Lehrpraxis im Transfer plus  

Lehrpraxis im Transfer plus

LiT.Shortcuts | Sommersemester 2018

In den LiT.Shortcuts erhalten Sie die Möglichkeit, Ihr didaktisches Repertoire um fachspezifische und fachübergreifende Aspekte zu erweitern. Die LiT.Shortcuts sind spezielle Kurzworkshops, die aktiv Lehrende als Multiplikator*innen einbeziehen. Diese Weiterbildungsangebote können als Fachworkshops im Rahmen des Sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats angerechnet werden.

14.05.2018 | 13.30–16.45 Uhr | Durch Schreiben zum Fach - Bezüge und Instrumente für die sozial- und geisteswissenschaftliche Lehre


Villa Tillmanns | Wächterstraße 30

Wissenschaftliches Schreiben stellt eine wissenschaftliche Kernkompetenz an sich dar. Schreiben ist aber gleichzeitig ein Lernmedium, welches Studierende in ein selbstständiges, vertieftes und intellektuell forderndes Studium führen kann. Dennoch fällt es Studierenden häufig schwer, im Kontext ihres Faches erfolgreich zu schreiben.
Ausgehend von Erfahrungen in sozialwissenschaftlichen Fächern befasst sich der Workshop mit Herausforderungen und Lösungen für die Lehre. Dabei werden wirkungsvolle Instrumente für situierte Lernarrangements des wissenschaftlichen Schreibens vorgestellt und ausprobiert.

Lernziele: Die Teilnehmenden…

…lernen Arrangements und Instrumente einer schreiborientierten Lehre kennen.
…erproben Schreibaufträge und entwickeln Ideen für deren Transfer.
…erarbeiten Schreibaufträge für ihre eigene Lehre.

Dozent: PD Dr. Torsten Strulik, Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld ist dort verantwortlich für das Programm „richtig einsteigen. mit literalen Kompetenzen“. Er ist Autor des Buches „Schreiben im Soziologiestudium. Erfolgreich einsteigen in das Denk- und Schreibkollektiv Soziologie“.

Anmeldung unter lehrpraxis-im-transfer(at)uni-leipzig.de

14.06.2018 | 13.00–16.00 Uhr | MINT meets GSW - Interdisziplinarität als Schlüsselkompetenz lehren

Villa Tillmanns | Wächterstraße 30

Interdisziplinäre Kooperation wird in zahlreichen Forschungs- und Anwendungsfeldern, wie z.B. "Human-Computer Interaction", immer mehr zum Normalfall. Allerdings benennen oder vermitteln die wenigstens Studienordnungen Kompetenzen für das Zusammenarbeiten über Disziplinen- und Fakultätengrenzen hinweg. Im Workshop wird zum einen analysiert, worin Herausforderungen für die interdisziplinäre Kooperation in der Lehre bestehen. Zum anderen werden Optionen für die konkrete didaktische Umsetzung und Evaluation des Erwerbs interdisziplinärer Kompetenzen beschrieben. Dies geschieht anhand des Lehr-Lern-Projekts "HCI in the Wild", das im Sommersemester 2017 parallel an der Universität Leipzig und der Technischen Universität Chemnitz durchgeführt wurde. Abschließend entwickeln die Teilnehmenden auf Grundlage des Workshops eigene Entwürfe für inter- oder transdisziplinäre Lehr-Lern-Formate.

Lenrziele: Die Teilnehmenden...

... sind durch die Reflexion im Kurs in der Lage, Schlüsselkompetenzen der interdisziplinären Kooperation für ihren Fachbereich zu identifizieren.
...kennen didaktische Mittel zur Herausbildung und Evaulation dieser Kompetenzen in Lehrveranstaltungen.
... synthetisieren dieses Wissen, indem sie die Grundpfeiler eines eigenen Lehr-Lern-Projekt zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen in der Lehre für ihren Fachbereich entwerfen.

Dozent: Dr. Andreas Bischof (Technische Universität Chemnitz)

Anmeldung unter lehrpraxis-im-transfer(at)uni-leipzig.de

19.06.2018 | 13.00–16.15 Uhr | LiT.Shortcut: Seminartexte lesen: aktiv, kritisch, vernetzt – der digitale Seminarreader SHRIMP

Villa Tillmanns | Wächterstraße 30

Das Lesen, Annotieren, und Diskutieren von Texten, und das Verstehen von Zusammenhängen zwischen ihnen, sind und bleiben Hauptaufgaben und somit zentrale Kompetenzen des geisteswissenschaftlichen Studiums. Leider machen Lehrende häufig die Erfahrung dass die Studierenden nur schwer in diese Lesestrategien hineinfinden, dass Texte oft zu wenig aktiv bearbeitet oder zu oberflächlich bearbeitet werden.
Seit 2015 ist das SHRIMP Projekt (<www.shrimpp.de>) am Institut für Amerikanistik damit beschäftigt, ein neuartiges Lehr- und Lernmedium zu entwickeln, das diesen Schwierigkeiten begegnet. Dazu wird Lernstoff zu annotierbarem, kommentierbarem Social Hypertext aufbereitet, in dem die Texte und Textabschnitte durch kommentierte Hyperlinks verknüpft und so als semantisches Netz erkundbar sind. Interaktionsmöglichkeiten wie die Studierenden sie aus den Social Media kennen, sowie unterschiedliche gamification-Elemente, führen zu einem spielereischeren, motivierteren, selbstbestimmten, interaktiven und kooperativen Leseprozess. So lernen die Studierenden aktiv und kritisch mit dem Lernstoff umzugehen und bekommen zusätzliche motivierende Anreize, sich mit dem Material auseinander zu setzen.

Lernziele:

... Erkundung des aktuellen des SHRIMP-Readers incl. Testung der einzelnen Features
... Diskussion der didaktischen Möglichkeiten des Mediums
... Kennenlernen der Voraussetzungen zur Erstellung einer Inhalte in einem Reader
... Diskussion zu Aufwand und Nutzen eines digitalen Readers

Hinweis: Hinweise: Der SHRIMP-Reader der American Studies ist englischsprachig. Für ein intensives Ausprobieren des Readers sind daher Englischkenntnisse hilfreich. Bezüglich der technischen Voraussetzungen werden die Teilnehmenden extra informiert. Die Veranstaltung kann mit 4 SWS innerhalb des HDS-Zertifikates angerechnet werden.

Dozent: Dr. Sebastian M. Herrmann, Institut für Amerikanistik (American Studies) der Universität Leipzig

Anmeldung unter lehrpraxis-im-transfer(at)uni-leipzig.de

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letzte Änderung: 21.06.2018 

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