Stipendiatinnen und Stipendiaten, Promovierende, Gastforschende sowie Professorinnen und Professoren können für die Dauer ihres Aufenthalts an unserer Universität in unseren Gästehäusern wohnen. Das Internationale Begegnungszentrum Werner-Heisenberg-Haus (IBZ) ist ein modernes Gebäude und punktet mit seiner Lage mitten im Grünen.

Das Foto zeigt die rote Fassade des Werner-Heisenberg-Hauses unserer Universität. Die Bäume vor dem Gebäude lassen erahnen, dass es in einer besonders grünen Umgebung steht.
Das Werner-Heisenberg-Haus ist das neueste und modernste Gästehaus der Universität. Foto: Sylvia Dorn


Der Neubau liegt idyllisch am Eingang des Friedensparks, auf halbem Wege zwischen Stadtzentrum und Völkerschlachtdenkmal. Die verschiedenen Standorte unserer Universität sind von hier aus gut erreichbar.

Der berühmte deutsche Physiker und Nobelpreosträger von 1932 Werner Heisenberg (1901—1976) wurde im Jahr 1927 mit 25 Jahren als jüngster deutscher Professor als Direktor des Theoretisch-Physikalischen Instituts an die Universität Leipzig berufen.

Ausstattung

Das IBZ verfügt über 24 möblierte Wohnungen (mit Einbauküche, Radio, Fernseher, Internetzugang und Telefonvernetzung zur Universität). Es handelt sich um:

  • sechs 1-Zimmer-Wohnungen
  • zwölf 2-Zimmer-Wohnungen
  • sechs 3-Zimmer-Wohnungen

Für Ihren Wohnkomfort sorgen außerdem Tiefgaragenstellplätze, ein Wasch- und Trockenraum, ein Fahrradraum mit Tischtennisplatte und ein Kinderspielplatz am Haus.
Im Erdgeschoss befinden sich ein mit modernster Technik ausgestatteter Tagungsraum und ein Clubraum mit einem Flügel. Das lichtdurchflutete Foyer mit einer Anordnung von Sitzgruppen ist als offener Begegnungsraum konzipiert. Darüber hinaus verfügt das Haus über ein nach italienischem Vorbild gestaltetes Artrium. Am Glasdach dessen hängt die Skulptur „Chimborazo“, die einen Bezug zu Alexander von Humboldts Reisen herstellt.

Alle Wohnungen sind Nichtraucherwohnungen.

Erreichbarkeit

Das IBZ ist mit der Straßenbahnlinie 15 (Haltestelle Ostplatz) und der Buslinie 60 (Haltestellen Liebigstraße oder Ostplatz) erreichbar. Bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln beachten Sie bitte auch die Informationen der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Bei einer Anreise mit dem Auto vom Stadtzentrum aus fahren Sie in Richtung Osten auf der Prager Straße bis zum Ostplatz und biegen dann nach rechts in die Johannisallee ein. Nach etwa 200 Metern biegen Sie links zum Gästehaus ein.

Die grüne Nachbarschaft

Das Werner-Heisenberg-Haus liegt im Südosten Leipzigs. Zum Spazieren laden der Friedenspark und der Botanische Garten der Universität ein, aber auch das Stadtzentrum ist nicht weit. Online kann man die Umgebung des Begegnungszentrums schon vorab betrachten.

Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel
Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Gästehaus liegt der nach 1990 zum Gartendenkmal erklärte etwa 19 Hektar große Friedenspark. Er erstreckt sich zwischen Prager Straße und Philipp-Rosenthal-Straße vom Ostplatz und von der Linnéstraße bis fast zur Deutschen Nationalbibliothek am Deutschen Platz. Neben Spazierwegen, einem großen Kinderspielplatz, diversen Sport- und Fitnessplätzen zeichnet den Friedenspark vor allem sein wertvoller alter Baumbestand aus, zu dem auch einige der seltenen Lederhülsenbäume gehören. Ungeachtet seiner morbide anmutenden Vorgeshcichte erfreut sich der weitläufige Park großer Beliebtheit und lädt auf seine großzügig angelegten Spazierwege ein.

