Stellenausschreibung vom Kennziffer: 242

Die 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den großen, forschungsstarken und medizinführenden Universitäten in Deutschland. Mit ihren rund 30.000 Studierenden und mehr als 5.000 Beschäftigten in 14 Fakultäten prägt sie das Leben in der pulsierenden und weltoffenen Stadt Leipzig. Die Universität Leipzig bietet ein dynamisches und international geprägtes Arbeitsumfeld sowie attraktive und vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Transfer, Infrastruktur und Verwaltung.

Am Institut für Soziologie der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie ist ab dem 1. November 2021 oben genannte Stelle zu besetzen.

Sie werden Teil einer internationalen Forschungsgruppe an der Universität Leipzig und der Universität Linköping (Schweden) und an der Schnittstelle zwischen Soziologie und Computational Social Science arbeiten. Unsere Gruppe analysiert große Datenmengen digitalisierter Texte (z.B. von Social-Media-Plattformen), führt Labor- und Feldexperimente zu Themen von gesellschaftlicher Bedeutung durch (z.B. Verbreitung von Fehlinformationen, Umweltverhalten) und wendet Computersimulationen an, um soziale Einflussprozesse in großen Populationen miteinander vernetzter Akteure zu verstehen. Von Ihnen wird erwartet, eigene soziologisch relevante Forschung unter der Betreuung von Marc Keuschnigg (https://keuschnigg.org, https://liu.se/en/research/computational-text-analysis) zu betreiben. Wir bieten ein anregendes, modernes Arbeitsumfeld und attraktive Arbeitsbedingungen.

Stellenmerkmale

  • Befristung entsprechend der Qualifizierungsplanung (vorgesehen zunächst für 3 Jahre, mit einer möglichen Verlängerung um 2 Jahre)
  • 50% einer Vollbeschäftigung
  • Vorgesehene Vergütung: E 13 TV-L

Aufgaben

  • Wissenschaftliche Qualifikation (Promotion oder Habilitation)
  • Beitrag zu innovativer Forschung, die in hochrangigen sozialwissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht werden kann.
  • Lehre im Umfang von 2 Semesterwochenstunden mit besonderem Fokus auf die Einbeziehung computergestützter Methoden in Theoriebildung und Theorieprüfung.

Anforderungen

  • Masterabschluss in den Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikations- oder Medienwissenschaften) und/oder Data Science (Statistik, Maschinelles Lernen, Natural Language Processing) für Interessierte auf Doktoranden-Ebene
  • Promotion in einem der oben genannten Fachgebiete für Interessierte auf Postdoc-Ebene
  • Ausgeprägte Fähigkeiten in Datenanalyse und computergestützten Methoden sowie Leidenschaft für innovative sozialwissenschaftliche Forschung.
  • Programmierkenntnisse (vorzugsweise R, Python), Kenntnisse im Datenmanagement und Interesse an Computersimulationen und/oder computergestützter Textanalyse
  • Teamfähigkeit
  • fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (1–2-seitiges Anschreiben, Lebenslauf, Kopien relevanter Zeugnisse und Noten) in einer PDF-Datei unter Angabe der Kennziffer 242/2021 bis zum 8. Oktober 2021 an: Professor Astrid Lorenz, Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie, Universität Leipzig per E-Mail

Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Für Fragen zur Stelle, Betreuung einer Qualifikationsarbeit und mögliche Forschungsschwerpunkte wenden Sie sich bitte an: Professor Marc Keuschnigg, Institut für Soziologie, Universität Leipzig, E-Mail

Die Universität Leipzig strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in verantwortlicher Position an und bittet deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen oder nach SGB IX Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.

Bewerbungsschluss:

Hinweise zum Datenschutz

Eine Bewerbung und damit die Zusendung der für eine Bewerbung üblichen Unterlagen erfolgt freiwillig. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden von der Universität Leipzig – hier der ausschreibenden Dienststelle – ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet und, sofern nicht in Einzelfall ausdrücklich eingewilligt wird, nicht an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 11 Abs. 1 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz i. V. m. EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Verantwortlich für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden für sechs Monate nach Beendigung des Einstellungsvorgangs gespeichert und danach gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet. Die Einwilligung kann verweigert oder mit Wirkung auf die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. In diesen Fällen ist eine Bearbeitung der Bewerbung durch die Universität Leipzig und damit eine Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren nicht oder nicht mehr möglich. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS-GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO). Bei Fragen können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig (dienstansässig: Augustusplatz 10, 04109 Leipzig) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten.