Viele unserer Alumni sind Autorinnen und Autoren. Wir stellen Ihnen hier regelmäßig ausgewählte Publikationen vor.

Barbara Handke: ­Sommergäste. Erzählungen

Cover des Buches Sommergäste: Erzählungen von Barbara Handke
Inhaltsangabe

Lydia Lange: ­Sollen Wollen und Lassen Sollen

Buchcover von „Sollen Wollen und Lassen Sollen. Die Lücke zwischen Moral und Verhalten" von Lydia Lange
Inhaltsangabe

Nadja Horsch und Simone Tübbecke: Bürger, Gärten, Promenaden

Cover von „Bürger, Gärten, Promenaden – Leipziger Gartenkultur im 18. und 19. Jahrhundert“ von Nadja Horsch und Simone Tübbecke
Inhaltsangabe

Anke Stelling: ­Schäfchen im Trockenen

Cover von „Schäfchen im Trockenen“ von Anke Stelling
Inhaltsangabe

Wie jedes Jahr beginnt mit dem Sommer die Verwandlung des Hauses von Hubert und seiner Mutter in eine Pension: Die Zimmer bekommen Nummern – von 1 bis 3 – und die Sommergäste reisen einer nach dem anderen in die kleine Pension am Kolk. Während sie die Tage im Garten oder am Meer verbringen, beobachtet Hubert das Geschehen. Aber trotz aller Routine ist in diesem Jahr etwas anders als sonst: Huberts Mutter lässt nichts unversucht, um ihn unter die Haube zu bringen. Dass Hubert dafür absolut keine Notwendigkeit sieht, macht das Leben für ihn nicht leichter.

Barbara Handke ist Alumna der Universität Leipzig, von 2006–2009 studierte sie Anglistik.


Verlag: edition überland Verlagsgesellschaft mbH
ISBN: 978-3948049010
Preis: 18,00 Euro

 

Vollständiger Titel: „Sollen Wollen und Lassen Sollen. Die Lücke zwischen Moral und Verhalten.“

Dieses Buch untersucht auf evolutionspsychologischer Basis Moral und ihre Auswirkungen. Wir teilen die Welt in gut und böse ein. Moral soll sie verbessern. Da sie am Ideal ausgerichtet ist, nicht an Naturgesetzen, führt Moral häufig zu gesellschaftlich unerwünschten Nebenwirkungen. Um unsere sittlichen Ideale an das dem Menschen Mögliche anzupassen, benötigen wir neben der Moral weitere vorläufige Ergebnisse der kulturellen Evolution: gesellschaftliche Institutionen, Recht, Technik, Wissenschaft, Politik. Diese  können dem Menschen dienlich sein, wenn sie die Natur des Menschen berücksichtigen.

Die Autorin hat von 1957–1963 Psychologie an der Universität Leipzig studiert.

 

Verlag: Springer Nature 2019
ISBN: ISBN 978-3-658-23371-6
Preis: 19,99 Euro

Vollständiger Titel: „Bürger, Gärten, Promenaden – Leipziger Gartenkultur im 18. und 19. Jahrhundert"

Zu den wichtigsten Markenzeichen der Stadt Leipzig gehörte im 18. und 19. Jahrhundert eine hochentwickelte Gartenkultur: Prächtige barocke Bürgergärten, frühe Landschaftsgärten und die Gärten der umliegenden Rittergüter sichern der Stadt einen bedeutenden Platz in der Gartenkunstgeschichte. Heute sind von dieser blühenden Gartenlandschaft nur noch Reste erhalten, und nur wenige Bildquellen sind einem breiteren Publikum bekannt. Mit dem prächtigen Band wird erstmalig eine Gesamtdarstellung dieser einzigartigen städtischen Gartenkultur publiziert. Bebildert durch zahlreiche historische Darstellungen soll das Buch einen lebendigen Eindruck der verschwundenen Pracht vermitteln.

Die Herausgeberin Simone Tübbecke ist langjährige Mitarbeiterin der Kustodie der Universität Leipzig.


Verlag: Passageverlag
ISBN: 978-3-95415-072-4
Preis: 29,50 Euro

Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn: Was ist Freundschaft? Die hört bekanntlich beim Geld auf. Die ist im Fall von Resis alter Clique mit den Jahren so brüchig geworden, dass Frank Lust bekommen hat, auszusortieren, alte Mietverträge inklusive.

Resi hätte wissen können, dass spätestens mit der Familiengründung der erbfähige Teil der Clique abbiegt Richtung Eigenheim und Abschottung und sie als Aufsteigerkind zusehen muss, wie sie da mithält.

Aber Resi wusste’s nicht. Noch in den Achtzigern hieß es, alle Menschen wären gleich und würden durch Tüchtigkeit und Einsicht demnächst auch gerecht zusammenleben. Das Scheitern der Eltern in dieser Hinsicht musste verschleiert werden, also gab’s nur drei Geschichten aus dem Leben ihrer Mutter, steht nicht mehr als ein Satz in deren Tagebuch.

Darüber ist Resi reichlich wütend. Und entschlossen, ihre Kinder aufzuklären, ob sie’s wollen oder nicht. Sie erzählt von sich, von früher, von der Verheißung eines alternativen Lebens und der Ankunft im ehelichen und elterlichen Alltag. Und auch davon, wie es ist, Erzählerin zu sein, gegen innere Scham und äußere Anklage zur Protagonistin der eigenen Geschichte zu werden.

Die Autorin Anke Stelling, Alumna des Deutschen Literaturinstitut Leipzig an der Universität Leipzig, hat im März 2019 den Preis der Leipziger Buchmesse für ihr Werk „Schäfchen im Trockenen“ gewonnen.

 

Verbrecher Verlag
ISBN: 978-3957323385
Preis: 22,00 Euro

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