Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung in Forschung, Lehre und in den universitären Alltag zu integrieren ist ein erklärtes Ziel unser Universität.

Team aus 7 Menschen am Stand mit "Fairtrade University"-Siegel
Wir sind Fairtrade University: Urkundenverleihung beim Dies academicus 2015. Foto: Swen Reichhold

Die nachhaltige Universität

Die Wahrung der natürlichen Lebensgrundlagen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sind grundlegende Aufgaben der heutigen Zeit. Hochschulen nehmen eine besondere Rolle ein, da sie zur Erforschung der Umwelt beitragen, Bildung zur nachhaltigen Entwicklung vermitteln und Umweltbewusstsein stärken. Die Universität trägt aber auch Verantwortung als Arbeitgeberin und Betreiberin von Anlagen und verbraucht somit selbst Ressourcen.

Uns allen sollten Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine Herzensangelegenheit sein. Es muss also darum gehen, mehr dafür zu tun.

Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking

Unsere Universität sieht sich als weltoffene Hochschule und im Rahmen der Globalisierung dem Fairnessgedanken im Handel verpflichtet. Sie hat 2015 als dritte Hochschule in Deutschland erfolgreich an der Kampagne „Fairtrade University“ des gemeinnützigen Vereins „TransFair e. V.“ teilgenommen und das Zertifikat erhalten.

Voraussetzung für die Zertifizierung ist unter anderem die Bildung einer Steuerungsgruppe. An der Universität Leipzig besteht diese aus Vertretern der Studierendenschaft, der Lehre und Wissenschaft, der Universitätsverwaltung, des Studentenwerks Leipzig und der Leipziger Stadtverwaltung

Die Fairtrade-Kampagne wird gelebt durch das Angebot von ausschließlich fair gehandeltem Kaffee und Tee in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks sowie auch einer dort angebotenen Auswahl von Fairtrade-Schokoladen- und Kakaoprodukten. Im Uni-Webshop beziehungsweise am Infotresen im Augusteum kann man T-Shirts und Pullover aus 100%-Fairtrade-Baumwolle erwerben. Der Botanische Garten bietet zum Beispiel fair gehandeltes Spielzeug und andere Geschenkartikel an.

Die Universität arbeitet auf dem Gebiet des fairen Handels eng mit der Stadtverwaltung Leipzig zusammen und tauscht Erfahrungen aus, da Leipzig bereits seit 2011 Fairtrade-Town ist.

2017 hat die Universität Leipzig den Titel verteidigt. 2019 steht eine erneute Titelverteidigung an. Jeder kann einen persönlichen Beitrag leisten – bereits bei der nächsten Tasse Kaffee oder Tee. Das Team des Steuerkreises freut sich über Anregungen oder Ideen, um unsere Universität fairer zu gestalten.

Rektorin Schücking bekommt Rezertifizierungsurkunde von Kristina Klecko von Fairtrade Deutschland
2017 erhielt unsere Universität die Rezertifizierungsurkunde von Fairtrade Deutschland, Foto: Swen Reichhold

Die Universität Leipzig hat für die Beschaffung von Büromaterial und Marketingartikeln eine Rahmenvereinbarung mit der Kreller GmbH geschlossen, womit online diverse Büroartikel zu bestellen sind. Die Kreller GmbH unterstützt die umweltfreundliche Beschaffung durch den Verkauf von zahlreichen umweltfreundlichen Artikeln für die Bürotätigkeit (mit Umweltsiegeln) und auch durch eine gesonderte Baumaktion.

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Die Stadt Leipzig hat zudem ein Konzept zur fairen und nachhaltigen Beschaffung vorgelegt, das zur Orientierung dienen kann.

Möbelbörse- und Gerätebörse

Die elektronische Möbel- und Gerätebörse der Universität bietet einen Marktplatz, um Abfall zu vermeiden und Investitionsmittel im Einkauf zu sparen. Es werden noch gebrauchsfähiges Mobiliar, technische Geräte sowie Bürobedarf zur weiteren Nutzung kostengünstig angeboten.

