Auch im Wintersemester findet ein Großteil der Lehrveranstaltungen an unserer Universität digital statt. Zudem kommen Möglichkeiten hybrider Lehrveranstaltungen dazu. Auch reine Präsenzveranstaltungen wird es in begrenzter Anzahl geben, sofern die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Auf dieser Seite finden Sie didaktische Handreichungen, Handlungsempfehlungen, technische Anleitungen sowie rechtliche Hinweise für die digitale Lehre.

Junge Frau mit Laptop und Kopfhörern, Foto: Colourbox
Gute Lehre kann auch digital gelingen! Foto: Colourbox

Digitale Lehr-Lern-Szenarien

Vor dem Semesterstart entscheiden Sie, in welcher Form Sie das asynchrone Selbststudium der Studierenden anleiten und wie Sie synchrone Präsenzveranstaltungen durchführen. Neben rein digitaler Hochschullehre und physische Präsenzveranstaltungen unter Hygieneauflagen können ab Wintersemester 2020/21 in vielen Räumen auch innovative hybride Veranstaltungen angeboten werden.

Im hybriden Präsenzsetting ist eine begrenzte Anzahl Studierender im Hörsaal oder Seminarraum anwesend, während weitere Studierende digital zugeschaltet werden. Umgesetzt wird die hybride Lehre mit dem datensicheren und technisch optimierten Konferenztool BigBlueButton (BBB). In der Videovorlesung können sich die online Teilnehmenden über die Chatfunktion einbringen. Im Videoseminar haben alle online zugeschalteten Studierenden zusätzlich die Möglichkeit, sich per Audio zu beteiligen.

Zur Vorbereitung des Wintersemesters empfehlen wir Ihnen:

  • Entscheiden Sie sich für Ihre Mischung aus asynchronem Selbststudium und synchronen Präsenzsettings – in digitaler, hybrider oder physischer Form.
  • Stellen Sie transparente Regeln und Anforderungen für die gewählte Lehrweise auf und kommunizieren Sie diese.
  • Bieten Sie Ihren Studierenden eine klare Struktur. Nutzen Sie dazu gerne unsere Hinweise in den Moodlekursen  Lehre.Digital Hilfekurs und Hybrides Lehren.

Unser Leitfaden zur digitalen Semesterplanung sowie folgende Vorüberlegungen unterstützen Sie bei der Planung Ihrer Hochschullehre:

  • Lernziele
    Was sind die drei wichtigsten Dinge, welche die Studierenden lernen sollen – welche Kenntnisse, Arbeitstechniken, Medienkompetenzen? Welcher Schwerpunkt ergibt sich aus dem Veranstaltungstyp?
  • Prüfungen
    Welche Prüfungsleistungen sind vorgesehen? In welchem Verhältnis stehen die semesterbegleitenden Aufgaben, die Lektüre und die Lernergebnisse dazu?
  • Zielgruppe
    Wie groß ist die Studierendengruppe? Welches Vorwissen können Sie voraussetzen? Sind die digitalen Tools für alle Studierenden problemlos zugänglich? Wie heterogen wird die Gruppe voraussichtlich sein? Welche Informationen benötigen Sie und sollten in der Kennenlernphase in Erfahrung gebracht werden?
    Hierbei helfen Ihnen unsere Hinweise zum Kennenlernen der Studierenden und zur Erhebung der Vorkenntnisse.
  • Eigene Ressourcen
    Was können Sie ohne Überforderung in der Vorbereitung und Durchführung leisten? Welche Vorbereitungszeit steht Ihnen aktuell zur Verfügung? Wie können Sie sich gegenseitig im Kollegium oder der Fachcommunity unterstützen?

Bitte nehmen Sie sobald wie möglich per E-Mail Kontakt mit Ihren Studierenden auf, um Sie über Ihre Lehrveranstaltung zu informieren. Die Kontaktdaten der Studierenden, die sich für Ihre Veranstaltung eingeschrieben haben, erhalten Sie je nach Einschreibesystem und vorhandener Praxis in den Fakultäten über AlmaWeb oder TOOL. Sollten Ihnen diese beiden Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen oder beim Export der Teilnahmelisten Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihr Studienbüro.

