Stellenausschreibung vom Kennziffer: 185/2021

Die 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den großen, forschungsstarken und medizinführenden Universitäten in Deutschland. Mit ihren rund 30.000 Studierenden und mehr als 5.000 Beschäftigten in 14 Fakultäten prägt sie das Leben in der pulsierenden und weltoffenen Stadt Leipzig. Die Universität Leipzig bietet ein dynamisches und international geprägtes Arbeitsumfeld sowie attraktive und vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Transfer, Infrastruktur und Verwaltung.

An der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Institut für Pädagogik und Didaktik im Elementar- und Primarbereich, Professur für Pädagogik der frühen Kindheit, ist vorbehaltlich der endgültigen Mittelzuweisung ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen.

Im dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt „Individuelle Lernentwicklungsanalyse von Basiskompetenzen in der inklusiven Transition Kita – Schule (ILEA-Basis-T) – Teilprojekt Psychosoziales Wohlbefinden“ werden domänenspezifische diagnostische Basisbausteine sowie Förderanregungen für Kinder mit erheblichen Lern- und Entwicklungsrückständen am Übergang Kindergarten-Grundschule in Kooperation mit Praxispartnern entwickelt, erprobt und validiert. Dies erfolgt für die Bereiche psycho-soziales Wohlbefinden, Frühe Literalität und Mathematik . Im Teilprojekt Psychosoziales Wohlbefinden werden dabei die psycho-soziale Gesamtsituation von Kindern und Risiken geringen Wohlbefindens und geminderter sozialer Anerkennung und Partizipation fokussiert.

Stellenmerkmale

  • befristet bis 31.08.2024
  • 65 % einer Vollbeschäftigung
  • vorgesehene Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Aufgaben

  • Operative Steuerung des Teilprojekts Psychosoziales Wohlbefinden
  • Mitwirkung bei der (Teil-)Projektadministration inklusive Erhebungs- und Datenmanagement
  • Inhaltliche Entwicklung des Diagnosebausteins Psychosoziales Wohlbefinden und von Fördermaterialien
  • Pilotierung und Validierung des Diagnosebausteins und der Fördermaterialien
  • Mitwirkung an Zwischen- und Abschlussberichten sowie Präsentationen  
  • Vorträge und Präsentationen auf wissenschaftlichen Tagungen und Vorbereitung wissenschaftlicher Veröffentlichungen
  • Mitwirkung bei der Entwicklung und Implementation des Transferkonzepts

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder gleichwertig) in Kindheits-, Heil-, Sonder- oder Sozialpädagogik/-arbeit, Erziehungs- oder Sozialwissenschaften, Grundschullehramt oder sonstigen einschlägigen Fächern
  • Kenntnisse und/oder Erfahrungen in mindestens einem der Themenbereiche Inklusion, Lern-/ Entwicklungsverzögerungen, Übergang Kita-Grundschule
  • Bereitschaft zur eigenen Promotion im Themenbereich wird erwartet
  • gute quantitative Methoden- und Statistikkenntnisse, Interesse an Testtheorie erwünscht
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Programmen sowie in der Nutzung neuer Medien
  • Organisations- und Kommunikationsstärke, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit; Bereitschaft zu Dienstreisen
  • Erfahrungen in sozialwissenschaftlicher Praxisforschung und/oder in frühpädagogischen Institutionen erwünscht

Wir bieten

  • einen modernen Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Mobile Arbeit)
  • flexible Arbeitszeiten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • anwendungsnahe Forschung mit praxisrelevanten Fragestellungen
  • die Möglichkeit zur Übernahme von Lehre im Masterstudiengang Professionalisierung frühkindlicher Bildung
  • Unterstützung im Qualifikationsprozess (Teilnahme am Doktorand*innenkolloquium, wissenschaftliche Fortbildungsangebote)
  • ein vergünstigtes Personennahverkehrsticket (MDV-JobTicket)

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 185/2021 bis 13. August 2021 an: Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Frau Dekanin Prof. Dr. Brigitte Latzko - persönlich – Marschnerstr. 31, 04109 Leipzig. Gern können Sie Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei auch per E-Mail senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Die Universität Leipzig strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in verantwortlicher Position an und bittet deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen oder nach SGB IX Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht in Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.