Chemikalienbörse

Noch gebrauchsfähige, originalverpackte Laborchemikalien werden vom Büro für Umweltschutz und Arbeitssicherheit über die elektronische Chemikalienbörse der Universität zur Weiterverwendung vermittelt. Neben den Entsorgungskosten können so nicht unerheblich Ausgaben für den Einkauf von Chemikalien eingespart werden. In den vergangenen 10 Jahren wurden 2.738 kg Chemikalien im Einkaufswert von insgesamt 189 T€ umgesetzt und somit einer sinnvollen weiteren Nutzung zugeführt.

Zahlreiche studentische Initiativen beschäftigen sich an unserer Universität mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz:

  • AG Nachhaltige Uni
    Die AG Nachhaltige Uni ist eine parteiunabhängige Hochschulgruppe der Universität Leipzig, die sich im Winter 2018 gegründet hat. Mitglieder sind vorwiegend Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen. Zentrales Thema der AG ist nachhaltige Entwicklung sowie die Verantwortung, die damit einhergeht. Sie setzt sich dafür ein, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung in Forschung, Lehre und im universitären Betrieb stärker zu integrieren, um unsere Universität als Institution zusammen mit allen beteiligten Akteuren nachhaltiger zu gestalten.

    Durch Aktionen wie die Podiumsdiskussion „Uni Leipzig – zukunstfähig?!“ im Mai 2019 und einer Ausstellung mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit tritt die AG Nachhaltige Uni in den öffentlichen universitären Raum. Zuletzt organisierte sie gemeinsam mit der Umweltbeauftragten einen Runden Tisch zur nachhaltigen Entwicklung der Universität Leipzig und verfasste die neuen Umweltleitlinien der Universität.
    In Kleingruppen arbeitet die AG an längerfristigen Zielen wie der Reduktion von Frischfaserpapier, einem umweltfreundlicheren Essensangebot in der Mensa oder der Einführung eines nachhaltigen Managementsystems.

    Das Plenum der AG findet vierzehntägig donnerstags von 19 bis 21 Uhr im SR 14 der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät statt und ist offen für alle Interessierten.
    E-Mail schreiben


       
  • campusgrün Leipzig
    Offene studentische Hochschulgruppe an der Universität Leipzig, die sich als links–grün, aber parteipolitisch unabhängig von der Partei Bündnis 90/Die Grünen versteht.
     
  • KritMed Leipzig
    Zusammenschluss einer Hochschulgruppe der Universität Leipzig und der Arbeitsgruppe „Kritische Medizin Leipzig“, die Menschen aus dem Gesundheitswesen vereint.
     
  • Oikos Leipzig & Referat für Ökologie des StuRa
    Oikos ist eine internationale Studierendenorganisiation, die sich für die Förderung einer nachhaltigen Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem einsetzt.
    Das Referat für Ökologie im Student*innenRat der Universität ist an Oikos beteiligt. Es besteht aus folgenden Arbeitskreisen: Plurale Ökonomik, Nachhaltige Lebensführung, comap und Fairtrade.
     
  • Students for Future Leipzig
    Studierende verschiedener Hochschulen und der Universität in Leipzig, die sich mit der Bewegung Fridays For Future Bewegung (FFF) und den von ihr geforderten Klimazielen solidarisieren.
    Einmal wöchentlich findet an der Universität Leipzig ein Plenum statt, in dem die Studierenden spezifische Projekte und Aktionen planen und sich über die politische Entwicklung austauschen. Neben der Unterstützung von bundesweiten Veranstaltungen der Fridays-for-Future-Bewegung wird außerdem Einfluss auf regionale Entscheidungsträger genommen.

    Das Plenum der AG findet jeden Montag um 17 Uhr im NSG 302 statt und ist offen für alle Interessierten, die für mehr Klimaschutz kämpfen wollen.
    In verschiedenen Arbeitsgruppen, wie zum Beispiel der Social Media-AG, der Mobilisierungs-AG oder der Vernetzungs-AG, kann sich jedes Mitglied nach seinen Möglichkeiten engagieren.