Corona-Website für Studierende

Aktuelle Informationen zum digitalen Semester finden Studierende auf der Corona-Informationsseite

  1. Stellen Sie Lerninhalte per Mail oder in der Speicherwolke möglichst frühzeitig zur Verfügung. Das können Texte, Literatur- und Linklisten oder PowerPoint-Präsentationen mit und ohne Tonspur sein.
    Reduzieren Sie Stoffmengen, um mehr Zeit für die Wissensverarbeitung einzuräumen.
  2. Formulieren Sie klare und konkrete Arbeitsaufträge – zum Beispiel Leitfragen, Problemstellungen oder ähnliches. Jüngere Semester benötigen wahrscheinlich kleinteiligere Anleitungen.
  3. Um einen Eindruck zu gewinnen, inwieweit Ihre Studierenden mit den gestellten Arbeitsaufträgen zurechtkommen, entscheiden Sie sich für eine Form der Rückmeldung – zum Beispiel Texte, Bilder oder Testate – und den Kommunikationskanal (Mail oder hochladen in die Speicherwolke).
    TIPP: Geben Sie die gewünschte Form klar vor (Zeichenzahl, Dateiformat) und vergessen Sie die Deadline nicht. Es ist auch möglich, live Rückmeldesitzungen digital durchzuführen (siehe Szenario 3). Stellen Sie sicher, dass die gewählte Form der Rückmeldung für alle möglich ist. Fragen Sie dies gegebenenfalls zunächst ab.
  4. Teilen Sie Ihren Studierenden mit, auf welche Art und in welchem Zeitfenster diese ein Feedback von Ihnen auf Arbeitsergebnisse erhalten.
  5. Informieren Sie die Studierenden, wann und wie sie Sie bei Fragen und Problemen erreichen können, per Mail oder Telefon.

    TIPP: Teilen Sie Sprechzeiten zum Beispiel in Ihrer E-Mail-Signatur mit.

  6. Informieren Sie die Studierenden über den Ablauf, die Arbeitsweise und die Prüfungsleistung im Kurs. Machen Sie die Beziehung der Produkte dieser Selbstudienphase zur Prüfungsleistung transparent.

    TIPP: Je besser die Studierenden darüber Bescheid wissen, wozu sie etwas tun, umso motivierter sind sie.

  7. Wenn die Studierenden in Ihrem Kurs in Paaren oder Gruppen zusammenarbeiten sollen, gestalten Sie eine Kennenlernenphase (zum Beispiel durch Steckbriefe) und übernehmen Sie die Bildung der Gruppen.

    TIPP: Um selbst einen ersten Eindruck zu erhalten, initiieren Sie einen erste Rückmeldung von Seiten der Studierenden. Nutzen Sie beispielsweise ein Quiz oder einen Minifragebogen, um Vorkenntnisse oder Interessen der Studierenden zu erfahren.

  8. Die Nutzung von Mailversand stößt bei größeren Studierendengruppen an Ihre Grenzen. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall einen Moodlekurs zu verwenden, um die Kommunikation mit den Studierenden strukturierter zu gestalten.

Die Lernplattform Moodle können Sie sich als virtuellen Seminarraum vorstellen. Sie können Lehrmaterialien ablegen, mit Studierenden interagieren und virtuelle Gruppenarbeiten durchführen. Über Moodle können Sie mit großen Studierendengruppen kommunizieren, ohne in einer Mailflut zu versinken. Eine Übersicht der Möglichkeiten erhalten Sie im Lehre.digital Hilfekurs auf Moodle. Dafür benötigen Sie lediglich Ihren Uni-Login.

Falls Sie das erste Mal einen Kurs anlegen, haben wir eine kurze Anleitung für Sie erstellt. Im Forum Lehre.digital“ können Sie mit anderen Lehrenden und Mitarbeitenden des E-Learning-Services in Austausch treten.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Nutzung von Moodle:

  1. Stellen Sie Lerninhalte wochen- und blockweise im Moodlekurs zur Verfügung. Das können Texte, Literatur- und Linklisten, PowerPoint-Präsentationen mit und ohne Tonspur sein. Reduzieren Sie Stoffmengen, um mehr Zeit für die Wissensverarbeitung einzuräumen. Schalten Sie Ihren Studierenden lieber regelmäßig neue Wochenblöcke frei.
  2. Formulieren Sie klare und konkrete Arbeitsaufträge – zum Beispiel Leitfragen, Problemstellungen oder ähnliches. Jüngere Semester benötigen wahrscheinlich kleinteiligere Anleitungen.
  3. Um einen Eindruck zu gewinnen, inwieweit Ihre Studierenden mit den gestellten Arbeitsaufträgen zurechtkommen, entscheiden Sie sich für eine Form der Rückmeldung – zum Beispiel Texte, Bilder oder Testate – und den Kommunikationskanal (zum Beispiel Datei-Upload in einem Verzeichnis oder Forum in Moodle). 

    TIPP: Geben Sie die gewünschte Form klar vor (Zeichenzahl, Dateiformat) und vergessen Sie die Deadline nicht.

  4. Teilen Sie Ihren Studierenden mit, auf welche Art und in welchem Zeitfenster diese ein Feedback von Ihnen auf Arbeitsergebnisse erhalten. Für die zeitversetzte Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden und den Studierenden untereinander bietet sich ein Forum an.
  5. Innerhalb eines Moodlekurses stehen den Teilnehmenden Nachrichtenfunktionen zur Verfügung, sodass ein Austausch möglich ist.

    TIPP: Teilen Sie den Studierenden Zeiten mit, in denen Sie auf ihre Anfragen antworten.

