Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Sozialwissenschaften
  • Studientyp

    weiterführend
  • Abschluss

    Master of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Vollzeit, Teilzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei
  • Regelstudienzeit

    4 Semester

  • Leistungspunkte

    120

Zugangsvoraussetzungen

  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mindestens 60 Leistungspunkten in Philosophie, Linguistik, Informatik oder Mathematik oder in einem anderen mit der Logik verwandten Fach.
  • Mit der Bewerbung für einen Studienplatz sind folgende Unterlagen einzureichen: 
    • ein tabellarischer Lebenslauf
    • ein Zeugnis über einen ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss (inkl. Transcript of Records und Diploma Supplement) bzw. ein Nachweis darüber, dass bei geordnetem Studienverlauf dieser Abschluss bis zum Beginn des Masterstudiums erreicht werden kann
    • gegebenenfalls vorhandene Nachweise über eine studiengangspezifische Berufsausbildung, freiwillige Praktika oder ähnliche, einen Bezug zum beabsichtigten Studium aufweisende Aktivitäten
    • eine konzise schriftliche Darlegung der Bewerbungsgründe für die Zulassung zum Masterstudiengang Logik, in der der/die Bewerber/in seine/ihre besondere Zielsetzung verdeutlicht, die er/sie mit der Aufnahme dieses Studiengangs verfolgt, ein Studienprojekt dafür beschreibt und ausführlich über seine/ihre Kenntnisse und Voraussetzungen für die Ziele und das Projekt insbesondere aus dem Bereich der Logik und verwandter Gebiete aus der Philosophie, Linguistik, Informatik oder Mathematik berichtet.

Das Vorliegen der genannten Voraussetzungen wird durch die Fakultät überprüft, die hierüber einen Bescheid erlässt. Dieser dient zum Nachweis der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen.

Inhalte

Der Masterstudiengang Logik ist stärker forschungsorientiert und nicht konsekutiv. Die Logik ist zentraler Bestandteil der Wissenschaft mit Anwendung in vielen Bereichen. Sie ist wesentliche Grundlage für die Informationsverarbeitung, Wissensrepräsentation, Sprachverarbeitung sowie die Begründung und Auswahl von Theorien in Wissenschaft, Alltag und Politik. Die Logik ist die Theorie des korrekten Schließens und stellt formale Sprachen, Bedeutungstheorien und Kalküle bereit, die es erlauben, die Gültigkeit von Schlussfolgerungen in überschaubarer und genau kontrollierbarer Weise zu überprüfen. Sie ist wesentlich an der Entwicklung von Modellen beteiligt, die der Automatisierung solcher Prozesse wie z.B. dem Beweisen von Theoremen, der Informationsextraktion aus Texten sowie der computergestützten Sprachverarbeitung und Übersetzung zu Grunde liegen. Die Methoden und Ergebnisse der Logik haben daher eine wichtige Aufgabe in der Philosophie, der Informatik, der allgemeinen Sprachwissenschaft, den Kognitionswissenschaften, der Mathematik und deren interdisziplinärem Umfeld. Insbesondere in den letzten Jahrzehnten hat sich die Logik hier sehr rasch entwickelt und dabei auch neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen. Vor allem sollen die Studierenden befähigt werden, moderne Techniken der Logik aufzunehmen, weiterzuentwickeln und in unterschiedlichen Gebieten anzuwenden.

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, komplexe Problemstellungen zu analy­sieren, Lösungen zu erarbeiten, zu bewerten und auf dieser Grundlage begründete Entscheidungen zu treffen. Wichtige Schwerpunkte werden dabei die Entwicklung und Anwendung logischer Verfahren im Bereich der (wissenschaftlichen) Informations­verarbeitung und der Wissensrepräsentation sein.

Das Masterstudium Logik umfasst im Vollstudium einen Arbeitsaufwand von 120 Leis­tungspunkten (pro Studienjahr 60) und besteht aus 7 Pflichtmodulen (65 LP), dem Wahlbereich (30 LP) und der Masterarbeit (25 LP). Maximal 30 LP können im Ausland erworben werden. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Zeit­stunden (Präsenz-, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung und Durchführung). Jeder Bereich besteht aus Modulen, die einen Verbund zeitlich begrenzter und in sich geschlossener methodisch oder inhaltlich ausgerichteter Lehrveranstaltungen bezeich­nen und mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, auf deren Grundlage die Leis­tungspunkte vergeben werden.


Es gibt folgende Pflichtmodule:

  • Klassische Logik (10 LP)
  • Induktion und Wahrscheinlichkeit (10 LP)
  • Nichtklassische Logiken (10 LP)
  • Darstellungs- und Anwendungsformen der Logik (10 LP)
  • Spezielle Logiken (10 LP
  • Wissenspräsentation (10 LP)
  • Wissenschaftliches Arbeiten (5 LP)

Im Wahlbereich können Module im Umfang von 30 LP aus dem Angebot der Universi­tät gewählt werden oder optional drei der Module: Probleme der philosophischen Logik 1–4. Insbesondere wird im Bereich Sozialwissenschaften und Philosophie sowie über feste Kooperationsverträge mit den Bereichen Informatik und Linguistik die Ver­wendbarkeit von geeigneten weiteren Modulen garantiert. Dies erlaubt den Studierenden, auf der Basis einer flexiblen Schwerpunktwahl, die effektive Vertiefung ihrer Kenntnisse auf den genannten Gebieten.

Die Masterarbeit (25 LP) wird im dritten bis vierten Semester verfasst und begleitet vom Pflichtmodul „Wissenschaftliches Arbeiten“ (5 LP).

Es besteht ein rasch zunehmender Bedarf an Absolventen, die über solide, sich an dem modernen Forschungsstand orientierenden, einzelne Fächer übergreifende Kenntnisse verfügen und entsprechend den modernen Erfordernissen sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Lehre flexibel einsetzbar sind. Eine breite methodische Grundlegung in der Logik und in verschiedenen formalen Sprachen ist für eine ganze Reihe von modernen kognitiven Wissenschaften wie der Linguistik, den verschiedenen Sozialwissenschaften, der Neurokognition usw. unverzichtbar. Vor allem in den interdisziplinär ausgerichteten Forschungsformen werden zuneh­mend Nachwuchswissenschaftler mit einem breiten, modernen und anwendungsbe­reiten Wissen bezüglich formaler Strukturen und logischer Abläufe benötigt. Die Absolventen des Masterstudiengangs Logik werden forschungs- und promotions­orientiert ausgebildet.

Sowohl zu den Aufgaben eines Wissenschaftlers als auch des Mitarbeiters eines Entwicklungsteams gehört die Vermittlung von Wissen in der Lehre, Aus- und Weiterbildung. Schon jetzt wird an vielen Hochschul- und Bildungseinrichtungen zunehmend Personal für diese Tätigkeit benötigt. Dies eröffnet einen neuen Arbeitsmarkt für die Absolventen des Masterstudiengangs Logik.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Masterstudium".

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS - zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

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