Stellenausschreibung vom Kennziffer: 284

An der Philologischen Fakultät ist zum 1.10.2022 oben genannte Stelle zu besetzen.

Wissenschaftliches Umfeld und Aufgaben
Der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin soll die westslawische Sprachwissenschaft mit einem Schwerpunkt im polonistischen Bereich in Forschung und Lehre vertreten und über einen Forschungsschwerpunkt in mindestens einem der linguistischen Kerngebiete (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik) verfügen.

Die Lehr- und Prüfungsverpflichtungen der Professur erstrecken sich auf die Lehramtsfächer Polnisch und Tschechisch, die Bachelorstudiengänge B.A. Westslawistik, Binationaler B.A. Interkulturelle Kommunikation und Translation Tschechisch-Deutsch sowie den M.A. Slawistik auf allen Ebenen der Ausbildung einschließlich der wissenschaftlichen Betreuung von Promovierenden. Dafür werden einschlägige Lehrerfahrungen in der westslawischen Sprachwissenschaft erwartet.

Anforderungen
Erwartet werden hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der westslawischen Sprachwissenschaft und ein international sichtbares Forschungsprofil. Neben ausgezeichneten Deutsch- und sehr guten Polnischkompetenzen sind Kenntnisse des Tschechischen erwünscht. Zudem wird die nachweisliche Vertrautheit mit modernen Formen der empirischen Datenerhebung (z.B. korpusbasierte oder experimentelle Verfahren) vorausgesetzt.
Die Juniorprofessur ist als Qualifikationsstelle zu verstehen. Die Ausschreibung richtet sich daher an Bewerber/-innen, die eine Promotion mit herausragender Qualität  abgeschlossen haben und eine weitere Qualifikation anstreben. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und/oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollten Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Unser Angebot
Die Juniorprofessur ist zunächst auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung auf insgesamt sechs Jahre erfolgt im Falle erfolgreicher Zwischenevaluation gemäß der Ordnung für das Verfahren zur Zwischenevaluation von Juniorprofessor_innen an der Universität Leipzig (Zwischenevaluationsordnung – ZEvaO).

Rechte und Pflichten des/der Stelleninhabers/-in ergeben sich aus dem Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) und der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung (DAVOHS). Die Bewerber/innen müssen die Einstellungs- und Ernennungsvoraussetzungen gemäß § 63 SächsHSFG erfüllen.

Die Universität Leipzig legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Schwerbehinderte werden zur Bewerbung aufgefordert und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte bewerben Sie sich bis 07. Januar 2022 mit den üblichen Unterlagen ausschließlich über das Berufungsportal der Universität Leipzig: www.uni-leipzig.de/berufungen.

Universität Leipzig
Dekan der Philologischen Fakultät
Prof. Dr. Beat Siebenhaar

Zum Berufungsportal

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht in Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.