  6. Informieren Sie die Studierenden über den Ablauf, die Arbeitsweise und die Prüfungsleistung im Kurs. Machen Sie die Beziehung der Produkte der Selbststudienphase zur Prüfungsleistung transparent.

    TIPP: Je besser die Studierenden darüber Bescheid wissen, wozu sie etwas tun, umso motivierter sind sie.

  7. Wenn die Studierenden in Ihrem Kurs in Paaren oder Kleingruppen zusammenarbeiten sollen, können hierfür Foren für die einzelnen Gruppen oder Unterforen angelegt werden. Dort können sie ein erstes Kennenlernen aktiv didaktisch unterstützen.

Als Ergänzung zu asynchronen Lehr-Lern-Settings wie in Szenario 1 oder 2 können Sie synchrone Lehrveranstaltungen über Videokonferenztools einbinden: (Planen Sie hybride Lehrveranstaltungen als Videovorlesung oder Videoseminar informieren Sie sich unter Szenario 4).

  1. Entscheiden Sie sich für ein Videokonferenztool. Grundsätzlich empfehlen wir das auf den Servern der Universität gehostete BigBlueButton (BBB). Es gibt an der Universität Leipzig auch eine begrenzte Zahl von Zoom-Lizenzen, die Ihnen nach Kapazität von Ihrer Fakultät zugeteilt werden können. Grundsätzlich bieten beide Systeme alle notwendigen Funktionen für eine sichere und stabile Onlinelehre. Eine Entscheidungshilfe  finden Sie auf der Seite des Universitätsrechenzentrums.
  2. Ausprobieren: Machen Sie sich selbst mit den Möglichkeiten und Grenzen der eingesetzten Videokonferenz-Software vertraut. Beachten Sie auch die kapazitären Unterschiede zwischen ad-hoc-BigBlueButton und Lehrveranstaltungs-BigBlueButton in Moodle. Es gibt einen ausführlichen Moodle-Schulungskurs zu BigBlueButton. Anleitungen zu Zoom finden Sie auch im Lehre.digital Hilfekurs in Moodle. Bitte bedenken Sie bei der Auswahl, dass die Universität Leipzig nur zu BBB Support bereithalten kann.
  3. Semesterplanung: Legen Sie fest, wann Sie im Semesterverlauf wofür synchrone Onlinekonferenzen durchführen wollen. Videokonferenzen sind nicht die beste Lösung für lange Inputphasen. Sie sollten für Aktivität, Austausch und Diskussion der Teilnehmenden genutzt werden.
  4. Geben Sie den Teilnehmenden in der ersten Sitzung ausreichend Zeit und Gelegenheit, die Software kennen zu lernen und sich mit dem digitalen Raum vertraut zu machen. Erklären Sie die wichtigsten Funktionen, die zum Einsatz kommen werden exemplarisch.
  5. Je nach (digitaler) Erfahrung der Teilnehmenden kann es notwendig sein, eine verbindliche gemeinsame Netiquette mit Arbeits- und Kommunikationsregeln zu haben. Idealerweise entwickeln Sie diese gemeinsam mit den Studierenden. Ein Beispiel finden Sie hier als Video und als Powerpoint-Vorlage.
  6. Machen Sie den Seminarverlauf mit einem Seminarfahrplan deutlich; wann findet asynchrones Selbststudium, wann Videokonferenz statt und warum.
  7. Geben Sie den Teilnehmenden früh die Möglichkeit selber zu sprechen – am besten in den ersten 15 Minuten. So bauen sie Hemmungen ab, sich im digitalen Raum zu Wort zu melden. Weitere Hinweise zu Aktivierung, Vorkenntniserhebung, Breakoutraumarbeit und Feedback finden Sie in den 10 didaktischen Handreichungen in der Seitenleiste und im Moodlekurs Videokonferenzen mit BigBlueButton.

Als Ergänzung zu asynchronen Lehr-Lern-Settings wie in Szenario 1 oder 2 können Sie über hybride Präsenzveranstaltungen anwesende und online zugeschaltete Studierende synchron einbinden:

  1. Entscheiden Sie, ob sich eine hybride Lehrveranstaltung für Ihre Lernziele und Rahmenbedingungen anbietet. Eine Übersicht über hybridfähige Räume finden Sie unter dem Reiter „Raumplanung“ auf der Seite Informationen zum Coronavirus für Lehrende. Technischen Support erhalten Sie beim AVT-Service, didaktische Beratung beim Team der Hochschuldidaktik.
  2. Vorbereitung: Machen Sie sich mit den Prinzipien hybrider Lehrveranstaltungen vertraut. Dazu gibt es den Moodle-Kurs Hybrides Lehren und die Handreichung weiter unten unter "Didaktische Tipps" zum Download.

