Podiumsdiskussion/Gesprächsrunde am

Veranstaltungsort: GWZO, Reichsstraße 4-6 (Specks Hof), 4. Etage, 04109 Leipzig und digital

Interdisziplinäre Leipziger Ringvorlesung zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine im Wintersemester 2022/23

Die interdisziplinäre Ringvorlesung zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine, die im Frühjahr 2022 mehrere Leipziger Institute ins Leben gerufen hatten, wird im Wintersemester am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) fortgesetzt. Die deutsch-englische Vortragsreihe widmet sich in Präsenz und digital der Geschichte der heutigen ukrainischen Gebiete, von der Archäologie bis zur Zeitgeschichte, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

Seit dem 24. Februar 2022 führt die Russische Föderation Krieg gegen die Ukraine, der auf die Zerstörung der ukrainischen Eigenstaatlichkeit abzielt. Dies zeigt die Brutalität der Kriegsführung, kombiniert mit scharfer Rhetorik, die die Existenz einer eigenständigen ukrainischen Kultur und Geschichte verneint. Die Ringvorlesung zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine versteht sich als wissenschaftliche Intervention gegen diesen Krieg und möchte die Forschung zur Ukraine anhaltend sichtbar machen. Zudem soll zum besseren Verständnis der historischen und aktuellen Entwicklung in der Ukraine beigetragen werden. Im Sommersemester lag der Fokus der Vorträge auf literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragen, im Wintersemester rückt die geschichtliche Perspektive stärker in den Vordergrund.

 

  • 8.2.2023, 17:00 – 18:30 Uhr

    Somewhere under the Rainbow, oder: Gebaute Geschichtspolitik. Das Denkmal der Völkerfreundschaft in Kyïv

    mit: Dirk Suckow (Halle/Saale)

    Ort: GWZO, Reichsstraße 4-6 (Specks Hof), 4. Etage, 04109 Leipzig und digital
     
    Die Veranstaltung findet hybrid statt.
    Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

    Zur Online-Anmeldung

 

Organisation der Ringvorlesung im Wintersemester 2022/2023

Maren Röger (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)) und Stefan Rohdewald (Historisches Seminar, Universität Leipzig)