōkyō, zur Chiba Universität, zur Shinshū-Universität Matsumoto und zur Aichi-Präfektur-Universität in Nagoya, Austauschbeziehungen bestehen weiterhin mit der Mie-Universität in der Tsu/Mie-Präfektur, der Universität Kōbe und der Daitô-Bunka-Universität.

Der Masterstudiengang „Japanologie“ umfasst im ersten Studienjahr folgende  Pflichtmodule:

  • zwei Module „Modernes Japanisch für Fortgeschrittene“
  • ein Modul „Klassisches Japanisch“
  • Orientierungsmodul: "Grundlagen japanologischer Forschung"
  • Basismodul: "Literatur- und Ideengeschichte I“
  • Basismodul 2: "Medien und Kultur I“

 Im zweiten Studienjahr sind folgende Module zu absolvieren:

  • ein Modul „Wissenschaftspraxis“
  • Aufbaumodul 1: "Literatur- und Ideengeschichte II"
  • Aufbaumodul 2: "Medien und Kultur II"

Der Masterstudiengang der Japanologie in Leipzig ist in seiner inhaltlichen und methodischen Ausrichtung darauf ausgelegt, die Studierenden zur eigenständigen Forschung zu qualifizieren und anzuregen. Darüber hinaus arbeitet das Japanologie-Institut mit den Career Service der Universität Leipzig zusammen, der sich als ein Bindeglied zur Arbeitswelt versteht und als zentraler Ansprechpartner in allen Fragen zum Berufseinstieg gilt. Hier haben Studierende die Möglichkeit, sich beraten zu lassen, an Veranstaltungen und Workshops teilzunehmen und sich rund um Abschluss, Praktika und den Berufseinstieg zu informieren.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Masterstudium".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS - zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

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