  3. Semesterplanung: Legen Sie fest, wann Sie im Semesterverlauf synchrone Hybridveranstaltungen durchführen wollen und machen Sie Ihren Studierenden den Seminarverlauf deutlich: wann findet asynchrones Selbststudium, wann finden Videovorlesungen bzw. Videoseminare statt und warum.

  4. Geben Sie den Teilnehmenden in der ersten Sitzung ausreichend Zeit und Gelegenheit, die Software und Arbeitsweise kennen zu lernen und sich mit dem digitalen Raum vertraut zu machen. Damit alle kollaborativ auch schriftlich miteinander arbeiten können, sollten auch die Studierenden vor Ort möglichst mit dem Laptop arbeiten. Erklären Sie exemplarisch die wichtigsten technischen Funktionen, die zum Einsatz kommen werden. Eine verbindliche gemeinsame Netiquette mit Arbeits- und Kommunikationsregeln erleichtert es allen Teilnehmenden störungsfrei dem Kurs zu folgen. Ein Beispiel dazu finden Sie hier als Video und als Powerpoint-Vorlage.

  5. Besonders bei hybriden Videoseminaren empfehlen wir eine Co-Moderation: Aufgrund der unterschiedlichen Teilnahmemodi ist die Moderation einer hybriden Lehrveranstaltung anspruchsvoll. Die besondere Herausforderung des hybriden Formats liegt darin, den Online-Teilnehmenden eine gleichwertige Teilnahme z.B. über Chat zu ermöglichen. Unterstützende Co-Moderationen könnten bspw. auch teilnehmende Studierende sein.
  6. Zur Einteilung in Präsenz-und Online-Teilnehmende: Beachten Sie hier, dass es Studierende gibt, die nicht in Präsenz anwesend sein können. Wir empfehlen daher bei der Gruppeneinteilung auf Freiwilligkeit zu setzen.

Netiquette für gelungene Videokonferenzen

Netiquette für gelungene Videokonferenzen

Hilfsmittel und weitere Unterstützungsangebote

Es stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten digitaler Lehrformen zur Verfügung. Bitte stellen Sie vor der Anwendung eines Formats sicher, dass dieses für alle Ihrer Studierenden zugänglich ist.

Weitere Anregungen erhalten Sie im Lehre.digital Moodlekurs.

Beispielfilm: Eine Präsentation aufzeichnen

Videoaufzeichnungen und Livestreams durch das Zentrum für Medien und Kommunikation (ZMK) erstellen lassen

Das Zentrum für Medien und Kommunikation der Universität Leipzig bietet Videoaufzeichnungen und Livestreams für Lehrende an. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Herrn Meier.

Videokonferenz-Software

Aktuelle Informationen zu Videokoferenz-Software, die Ihnen bei der Auswahl des Dienstes helfen sollen, finden Sie auf der Website des Universitätsrechenzentrums. Technische Anleitungen zur Nutzung von BigBlueButton und Zoom finden Sie im Moodlekurs Lehre.digital-Hilfekurs.

Live-Chats

Das Universitätsrechenzentrum stellt allen Angehörigen die Open-Source-Chatsoftware Rocket.Chat zur Verfügung. Zum Anmelden benötigen Sie lediglich Ihren Uni-Login. Der Einsatz empfiehlt sich unter anderem für:

  • Konsultationen und Sprechzeiten
  • Arbeiten in Kleingruppen (für Studierende)
  • interessensbasierte und niederschwellige Kommunikation
  • öffentliches Sammeln von Fragen und Antworten

Zugang für alle Studierenden gewährleisten

Wenn Sie Livestreams oder Videokonferenz-Software verwenden, ermöglichen Sie auch den Studierenden, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können (zum Beispiel aufgrund von instabilen Internetzugängen, familiären Betreuungsverpflichtungen, Behinderungen) den Zugang zu Ihren Lehrmaterialen. Nutzen Sie parallele schriftliche Chats nur sehr begrenzt, da diese gegebenenfalls nicht für alle gleichermaßen zugänglich sind und zudem vom Thema ablenken können. Bei der elektronischen Kommunikation können Sie sich an der Netiquette für Videokonferenzen orientieren.

Den Zugang erleichtern Sie zum Beispiel folgendermaßen:

  • Vorlesungen: Zeichnen Sie Ihren Livestream auf und binden Sie das Video im Anschluss über Open Cast auf Moodle ein. Die Kolleginnen und Kollegen des E-Learning-Service stehen Ihnen unterstützend zur Seite. Weisen Sie im Anfang der Vorlesung auf die Aufzeichung hin. Stellen Sie Präsentationen nach Möglichkeit vorab zur Verfügung, damit sich Studierende vorbereiten und dem Inhalt Ihres Vortrages besser folgen können.
  • Seminare und Übungen: Prüfen Sie am Anfang der ersten Sitzung, ob alle Studierenden an Live-Terminen teilnehmen können. Bieten Sie alternative Möglichkeiten an, die Lehrmaterialien zu erhalten, falls die Teilnahme nicht für alle Studierenden möglich ist.