News

Veranstaltungen

Ganz vorn mit dabei ist unsere Uni, wenn es um das jährliche Stadtradeln geht. Mit 355 Radelnden, die gemeinsam 62.830 Kilometer fuhren, erreichte unser Team im vergangenen Jahr Platz zwei. 2017 gewannen wir sogar den Preis für das „Team mit den meisten geradelten Kilometern“. Das Stadtradeln ist ein bundesweiter Wettbewerb für Klimaschutz und Radverkehrsförderung, bei dem Teilnehmende radelnd Kilometer auf Vertrauensbasis sammeln und somit ein Zeichen für die Bedeutung des Radverkehrs als Fortbewegungsmittel setzen. Unter den 50 besten Teams werden vier mal 250 Euro verlost. 2018 war die Stadt Leipzig bundesweit auf Platz zwei.

Für die Umwelt in die Pedale treten, Foto: Colourbox
Die AG Nachhaltige Uni setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung in Forschung, Lehre und dem universitären Betrieb ein. Foto: Till Hovestadt

Nachhaltigkeit in der Forschung

Neben dem strategischen Forschungsfeld „Nachhaltige Grundlagen für Leben und Gesundheit“ befassen sich ein Sonderforschungsbereich, ein wirtschaftswissenschaftliches Institut, ein Forschungszentrum, ein Graduiertenkolleg sowie diverse Forschungsgruppen und Projekte mit dem Themenbereich „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“.

Entscheidend für das nachhaltige wissenschaftliche Publizieren ist unsere Open Access Policy, die die Unterstützung und Förderung von Open Access zum strategischen Ziel erklärt. Tipps und Unterstützung zum nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten finden Sie zudem im Bereich Forschungsdatenmanagement.

Eines der drei strategischen Forschungsfelder unserer Universität befasst sich mit „Nachhaltigen Grundlagen für Leben und Gesundheit“. Dieses Forschungsfeld beinhaltet vier Forschungsprofil­bereiche, die die Grundlagen für Leben und Gesundheit von Mensch, Natur und Umwelt erforschen:

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig ist ein DFG-Forschungszentrum und eine gemeinsame Einrichtung der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und wird betrieben in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Die biologische Vielfalt systematisieren – eine herkulische Aufgabe?

Wir wissen, dass wir die biologische Vielfalt unseres Planeten dramatisch verändern: Arten sterben aus, genetische Informationen und ganze Ökosysteme gehen verloren. Bei iDiv arbeiten Forschende aus 30 Nationen daran, das Ausmaß dieser Veränderungen, die zugrunde liegenden Prozesse sowie die Konsequenzen für uns Menschen zu verstehen. Die Zeit drängt – oder, in den Worten des Leipziger Professors und iDiv-Direktors Christian Wirth:

Porträt von Prof. Christian Wirth

"Das zentrale Problem bei der Erfassung biologischer Vielfalt ist, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Und während wir inventarisieren, werden gleichzeitig schon die Regale leergeräumt."

Professor Christian Wirth

Ozean mit arktischen Eisschollen
Arktisexpedition Richtung Grönland und Spitzbergen im Frühjahr/Sommer 2017, Foto: Dr. Marlen Brückner / Institut für Meteorologie

 

Mit dem Transregio 172 forschen wir erstmals in Deutschland systematisch und im großen Maßstab auf dem Gebiet der „Arktischen Klimaveränderungen (AC)³“. Ziel der breit angelegten Forschungskooperation mit der Universität Bremen, der Universität zu Köln, dem Alfred-Wegener-Institut und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung ist es, die Klimaentwicklung in der Arktis mit verschiedenen Methoden und über längere Zeiträume zu beobachten. Anhand der Beobachtungen von Messinstrumenten auf Satelliten, Flugzeugen, luftgetragenen Ballonplattformen, Forschungsschiffen und der Ergebnisse ausgewählter bodengebundener Mess-Stationen entwickeln die Forschenden Modelle zur verlässlichen Vorhersage der beobachteten Erwärmung in der Arktis.

