Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Natur- und Geowissenschaften
  • Studientyp

    weiterführend
  • Abschluss

    Master of Science
  • Lehrsprache

    Deutsch, anteilig englischsprachig
  • Studienform

    Vollzeit, Teilzeit
  • Studienbeginn

    Winter- und Sommersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei
  • Regelstudienzeit

    4 Semester

  • Leistungspunkte

    120

Zugangsvoraussetzungen

  • ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Fach Physik
    Bei Vorliegen eines erfolgreich abgeschlossenen Studienganges in einem anderen als dem Genannten entscheidet der Prüfungsausschuss über die Zulassung zum Masterstudiengang Physik. Die Zulassung ist möglich, wenn der vorliegende Abschluss sich auf einen Studiengang bezieht, der mit dem Studiengang Physik inhaltlich verwandt oder gleichartig ist.
  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
    Die Sprachkenntnisse sollen dazu dienen, Vorlesungen und den weiteren Lehrveranstaltungen in englischer Sprache zu folgen und sich spontan fachlich in englischer Sprache verständigen zu können.

Das Vorliegen der genannten Voraussetzung wird durch die Fakultät überprüft, die hierüber einen Bescheid erlässt. Dieser dient zum Nachweis der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen.

Inhalte

Der Master-Studiengang vertieft und erweitert, aufbauend auf den Bachelorstudiengang Physik, das Grundlagenwissen in modernen Gebieten der Experimentalphysik und der Theoretischen Physik. Darüber hinaus ist in physikalischen und fachübergreifenden Wahlfachvorlesungen eine Spezialisierung in aktuellen Gebieten der Physik möglich. Studierende können diesen Studiengang so gestalten, dass sie mit Verleihung des akademischen Grades „Master of Science“ (abgekürzt M. Sc.) in Physik Spezialisten entweder auf den Gebieten der experimentellen Festkörperphysik, der Physik der weichen Materie, in der Theoretischen Physik oder in der Angewandten Physik sind.

Dafür stellen das Peter-Debye-Institut für Physik der weichen Materie, das Felix-Bloch-Institut für Festkörperphysik, das Institut für Theoretische Physik sowie das externe Institut für Oberflächenmodifizierung ein breites Angebot an Modulen und Forschungsangeboten bereit. Das Masterstudium ist forschungsbasiert und wird mit einer eigenständigen Forschungsarbeit, der Masterarbeit, abgeschlossen.

Der M. Sc. Physik ermöglicht durch die Vermittlung einer breiten Wissens- und Methodenkompetenz den Absolventen einen exzellenten Start in einen Arbeitsmarkt, der diese mit schnell wechselnden Anforderungen vor große Herausforderungen stellt.

Das Master-Studium ist in zwei einjährige Phasen gegliedert. Die Erweiterungs- und Vertiefungsphase bereitet die Forschungsphase vor. In der Erweiterungs- und Vertiefungsphase wird die Ausbildung in experimenteller und theoretischer Physik fortgesetzt und vertieft. Diese Phase ist in drei Wahlpflichtbereiche sowie den allgemeinen Wahlbereich gegliedert. In den Wahlpflichtbereichen 1 und 2 wird die grundlegende Ausbildung in experimenteller und theoretischer Physik erweitert.

Im Wahlpflichtbereich 1 haben die Studierenden die Möglichkeit, sich in experimenteller Festkörperphysik oder der experimentellen Physik der Weichen Materie zu spezialisieren, im Wahlpflichtbereich 2 kann der Schwerpunkt entweder in der Quantenmechanik oder der Statistischen Physik liegen. Der Wahlpflichtbereich 3 sowie der Wahlbereich dienen der weiteren Spezialisierung. In diesen Bereichen entspricht das Modulangebot den Forschungsschwerpunkten der Physikalischen Institute sowie des externen Instituts für Oberflächenmodifizierung.

Die Aufteilung in Wahlpflichtbereich 3 sowie im allgemeinen Wahlbereich folgt didaktischen Prinzipien. Der Wahlpflichtbereich 3 umfasst Hauptseminare, in denen neben der Vermittlung eines bestimmten Fachwissens die Entwicklung und Verbesserung der wichtigen methodischen Kompetenzen: Literaturrecherche, Präsentationstechnik und wissenschaftliches Schreiben, im Mittelpunkt stehen. Der allgemeine Wahlbereich beinhaltet Module mit unterschiedlichen physikalischen Inhalten und Modulformen. In diesem Wahlbereich kann eine Vertiefung durch die Wahl von Modulen nicht-physikalischen Inhalts erfolgen.

In der Forschungsphase werden die Studierenden, auf einer breiten und soliden Ausbildung aufbauend, in einem ausgewählten Spezialgebiet an die Bearbeitung von Fragestellungen der aktuellen internationalen Forschung geführt. Dazu sind mehrere Etappen nötig. Dem Aufbereiten des Themenfeldes einschließlich der Entscheidung über die Annahme des gestellten Themas schließt sich die Einarbeitung in die benötigten experimentellen, theoretischen oder rechentechnischen Methoden an (Forschungsseminare I und II). Die zentrale Phase der selbstständigen Bearbeitung eines physikalischen Problems mit wissenschaftlichen Methoden und ihre Dokumentation umfasst sechs Monate. Die Forschungsphase wird mit dem Einreichen und der Verteidigung der Masterarbeit abgeschlossen.

Der Master-Studiengang führt die Absolventen zu der an der internationalen Spitze orientierten Berufsqualifikation als Physiker. Der akademische Grad berechtigt zur Promotion im Fachgebiet Physik. Traditionelle Einsatzgebiete von Physikern sind die industrielle Forschung und Entwicklung z.B. auf den Gebieten der Mikroelektronik, Feinmechanik, Optik, Medizintechnik, im Maschinenbau, in der Chemieindustrie, Informatik und im wissenschaftlichen Gerätebau. Physiker werden an staatlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Forschung und Lehre tätig. Geschätzte Berufseigenschaft der Physiker ist deren Fähigkeit, komplexe Vorgänge in der Wissenschaft, Technik und Wirtschaft unter quantitativen Gesichtspunkten systematisch zu analysieren und innovativ weiter zu entwickeln. Aufgrund dieser Fähigkeiten sind Physik-Absolventen auch in Berufsfeldern, die sonst ausschließlich Ingenieuren vorbehalten sind und in fachlich weiter abgelegenen Bereichen, wie beispielsweise in der Unternehmensberatung, im Banken- und Versicherungswesen oder der Politik geschätzte Mitarbeiter und Führungskräfte.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester und Sommersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Masterstudium".

Studienangebot im Wintersemester: 2. FS, 3. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 3. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

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