Auch viele Tutorien starten digital über Moodle. Da sie selten in Tool oder Almaweb abgebildet sind, können die meisten Tutorinnen und Tutoren keinen Kontakt zu Studierenden aufnehmen. Als Lehrende können Sie Tutorinnen und Tutoren unterstützen:

  • Setzen Sie Studierende über eigene Moodle-Kurse für die Tutorien in Kenntnis (Kursname, Einschreibeschlüssel)

    oder
  • reservieren Sie in Ihrem Moodle-Kurs einen Abschnitt für das begleitende Tutorium, das Tutorinnen und Turoren selbst bearbeiten dürfen. Vergeben Sie dafür im Moodle-Kurs die Rolle „SHK“ für die Tutorin oder den Tutor.
     
  • weitere Angebote – insbesondere auch Kurse – für Tutor_innen finden Sie auf den Seiten des Tutoringkollegs.

Die Standorte der UB Leipzig sind wieder geöffnet. Für das Lernen und Arbeiten vor Ort bleibt eine vorherige Platzbuchung zwingend erforderlich. Es gibt eine Sammlung temporär auch von zu Hause nutzbarer E-Medien.

Mehr zu Öffnungszeiten und Platzbuchung

temporär verfügbare Onlineressourcen der UB

Fakultät für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften

Die Japanologie im Ostasiatischen Institut hat Leitlinien zur elektronischen Kommunikation entwickelt.

Netiquette für Videokonferenzen
PDF 156 KB

Philologische Fakultät

Die Philologische Fakultät bietet Ihren Lehrenden einen eigenen Moodlekurs zur Digitalen Lehre mit gesammelten Beispielkursen, Ideen zu Lehrmethoden und Austauschgelegenheiten wie kollegialen Kaffeepausen.

Zum Moodlekurs der Philologischen Fakultät

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bietet Ihren Lehrenden einen Moodlekurs unter dem Titel: „Lehre an der WiFa im Digitalbetrieb – was funktioniert gut, was weniger gut“.

Zum Moodlekurs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Medizinische Fakultät

Die Medizinische Fakultät bietet Lehrenden Informationen zu den Themen Videoproduktion, frei verfügbare Software und interaktiven digitalen Werkzeugen sowie Anleitungen für das Studierendenportal der Universitätsmedizin.

Zu den Angeboten der Medizinischen Fakultät

Fakultät für Mathematik und Informatik

Die Fakultät für Mathematik und Informatik bietet Ihren Lehrenden einen eigenen Moodlekurs zur Digitalen Lehre an mit weiterführenden Links, fachspezifischen Tipps, Live-Austausch-Terminen und mehr.

Zum Moodlekurs "Austauschkurs zu virtuellen Kursräumen"

Weitere fachspezifische Hinweise zum digitalen Lehren und Lernen

In dieser Tabelle sammeln wir Links zu fachspezifischen Sammlungen zum digitalen Lehren und Lernen an Hochschulen, sowie Good Practice-Beispiele.

Speicherwolke der Universität Leipzig

Häufig gefragt (FAQs)

Allgemeine Hinweise

Wie können Vorlesungen, Seminare und Tutorien im digitalen Setting aussehen?

Vorlesungen

  • Vorlesungen können mittels BigBlueButton oder Zoom volldigital vom eigenen Arbeitsplatz aus übertragen oder
  • als Videovorlesung aus einem Hörsaal heraus stattfinden.
    In Hörsälen mit Videoausstattung können parallel Studierende vor Ort und digital teilnehmen (siehe Handreichung Generelle Hinweise hybride Lehrveranstaltungen).

Die Wissensvermittlung sollte idealerweise nicht nur mittels (synchroner) Videokonferenz stattfinden, sondern asynchron unterstützt werden – zum Beispiel durch Textarbeit, aufgezeichnete Inputs oder ähnliches. Mehr Informationen dazu finden Sie in den Handreichungen zu Wissensvermittlung ohne Präsenz und  Wissenverarbeitung individuell).

Seminare und Übungen

Mittels Videokonferenzsystemen wie BigBlueButton oder Zoom können Sie und die Studierenden:

Tutorien

Zu digitalen Tutorien finden Sie beim Tutoring Kolleg Beratung und Ideen.

Um Kommunikationskanäle zu reduzieren und die Übersichtlichkeit zu verbessern, können Sie verschiedene Veranstaltungen eines Moduls (zum Beispeil Vorlesung und Seminar) in Moodle zu einem Kurs verknüpfen.

Unter Didaktische Tipps finden Sie eine Sammlung von Handreichungen, die Ihnen bei der Lehrveranstaltungsplanung weiterhelfen.

Wie empfehlenswert ist es, Lehrveranstaltungen per Videokonferenz durchzuführen?