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Das Infrastruktur und Ressourcenmanagement (IIRM) der Universität Leipzig ist stark auf die Erforschung und die Lehre nachhaltigkeitsbezogener Themenkomplexe spezialisiert. Im Konkreten verfolgt das IIRM den Ansatz, die nachhaltige Nutzung der relevanten Ressourcen Energie, Wasser und Fläche aus ökonomischer Perspektive zu beleuchten. Darüber hinaus spielen die Entwicklung von Entsorgungssystemen und die Erarbeitung von Lösungen für Infrastrukturprobleme im Kontext eines nachhaltigen Ressourcenmanagements eine wichtige Rolle in Forschung und Lehre.

Heute gehören zum Institut die Professuren für Energiemanagement und Nachhaltigkeit, Institutionenökonomische Umweltforschung, Bioenergiesysteme, Biodiversitätsökonomik, Umwelt- und Energieökonomik, Nachhaltigkeit und Wasserressourcenmanagement sowie Integriertes Flächenrecycling.

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Zur Professur für Energiemanagement und Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Thomas Bruckner in seinem Büro sitzend
Prof. Dr. Thomas Bruckner ist Inhaber der Professur für Energiemanagement und Nachhaltigkeit. Foto: Swen Reichhold
Seitenansicht von Prof. Dr. Nico Eisenhauer bei der Arbeit im Labor
Professor Nico Eisenhauer (iDiv) bei der Arbeit, Foto: Christian Hüller

 

Professor Nico Eisenhauer, Arbeitsgruppe Experimentelle Interaktionsökologie, erforscht am Forschungszentrum iDiv, welchen Einfluss europäische Regenwürmer als invasive Art auf das nordamerikanische Ökosystem haben. Er wird seit 2016 mit einem ERC Starting Grant der Europäischen Kommission gefördert.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg 2324 „TreeDi – Tree Diversity Interactions: Die Rolle von Baum-Baum-Interaktionen in lokalen Nachbarschaften in subtropischen Wäldern“ des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) mit der University of Chinese Academy of Sciences (UCAS) in China erforscht, wie sich Baum-Baum Interaktionen in lokalen Nachbarschaften zu den beobachteten positiven Effekten von Baumarten-Reichtum auf ökosystemare Schlüsselfunktionen auswirken. Das internationale Qualifikationsprogramm sieht einen intensiven chinesisch-deutschen Kulturaustausch während eines sechsmonatigen Forschungsaufenthalts im Partnerland vor. Des Weiteren gibt es ein gemeinsames Doktoranden-Betreuungs-Komitee mit chinesischen und deutschen Projektleitern und eine enge Zusammenarbeit mit führenden Köpfen der Biodiversitätsforschung.

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P4SB – From Plastic waste to Plastic value using Pseudomonas putida Synthetic Biology

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann
Laufzeit: 2015 – 2019

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Simultane in situ-Neutronenbeugung und -Ramanspektroskopie zur Echtzeituntersuchung energierelevanter Materialien

Projektleitung: Prof. Dr. Holger Kohlmann (Fakultät für Chemie und Mineralogie, Institut für Anorganische Chemie)
Laufzeit: 2016 – 2019

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WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands. Analyse, Design und Simulation von marktbasierten Instrumenten zur Integration von netzdienlichen Flexibilitäten in intelligente Energieversorgungssysteme mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Bruckner (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement)
Laufzeit: 2016 – 2020

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MultiplEE: Nachhaltiger Ausbau erneuerbarer Energien mit multiplen Umweltwirkungen – Politikstrategien zur Bewältigung ökologischer Zielkonflikte bei der Energiewende

Projektleitung: Dr. Paul Lehmann (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement)
Projektlaufzeit: 2017 – 2022

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Nachhaltigkeit in Lehre und Weiterbildung

Natur-und Umwelt sind das große Thema des 21. Jahrhunderts, welches alle wissenschaftlichen Fächer und Disziplinen durchdringt und miteinander verbindet. Menschengemachte Umweltkrisen sind längst kein Spezialthema einzelner Naturwissenschaften mehr sondern auch die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und nicht zuletzt die Künste müssen sich damit auseinandersetzen.

