Stipendiatinnen und Stipendiaten, Promovierende, Gastforschende sowie Professorinnen und Professoren können für die Dauer ihres Aufenthalts an unserer Universität in unseren Gästehäusern wohnen. Das Internationale Begegnungszentrum Werner-Heisenberg-Haus (IBZ) ist ein modernes Gebäude und punktet mit seiner Lage mitten im Grünen.

Das Foto zeigt die rote Fassade des Werner-Heisenberg-Hauses unserer Universität. Die Bäume vor dem Gebäude lassen erahnen, dass es in einer besonders grünen Umgebung steht.
Das Werner-Heisenberg-Haus ist das neueste und modernste Gästehaus der Universität. Foto: Sylvia Dorn

Der Neubau liegt idyllisch am Eingang des Friedensparks, auf halbem Wege zwischen Stadtzentrum und Völkerschlachtdenkmal. Die verschiedenen Standorte unserer Universität sind von hier aus gut erreichbar.

Werner Heisenberg (1901—1976) — ein berühmter deutscher Physiker und Nobelpreisträger — wurde im Jahr 1927 mit 25 Jahren als jüngster deutscher Professor zum Direktor des Theoretisch-Physikalischen Instituts an die Universität Leipzig berufen.

Ausstattung

Das IBZ verfügt über 24 möblierte Wohnungen (mit Einbauküche, Radio, Fernseher, Internetzugang und Telefonvernetzung zur Universität). Es handelt sich um:

  • sechs Ein-Zimmer-Wohnungen
  • zwölf Zwei-Zimmer-Wohnungen
  • sechs Drei-Zimmer-Wohnungen

Für Ihren Wohnkomfort sorgen außerdem Tiefgaragenstellplätze, ein Wasch- und Trockenraum, ein Fahrradraum mit Tischtennisplatte und ein Kinderspielplatz am Haus.
Im Erdgeschoss befinden sich ein mit modernster Technik ausgestatteter Tagungsraum und ein Clubraum mit einem Flügel. Das lichtdurchflutete Foyer mit einer Anordnung von Sitzgruppen ist als offener Begegnungsraum konzipiert. Darüber hinaus verfügt das Haus über ein nach italienischem Vorbild gestaltetes Artrium. Am Glasdach dessen hängt die Skulptur "Chimborazo", die einen Bezug zu Alexander von Humboldts Reisen herstellt.

Alle Wohnungen sind Nichtraucherwohnungen.

Erreichbarkeit

Das IBZ liegt an der Haltestelle Ostplatz und ist mit den Straßenbahnlinien 4 und 15 erreichbar. Bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln beachten Sie bitte auch die Informationen der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Bei einer Anreise mit dem Auto fahren Sie in Richtung Osten auf der Prager Straße bis zum Ostplatz und biegen dann nach rechts in die Johannisallee ein. Nach etwa 200 Metern biegen Sie dann links zum Gästehaus ein.

Die idyllische Nachbarschaft

Das Werner-Heisenberg-Haus liegt im schönen Leipziger Südosten. Zum Spazieren laden der Friedenspark und der Botanische Garten der Universität ein, aber auch das Stadtzentrum ist nicht weit. Online kann man die Umgebung des Begegnungszentrums schon vorab betrachten.

Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel
Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel

Der Friedenspark grenzt unmittelbar an das Gästehaus an und ist ein wunderschöner Park im Herzen Leipzigs. Er erstreckt sich zwischen Prager Straße und Philipp-Rosenthal-Straße vom Ostplatz und von der Linnéstraße fast bis zur Deutschen Bücherei am Deutschen Platz. Neben Spazierwegen, einem großen Kinderspielplatz und diversen Sportplätzen zeichnet den Friedenspark vor allem sein wertvoller alter Baumbestand, darunter auch einige der seltenen Lederhülsenbäume, aus.

Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel

Leipzig ist voll von bemerkenswerten, historischen Orten — der Friedenspark gehört dazu. Der Park wurde anlässlich des VII. Turn- und Sportfestes der DDR im Sommer 1983 eingeweiht und auf seinen heutigen Namen getauft. Zuvor befand sich auf dem Parkgelände der "Neue Johannisfriedhof", der am 30. September 1846 als Erweiterung zum heute noch erhaltenen und sehenswerten "Alten Johannisfriedhof" mit Grabmälern aus dem 17. und 18. Jahrhundert eröffnet worden war. Der "Neue Johannisfriedhof" wurde während des 19. und 20. Jahrhunderts auch als letzte Ruhestätte mit Ehrenplätzen für berühmte Leipziger Bürgerinnen und Bürger genutzt. Außerdem beherbergte er drei Kriegerdenkmäler, die an die Kriegsjahre 1866 und 1870/71 erinnern sollten. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Friedhof durch Bomben zerstört. Ungeachtet seiner morbide anmutenden Vorgeschichte erfreut sich der 18,6 Hektar große Park heute großer Beliebtheit und lädt auf seine großzügig angelegten Spazierwege ein.

Eine Studierende im rotem Mantel sitzt vor dem herbstlichen Pflanzen im botanischen Garten und zeichnet.
Auch als Platz zum Zeichnen bietet sich der Botanische Garten an. Foto: Swen Reichhold

Am Rande des Friedensparks und in nachbarschaftlicher Nähe zum IBZ befindet sich der Botanische Garten unserer Universität. Seine Geschichte geht zurück bis ins Jahr 1542, in dem er als Arzneigarten, als "Hortus medicus", angelegt wurde. Damit ist der Botanische Garten einer der ältesten in ganz Europa. Heute gehört der 2,7 Hektar umfassende Garten als Forschungsanlage zur Universität. Sein Bestand wird auf über 9.000 Arten geschätzt. Die Pflanzen im Freiland und in den Gewächshäusern können während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Schlüsselübergabe

Für die Anreise und die Schlüsselübergabe werden die Gäste gebeten, einen Termin mit Bianca Bachmann zu vereinbaren.

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