Sie als Lehrende können nach eigenem Ermessen entscheiden, welche Lehrformate und welche der vom Universitätsrechenzentrum (URZ) zur Verfügung gestellten digitalen Werkzeuge zur Unterstützung der jeweiligen Lehrveranstaltung Sie wählen. Bitte beachten Sie dabei:

  • Videokonferenzen ermöglichen eine direkte Kommunikation und Austausch zwischen Ihnen und Ihren Studierenden sowie den Studierenden untereinander. Sie eignen sich daher beispielsweise für Feedback-Runden oder Sprechstunden. Die Verwendung von Headsets verbessert die Audio-Qualität.

  • Für störungsfreie Videokonferenzen ist eine stabile Internetverbindung aller Beteiligten unerlässlich. Das URZ beobachtet die Auslastung und vergrößert die technischen Ressourcen im Rahmen der Möglichkeiten. Ein sparsamer Umgang mit Datenmengen ist deshalb im Interesse aller Beteiligten.

Welche Videokonferenz-Systeme kann ich in der Lehre nutzen?

Das URZ ermöglicht die Nutzung der Videokonferenz-Systems „BigBlueButton“ für Lehrveranstaltungen.

BigBlueButton (BBB) wird auf Servern unserer Universität betrieben. Wir empfehlen Ihnen die Nutzung über Ihren Kurs in Moodle. Sie können dazu als Trainer in Ihrem Moodle-Kurs die Aktivität wie folgt wählen:

  1. „Bearbeiten einschalten“
  2. Aktivität oder Material hinzufügen
  3. „BigBlueButton“ auswählen
  4. „Hinzufügen“

Bei Fragen dazu können Sie eine Mail an videokonferenz[at]uni-leipzig.de schreiben. Weiterführende Informationen erhalten Sie im Moodlekurs: Lehre.digital.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Universitätsrechenzentrums.

Wie kann ich Interaktion und soziale Eingebundenheit in digitalen Räumen ermöglichen?

Legen Sie Wert auf Kennenlernen und Austausch, indem Sie zum Beispiel

  • Räume für Arbeits- und Lerngruppen zur Verfügung stellen (zum Beispiel in Moodle eingebundene BBB-Räume, die das gesamte Semester offen sind) und Gruppenbildung anregen.
  • Kontakt halten und erreichbar sind.
  • einen Rückmeldekanal offen haben (als Chat, Wortmeldung per Mikrofon in Videokonferenzen oder per E-Mail).
  • Feedback geben und einholen.

Weitere Hinweise finden Sie in den Handreichungen Einstieg gestalten, Studierende Kennenlernen und Feedback geben.

Wie gestalte ich ein spannendes und motivierendes digitales Seminar?

Fördern Sie Interaktion in Gruppen und versuchen Sie, den eigenen Wissenszuwachs erfahrbar zu machen. Dies können Sie beispielsweise umsetzen, indem Sie

  • Videokonferenzen für Aktivität, Austausch und Diskussionen nutzen. 10 Hinweise fürs gute Gelingen haben wir Ihnen als Netiquette zusammengestellt.
  • Studierenden das Arbeiten in festen Gruppen ermöglichen und somit soziale Eingebundenheit fördern. Tipps zu digitalen Gruppenarbeiten finden Sie in der Handreichung Wissensverarbeitung im Austausch.
  • Das Interesse am Thema stärken beispielsweise durch praxisnahe Anwendungsbeispiele oder einen problemorientierten Einstieg in ein Thema.
  • Wahlmöglichkeiten bei Themen, Tools und Arbeitsweise eröffnen.
  • Nach Möglichkeit den Druck verringern, beispielsweise durch kürzere Videokonferenzzeiten und gezielte Stoffreduktion.
  • Feedback ermöglichen und mit den Studierenden realistische „Antwortzeiten“ vereinbaren. Sie können zum Beispiel besprechen, einmal pro Tag den Posteingang zu überprüfen, Fragen spätestens zwei Tage vor der entsprechenden Veranstaltung zu stellen und ähnliches.

In den Handreichungen Didaktische Tipps finden Sie weitere Hinweise zu abwechslungsreichen und die Motivation fördernden Methoden.

Wie kann ich Studierende mit schlechter Internetverbindung, fehlendem Equipment u. ä. besser in meine Veranstaltung einbinden?

