Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Bachelor of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    zulassungsfrei, Eignungsfeststellungsprüfung
  • Regelstudienzeit

    6 Semester

  • Leistungspunkte

    180

Zu „Musikwissenschaft M.A. (Master of Arts)”

Vorschaubild für Video
Video "Das sagen die Studierenden"

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

  • keine besonderen Sprachkenntnisse erforderlich

Für diesen Studiengang ist eine Eignungsfeststellungsprüfung erforderlich. Bitte informieren Sie sich auf der Seite des Instituts.

Inhalte

Der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft vermittelt Ihnen ein breites Wissen über Musik. Er führt ein in die Musikgeschichte, Musiksoziologie und -philosophie und setzt weitere Schwerpunkte in Tonsatz, Instrumentenkunde und auf berufsfeldspezifischen Qualifikationen.

Musikgeschichte widmet sich den Personen, den musikalischen Werken und Praktiken in der Geschichte. Dazu gehören natürlich berühmte Musikwerke, Komponistinnen und Komponisten, aber beispielsweise auch Musizierende sowie Hörerinnen und Hörer und ihre Umgangsformen mit Musik. Von der Musik der Antike bis in die Gegenwart lernen Sie die gesamte europäische Musikgeschichte kennen. Schwerpunkte in der Forschung sind die Musik vor 1700 in ihrem „alteuropäischen“ Kulturzusammenhang und die Musik seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, wobei räumlich neben Süd- und Osteuropa auch die „Musikstadt Leipzig“ eine wichtige Rolle spielt. In der Lehre vermitteln wir eine breite Grundlage (Überblicksvorlesung, Formanalyse, Tonsatz, Notationskunde, Editionspraxis), auf die Kurse zu speziellen musikgeschichtlichen Themen aufbauen.

Musiksoziologie und -philosophie beschäftigen sich mit der gesellschaftlichen Natur von Musik und mit der Klärung der Konzepte, die das schillernde und vieldeutige Phänomen Musik mit sich bringt. Musiksoziologie verfährt interdisziplinär: historisch, anthropologisch, semiotisch, empirisch und medientheoretisch. Sie muss fragen: Wie hängen die klangliche Gestaltung und begriffliche Durchdringung einer speziellen musikalischen Form mit der sozialen Wirklichkeit zusammen? Musikphilosophie reflektiert Begriffe wie Praxis, Kommunikation, Kunst, Werk, Ausdruck, Klang, Körper oder Zeit.

Der Tonsatzunterricht vermittelt musiktheoretisches Grundlagenwissen. Er ist untergliedert in Harmonielehre mit den Schwerpunkten 18. und 19. Jahrhundert, Kontrapunkt mit den Schwerpunkten Palestrina-Stil und Bach-Fuge, sowie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und Komposition. Die Instrumentenkunde widmet sich der Bau- und Funktionsweise sowie der Geschichte der Musikinstrumente einschließlich ihrer akustischen Grundlagen und der musikalischen Aufführungspraxis. Sie wird anhand der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig vermittelt.

Zu den berufsfeldspezifischen Qualifikationen zählen insbesondere philologische Quellenarbeit, Editions- und Lektoratstechnik, das Verfassen musikbezogener Texte sowie Museologie. Regelmäßig lehren Akteure aus der Leipziger Musikszene am Institut und geben Einblicke in die Berufspraxis.

Der Studiengang besteht aus folgenden Teilbereichen:

  • Kernfach Musikwissenschaft mit insgesamt 120 LP, einschließlich der Bachelor­arbeit (10 LP) und der berufsfeldspezifischen Schlüsselqualifikationen (SQ; 30 LP),

  • interdisziplinärer Wahlbereich mit insgesamt 60 LP.

Für jedes Modul erhält der Studierende 5 LP oder 10 LP und eine Note, die in die Bachelor-Endnote eingeht. Die Kernfachmodule umfassen zwei oder drei Lehrveranstaltungen und erstrecken sich über ein oder zwei Semester.

In den ersten beiden Studienjahren werden in gleichem Umfang Grundkenntnisse in Historischer und Systematischer Musikwissenschaft, Tonsatz etc. in Pflichtmodulen vermittelt. Im dritten Studienjahr wählen die Studierenden einen Schwerpunkt in Historischer oder Systematischer Musikwissenschaft (Wahlpflichtmodule) und schreiben die Bachelorarbeit.

Der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft vermittelt eine wissenschaftliche Grundlage für eine spätere Berufstätigkeit an Forschungs- und Editionsinstituten, Musikhochschulen, Universitäten, Musikverlagen, Museen, Konzerthäusern, Musiktheatern, Musikschulen, Presseorganen (Musikkritik), Rundfunk, Fernsehen, kommunalen und staatlichen Organen der Kulturverwaltung, weiteren Bereichen der Musikproduktion und Institutionen der Erwachsenenbildung. Zugleich bildet der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft eine Voraussetzung für die Zulassung zum konsekutiven Masterstudiengang Musikwissenschaft.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Beachten Sie unbedingt unsere weiteren Hinweise auf der Seite "Online-Bewerbung".

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite "International".

 

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS und 5. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS und 6. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite "International".

Für das 1. Fachsemester dieses Studienganges ist eine Eignungsfeststellungsprüfung erforderlich. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite des Institutes über das Anmeldeverfahren zur Eignungsfeststellungsprüfung und die dafür geltenden gesonderten Fristen! Die Bewerbung für den Studiengang muss unabhängig von der Anmeldung zur Eignungsfeststellungsprüfung erfolgen.

Poträt von Prof. Bernd Franke, Foto: privat
Studentin schreibt in Terminkalender, Foto: Christian Hüller
Poträt von Maria Heyne, Foto: privat
Poträt von Sebastian Richter, M.A., Foto: privat
Studentin vor Wand mit Glühbirne über dem Kopf, Foto: Christian Hüller
Poträt in sepia von Manuel Bärwald, Foto: privat