Apothekergarten im Friedenspark, Foto: Kornelia Tröschel

Leipzig ist reich an bedeutungsvollen kunst- und kulturgeschichtlichen Orten — der Friedenspark gehört dazu. Er wurde 1983 anlässlich des VII. Turn- und Sportfestes der DDR auf dem Gelände des früheren Neuen Johannisfriedhofs nach einer längeren Ruhezeit eröffnet. Der anfangs nur als „Neuer Friedhof“ bezeichnete Neue Johannisfriedhof war seit 1846 nach dem Alten Johannisfriedhof die zweite Begäbnisstätte der Stadt Leipzig. Obwohl er bereits 1884 seine größtmögliche Ausdehnung erreicht hatte, blieb er auch nach der Eröffnung des weiter entfernt gelegenen Südfriedhofs 1886 eine wichtige Begräbnisstätte. Über 100 repräsentative Erbbegräbnisstellen des Groß- und Bildungsbürgertums und weitere Grabmalkunstwerke erinnerten an bedeutende Leipziger Bürgerinnen und Bürger. Besondere Gräberfelder mit größeren Denkmälern wurden für gefallene Soldaten der Kriege 1866 und 1870/71 errichtet. Bei seiner Stilllegung im Jahr 1950 ruhten 141.000 Bestattete auf dem Neuen Johannisfriedhof. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Friedhof Bombenschäden, dennoch fanden bis 1950 Beisetzungen statt, danach war der Neue Johannisfreidhof noch bis Ende 1970 öffentlich zugänglich. An der Stelle der ehemaligen repräsentativen, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten und 1971 abgerissenen Trauerhalle am Ende der Hauptallee steht seit 1983 die Bronzegruppe "Studentinnen" von Irene Marquardt. Nach der Säkularisierung Anfang der siebziger Jahre begann die eigentliche Zerstörung des kultugeschichtlich einmaligen Friedhofs. Von der Umfassungsmauer wurde nur ein kleiner Teil erhalten, die Gräber wurden eingeebnet, Grüfte verüllt und Grabsteine und Grabanlagen mit schwerer Technik zu einem inzwischen begrünten Hügel zusammengeschoben, der im Winter als Rodelbahn dient. Am Nordeingang des Friedensparks erinnern das nach Plänen von Hugo Licht errichtete Eingangsportal und ein Verwaltungsgebäude an den früheren Friedhof. Im Jahr 2007 wurde im Friedenspark ein speziell den Bedürfnissen von Menschen mit Sehbehinderung angepasster, 2000 Quadratmeter großer Duft- und Tastgarten angelegt.

Eine Studierende im rotem Mantel sitzt vor dem herbstlichen Pflanzen im botanischen Garten und zeichnet.
Auch als Platz zum Zeichnen bietet sich der Botanische Garten an. Foto: Swen Reichhold


In nachbarschaftlicher Nähe zum Werner-Heisenberg-Haus und zum Friedenspark befindet sich der Botanische Garten unserer Universität. Seine Geschichte geht zurück bis ins Jahr 1542, als er als Arzneigarten, als „Hortus medicus“, angelegt wurde. Nach mehreren Standortwechseln befindet er sich seit 1876 auf dem heutigen Areal und beherbert auf gut drei Hektar Freiland annähernd 10.000 Pflanzenarten. Mit dem 1995 eröffneten Herbarium, dem Schmetterlingshaus von 1996 und den 1999 entstandenen fünf Gewächshäusern verfügt er über zusätzliche Attraktionen, die sowohl für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch für interessierte Laien anziehend sind.

Schlüsselübergabe

Für die Anreise und die Schlüsselübergabe werden die Gäste gebeten, einen Termin zu vereinbaren.

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