  • In Videokonferenzen kann es hilfreich sein, bei schlechter Verbindung die eigene Kamera auszuschalten, gegebenenfalls sollten auch die übrigen Kameras ausgeschaltet werden. Beteiligung und Wortmeldungen laufen dann per Chat. Eine Verringerung der Teilnehmendenzahl, zum Beispiel durch Halbierung der Seminargruppe und Seminarzeit, kann eine Lösung sein.
  • Denken Sie an eine Co-Moderation, die Chat-Wortmeldungen gegebenenfalls an Sie weitergibt. Dies können auch teilnehmende Studierende übernehmen.
  • Eventuell hilft die Verwendung eines anderen Videokonferenzsystems: BigBlueButton und Zoom sind über das URZ verfügbar. Eine tabellarische Entscheidungshilfe finden Sie auf der URZ-Seite.
  • Ein Browserupdate oder sogar -wechsel sind oft hilfreich, beispielsweise zu Chrome und Firefox.
  • Stellen Sie Materialien auch asynchron zur Verfügung.
  • Ermöglichen Sie die Bildung von Arbeits- oder Lerngruppen unter den Studierenden. Sie könnten in der ersten Sitzung Zeit für die Etablierung dieser Gruppen einräumen.
  • Am wichtigsten ist gegenseitige Rücksichtnahme. Einige Hinweise in diesem Video zur Netiquette in Videokonferenzen beziehen sich auch auf den gemeinsamen Umgang mit Verbindungsproblemen.

Wer kann Studierende bei Beschaffung und Beantragung von Sachmitteln unterstützen?

Für Studierende gibt es Software-Lizenzverträge an unserer Universität, zum Beispiel Microsoft-Lizenzen im universitären Softwareshop des URZ. Studierende mit Leipzig-Pass können einen Computer beantragen. Weitere Informationen dazu finden Sie bei HardwareForFuture.

Weitere Informationen zum Fördertopf für hilfsbedürftige Studierende finden Sie auf den Seiten des StuRa.

Welche Lernaktivitäten passen am besten in Videokonferenzen und welche Lernaktivitäten können gut asynchron in Moodle abgebildet werden?

  • Videokonferenzen sind nicht die beste Lösung für lange Inputphasen. Die gemeinsame Präsenzzeit ist sehr wertvoll und kann für Aktivität, Austausch und Diskussion der Teilnehmenden genutzt werden.
  • Zum Selbststudium eignen sich Aufzeichnungen von Inputs (besprochene Powerpoints oder auch Videos im Allgemeinen), Podcasts, Texte, Übungen.
  • Besonders geeignet für die digital gestützte Lehre ist der Flipped Classroom-Ansatz:
    • Ein allgemeines Beispiel zum Flipped Classroom-Ansatz finden Sie auf dem Videokanal von Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg).
    • Alexander Lasch (TU Dresden) gibt ein Videotutorial zum Flipped Classroom-Konzept im Online-Setting.
  • Einige Handreichungen mit Ideen zur Umsetzung: asynchroner Wissensvermittlung, individueller Wissensverarbeitung sowie Wissensverarbeitung in Gruppen.

Welche Möglichkeiten habe ich, effizient digitale Sprechstunden anzubieten?

  • Bieten Sie im Sinne einer Begrenzung der Kommunikationskanäle Sprechstunden möglichst über die gleichen Kanäle an wie die Lehrveranstaltungen (beispielsweise Moodle, BBB).
  • Hinweise zur Terminabstimmung und Durchführung, zum Beispiel in Moodle, Videokonferenz- und Chattools finden Sie in der Handreichung Digitale Sprechstunde.
  • Terminvergabe ohne Moodle ist per Email oder Terminvergabetools (wie DFN-Terminplaner) möglich. Achten Sie dabei auf den Datenschutz.

Wo erhalte ich eine individuelle Beratung zu Lehrfragen (digital, hybrid, allgemein)?

  • Im Lehre.digital-Hilfekurs auf Moodle hat sich im Forum „Lehre.digital–von Lehrenden für Lehrende” eine rege Peer-Community zu praktischen Moodlefragen gebildet.
  • Suchen Sie fachspezifische Tipps und Ansprechpartner_innen, bietet sich ein Austausch innerhalb der eigenen Einrichtung an. Einige Fakultäten halten hierzu eigene Moodlekurse und Ansprechpersonen bereit: Diese finden Sie weiter oben unter „Angebote der Fakultäten”.
  • Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit per Email an:

Sprechzeiten des HD-Team

Telefon: +49 341 97-30014

Sprechzeiten E-Learning-Service

Telefon: +49 341 97-33314 und +49 341 97-33384

Dienstag: 10 – 12 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr

Dienstag: 10 – 11 Uhr, 14 – 15 Uhr
Donnerstag: 10 – 11 Uhr, 14 – 15 Uhr

 

 

Rechtliche Hinweise

Benötige ich das Einverständnis der Studierenden, wenn ich mit ihnen in einer Videokonferenz, also im Livestream, arbeiten will? Wenn ja, reicht eine mündliche Abfrage? Wie verhält es sich, wenn ich die Veranstaltung zudem aufzeichnen möchte?

