Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Rechtswissenschaft
  • Studientyp

    weiterführend
  • Abschluss

    Master of Laws
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Vollzeit
  • Studienbeginn

    Sommersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei
  • Regelstudienzeit

    4 Semester

  • Leistungspunkte

    120

Zugangsvoraussetzungen

Zum Studium wird zugelassen:

  • wer die Erste Juristische Staatsprüfung bestanden oder einen berufsqualifizierenden juristischen Hochschulabschluss eines Staates der Europäischen Union oder des EWR nach einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit erworben hat
  •  wer einen zu Satz 1 gleichwertigen berufsqualifizierenden juristischen Abschluss an einer sonstigen ausländischen juristischen Fakultät nach mindestens vierjähriger Regelstudienzeit erworben hat und begründete Gutachten von zwei zur selbständigen Lehre an der genannten Fakultät berechtigten Hochschullehrern vorlegt, aus denen sich ergibt, dass der Bewerber nach seiner Note zu den besten 30 % der Absolventen desselben Prüfungsjahrganges zählt und für das Studium nach dieser Studienordnung uneingeschränkt geeignet ist. Über die Gleichwertigkeit gemäß Satz 1 entscheidet der Prüfungsausschuss.
  •   wer an einer Hochschule im In- oder Ausland einen juristischen berufsqualifizierenden Abschluss nach mindestens dreijähriger Regelstudienzeit erworben hat, begründete Gutachten von zwei zur selbständigen Lehre an der genannten Fakultät berechtigten Hochschullehrern vorlegt, aus denen sich ergibt, dass der Bewerber nach seiner Note zu den besten 30 % der Absolventen desselben Prüfungsjahrganges zählt und für das Studium nach dieser Studienordnung uneingeschränkt geeignet ist, sowie eine von der Juristenfakultät abgenommene Eignungsfeststellungsprüfung bestanden hat. Einzelheiten bestimmt die Eignungsfeststellungsordnung für diesen Masterstudiengang. Von der Eignungsfeststellungsprüfung wird befreit, wer eine gleichwertige Prüfung einer juristischen Fakultät im Geltungsbereich des Grundgesetzes mit Erfolg abgelegt hat. Über die Gleichwertigkeit entscheidet der Prüfungsausschuss.
  • Sprachkenntnisse, die für die erfolgreiche Durchführung des Auslandsstudiums erforderlich sind, sind nicht Zulassungsvoraussetzung. Sprachkenntnisse, welche von der Universität verlangt werden, an der das Auslandsstudium durchgeführt wird, bleiben hiervon unberührt. Dies gilt auch für die Durchführung des Auslandsstudiums an der Universität Leipzig.

Inhalte

Der Masterstudiengang „Recht der Europäischen Integration“ ist ein nicht konsekutiver, stärker forschungsorientierter Studiengang. Der Studiengang soll deutschen und ausländischen Studierenden, die bereits ein juristisches Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen haben, einen vertieften wissenschaftlichen Einblick in die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Integration, deren historische, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge, deren völkerrechtliche Einbettung sowie deren Zusammenspiel mit den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen in der Europäischen Verfassungsgemeinschaft geben.

Das Masterstudium umfasst einen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 120 Leistungspunkten (LP) davon entfallen 20 LP auf die Masterarbeit. In jedem Studienjahr werden 60 LP erworben. LP werden für bestandene Modulprüfungen vergeben. Ein Modul umfasst 10 LP. Das Masterstudium besteht aus einem zweisemestrigen Studium an der Universität Leipzig (1. und 4. Fachsemester „Internationalrechtliches Grundlagen- und Methodenstudium“) sowie einem zweisemestrigen Studium an einer (europäischen) Partneruniversität (2. und 3. Fachsemester „Auslandsstudium“). Die Masterarbeit wird im dritten und vierten Semester verfasst. Ein Auslandsstudium, welches den modularen Erfordernissen des Studienganges genügt, jedoch vor Zulassung zu dem Masterstudiengang „Recht der Europäischen Integration“ durchgeführt wurde, kann unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einer Dauer von zwei Semestern als Auslandsstudium im Sinne der Studienordnung angerechnet werden.

Entsprechend der grundlegenden, auf ein umfassendes Systemverständnis der rechtlichen Integration zugeschnittenen Ausbildung bietet sich den Absolventen des Studienganges ein breites Betätigungsfeld in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung, gerade auch in gehobenen (Führungs-) Positionen. Zur Palette der in Betracht kommenden Betätigungsfelder zählen unter anderem: Jurist in internationalen Anwaltssozietäten, Juristische Tätigkeiten in europäischen Institutionen wie Kommission und Rat, Mitarbeiter in Internationalen Organisationen, Tätigkeit im diplomatischen Dienst, Tätigkeit in Consulting-Gesellschaften und in politischen Instituten, Tätigkeit als europäischer Firmenjurist.

Bewerbung

Studienbeginn: Sommersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 01.12.-15.03.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten "Online-Bewerbung" und "Bewerbung für ein Masterstudium".

Studienangebot im Wintersemester: 2. FS und 4. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 3. FS - zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationalität

Zweisemestriger Studienaufenthalt an ausländischen Partnerhochschulen

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