Folglich begegnen uns in der öffentlichen, fachübergreifenden Mittwochsvorlesung des studium universale zahlreiche Veranstaltungen, welche Aspekte von Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufgreifen. Wer auf das Ganze schaut, wie es das studium universale tut, der kommt an den Fragen, die unser aller Zukunft betreffen nicht vorbei. Multi-, Inter- und Transdisziplinarität sind zwingende Vorraussetzungen um erfolgreich den komplexen ökologischen Aufgaben der Gegenwart entgegenzutreten. 

In Zusammenarbeit mit den Students For Future entsteht derzeit eine Reihe zum Thema „Klima“ im Sommersemester 2020. 

  • Die Veranstaltungen finden semesterbegleitend statt:
    mittwochs, 19 Uhr, zumeist in Hörsaal 3
    Der Zutritt ist öffentlich und kostenfrei.

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Auf einer grünen Wiese sitzt eine Gruppe von Menschen, die nur verschwommen zu erkennen sind.
Kräuterwanderung im Rahmen einer Veranstaltung des studium universale, Foto: Ina-Theresia Hermes

Es liegt auf der Hand, dass sich besonders die kommenden Generationen für das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz interessieren, sind sie doch diejenigen die vom Handeln oder Nichthandeln der bestehenden Generation am meisten abhängig sind. Das natürliche Interesse der Leipziger „Juniorstudenten" spiegelt sich in den Umfragen zu den Wunschthemen der Kinderuniversität wieder – ob es um Verpackungen geht, um den Treibhauseffekt, um den Regenwald, die Zukunft von Verkehr oder die Algenpest in den Leipziger Badeseen: die Kinderuniversität muss sich ständig auch den Umwelt-Fragen der zukünftigen Studenten stellen! Sie tut dies mindestens acht Mal im Jahr, in unterhaltsamen und lehrreichen Veranstaltungen, die Schüler im Alter von 8-12 Jahren in den Audimax einladen.

  • Die Veranstaltungen der Kinderuni finden im Mai und November statt:
    freitags, 17 Uhr, Audimax am Campus Augustusplatz
    Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Kinder bei einer Vorlesung im Rahmen der Kinderuni im Audimax unserer Universität
Für die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz interessieren sich auch die Leipziger "Juniorstudenten" in den Veranstaltungen der Kinderuni. Foto: Christian Hüller

Die Ringvorlesung bietet einen interdisziplinären Zugang zu verschiedenen Themenfeldern einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schule. In ihren Vorträgen verschaffen die Referentinnen und Referenten einen Einblick in ihre Tätigkeitsfelder und arbeiten deren jeweilige Bedeutung für die Schule heraus. Damit werden Ansätze erkennbar, wie sich das Konzept der BNE in der Schule pädagogisch umsetzen lässt und welche Lernorte und Partner in der Region hierfür aufgesucht werden können.

  • Ringvorlesung „Wege aus der Klimakrise – Zukunft gestalten lernen“
    Termine: 17.10.19, 07.11.19, 14.11.19, 05.12.19, 19.12.19, 16.01.20, 30.01.20
    jeweils 15:15 – 16:45 Uhr
    Hörsaalgebäude, Hörsaal 11
    Referenten: Polowy, Veit u. a.

    Zum Programm

 

Die Ringvorlesung bildet einen Teil des umfassenden Lehrangebots des Zentrums für Lehrerbildung und Schulvorschung (ZLS) und wird im Rahmen der Ergänzungsstudien angeboten.

Lehrangebot Ergänzungsstudien Wintersemester 2019/20

 

Veit Polowy

Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung
Prager Str. 38-40
04317 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30485
Telefax: +49 341 97-30489

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