  • Insofern es sich lediglich um eine Videokonferenz im Livestream handelt, wird keine gesonderte Einverständniserklärung von den Studierenden benötigt
  • Wenn die Veranstaltung zudem aufgezeichnet wird, muss klar sein, wofür die Aufzeichnung verwendet wird. Unabhängig davon, ob Studierende mit Bild (Video) und Ton (Audio) oder nur Ton an einer Lehrveranstaltung teilnehmen und dort beispielweise miteinander diskutieren sollen, wird vorab eine Einverständniserklärung benötigt
  • Laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist eine elektronische Zustimmung zulässig. Die kann beim Zugang zur Videokonferenz abgefragt werden. Zu beachten ist, dass die Zustimmung für jede Veranstaltung einzuholen ist und später einsehbar sein sollte. Studierende können zum Beispiel ihre Zustimmung geben, dass die Aufzeichnung von Kommilitoninnen und Kommilitonen in Moodle gesehen, aber nicht frei verfügbar ins Internet gestellt werden darf
  • Auch hier gilt das Prinzip der Datensparsamkeit sowie das Recht der Studierenden am eigenen Bild und am gesprochenen Wort

Was muss ich beachten, wenn ich Bilder, Texte und Filme in meiner Lehre nutzen, weitergeben, kopieren oder im Internet bzw. in Moodle veröffentlichen möchte?

  • Sie können einen Link auf Texte, Bilder, Videos, Musik- oder Tonaufzeichnungen (Audiodateien) im Internet setzen
  • Sie können Video- & Audiodateien, Texte & Bilder als Zitate nutzen
  • Denken Sie dabei jeweils an die Angabe der Quelle(n)
  • Beachten Sie weiterhin, dass Sie Dienste nutzen, die frei zugänglich und datensparsam sind
  • Für eine Verwendung außerhalb der Lehrveranstaltung benötigen Sie das entsprechende schriftliche Einverständnis des Rechteinhabers oder der Rechteinhaberin

Wie kennzeichne ich Bilder, Texte und Filme, die unter Creative Common Lizenzen stehen?

  • Auch bei der Verwendung sogenannter Creative Commons (CC Lizenzen) für Videos, Musik, Texte und Bilder muss die Quelle gut sichtbar angegeben sein.
  • Informieren Sie sich darüber, unter welchen Bedingungen fremdes Material genutzt werden kann (Namens- und Lizenznennung)
  • Besuchen Sie den Moodle-Kurs Open Educational Resources um ausführlichere Informationen zu erhalten

Was sagt das Urheberrecht (§60 UrhG) zur Online-Bereitstellung von Materialien?

Am 1. März 2018 trat das Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft in Kraft. Durch dieses werden die § 60a-h des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) neu geregelt, die sich mit der Nutzung geschützter Werke in Bildung und Wissenschaft befassen. Eine Sammlung von Informationen, auch in Englisch, finden Sie im Moodle-Kurs Digitale Semesterapparate.

Video: Digitale Lehre und Urheberrecht

Die Hamburg Open Online University fasst in einem Video zur digitalen Lehre und Urheberrecht die relevanten urheberrechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitale Lehre zusammen.

Zum Video

Für die Teilnehmenden einer Lehrveranstaltung gilt:

  • Von umfangreichen Schriftwerken (Monographien, Lehrwerke etc.) dürfen Audio- und Videodateien über 5 Minuten Länge maximal 15 % des Gesamttextes zugänglich gemacht werden, zum Beispiel indem sie digitalisiert und zum Download angeboten oder kopiert werden
  • Werke geringeren Umfangs (bis 25 Seiten), also zum Beispiel Zeitschriften- oder Lexikonartikel, können vollständig genutzt werden. Gleiches gilt für Audio- und Videodateien bis 5 Minuten Länge
  • Vergriffene Werke, die seit 2 Jahren nicht mehr erhältlich sind, dürfen vollumfänglich genutzt werden
  • Werke unter der CC-Lizenz können vollumfänglich genutzt werden. Darunter fallen z.B. Open Educational Resources. Weitere Informationen finden Sie dazu im Moodle-Kurs: Open Educational Ressources
  • Gesetzestexte, Urteile, Veröffentlichungen von Behörden und Öffentlichen Einrichtungen dürfen vollständig genutzt werden
  • Elektronische Zeitschriften und Bücher, die die Universität Leipzig über die Universitätsbibliothek lizensiert hat dürfen ebenfalls verwendet werden

Ausführliche Informationen zum Urheberrecht in der digitalen Lehre finden Sie zudem im Merkblatt des Justitiariats unserer Universität.

Was kann ich bei der Bereitstellung eigener Materialien für Andere beachten?

Wenn Sie beispielsweise ein eigenes Video, ein Bild, einen Podcast oder einen Text erstellt haben, können Sie diese mit einer Creative Commons Lizenz (CC-Lizenz) veröffentlichen:

  • Mit Hilfe so genannter CC-Lizenzen können Sie anderen standardisierte Nutzungsrechte an Ihrem Werk einräumen
  • Die entsprechende Lizenzierung können Sie entsprechend in Ihrem Werk einfügen
  • Weitere Informationen, zum Beispiel zu den einzelnen Lizensierungen, erhalten Sie auf der Webseite „CreativeCommons“ oder im Moodle-Kurs Open Eductional Ressources

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