Mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland entsteht auch bei den Angehörigen der Universität Leipzig Verunsicherung. An dieser Stelle informieren wir über die aktuell wichtigsten Fragen rund um das Virus und seine Auswirkungen auf den Universitätsbetrieb. Der Krisenstab, der gemäß Pandemieplan unserer Hochschule gegründet wurde, steht täglich im engen Kontakt.

Seminargebäude, Foto: Universität Leipzig
Foto: Universität Leipzig

Handlungsrahmen (Lehre) im Wintersemester 2021/22

Version 1.0
gemäß Beschluss des Rektorats vom 09.09.2021

Raumnutzung

  • Lehrräume mit einer festen Möblierung oder nicht verrückbaren Tischen und einer technischen Belüftung zum Beispiel: fest bestuhlte Hörsäle, fest bestuhlte Mikroskopierräume, Lehrräume mit unverrückbar verschraubten Tischen, Computerpoolräume und so weiter können wie folgt belegt werden (ausgehend von der regulären Bestuhlung):
    • Bis 200 Plätze: 100 Prozent Belegung
    • Zwischen 200 – 400 Plätze: 200 Personen zulässig
    • Über 400 Plätze: 50 Prozent Belegung (jeder 2. Platz oder jede 2. Reihe unbesetzt)
  • Lehrräume mit loser beziehungsweise verrückbarer Möblierung, Lehrräume ohne technische Lüftung (ausgehend von der regulären Bestuhlung):
    • Bis 50 Plätze 100 Prozent Vollbelegung
    • Über 50 Plätze: in der Regel maximale Belegung mit 50 Personen
  • Laborräume für biologische oder chemische Praktika:
    • Maßnahmen sind individuell über die Gefährdungsbeurteilung festzulegen
  • Bisher nicht genannte Lehrräume zum Beispiel Sporthallen, Medienräume, Dolmetscheranlagen, Präpariersäle, ecetera.:
    • Maßnahmen sind individuell über die Gefährdungsbeurteilung festzulegen

Gefährdungsbeurteilungen

  • Für alle Lehrräume sind durch die raumverantwortlichen Einrichtungen entsprechende Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Für gleichartige Räume oder Raumgruppen ist auch eine gemeinsame Gefährdungsbeurteilung ausreichend.
  • Für die Bearbeitung steht die Stabsstelle Umweltschutz und Arbeitssicherheit beratend zur Verfügung.
  • Angaben zur technischen Raumlüftung können über das Dezernat 4 angefordert werden.

Mund-Nase-Schutz (MNS)

  • Ein Mund-Nase-Schutz (medizinische Gesichtsmaske, OP-Maske) oder einer höherwertigeren Atemschutzmaske (KN95, FFP-Maske) ohne Ausatemventil ist für Präsenzveranstaltungen
    in der Regel verpflichtend. Bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern kann der MNS am persönlichen Sitzplatz abgenommen werden (Inzidenzabhängig, aktuelle gesetzliche Bestimmungen beachten)
  • Der MNS kann bei Prüfungen am persönlichen Sitzplatz abgenommen werden.
  • Bei Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern kann der MNS der Lehrenden und der Vortragenden (zum Beispiel: studentisches Referat) zum besseren Verständnis abgelegt werden.
  • Die Regeln für das Tragen von MNS in Laboren und Ähnlichem sind in der Gefährdungsbeurteilung festzulegen.

3G-Regel

  • Für alle Teilnehmenden an allen Präsenzveranstaltungen der Universität Leipzig gilt aufgrund der aktualisierten Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen die 3G-Regel. Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist nur mit dem Status geimpft oder genesen oder getestet erlaubt.
  • Eine Verschärfung der 3G-Regel zur 2G-Regel ist aktuell aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
  • Die entsprechenden Nachweise sind eigenverantwortlich täglich mitzuführen und 4 Wochen persönlich aufzubewahren.
  • Durch die Universität sind keine universitätsweiten Testmöglichkeiten vorgesehen. Individuelle Teststrategien der Fakultäten sind möglich. Entsprechende Schnelltests können in begrenztem Umfang durch die Universität zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Lehrräume sind im Eingangsbereich durch die raumverantwortlichen Einrichtungen zur 3G-Regel zu kennzeichnen (Aushang 3G-Regel).
  • Die Gebäudezugänge sind durch das Dezernat 4 zur 3G-Regel zu kennzeichnen (Aushang 3G-Regel).
  • Eine generelle Überprüfung der 3G-Nachweise durch die Universität erfolgt nicht und ist nicht notwendig.
  • Die Fakultäten können eigenverantwortlich festlegen, ob für bestimmte Präsenzveranstaltungen die Nachweise geprüft werden. Die Fakultäten und zentralen Einrichtungen können selbstständig Prüfprocedere festlegen. Eine Dokumentation, die einen Rückschluss auf geimpft oder genesen oder getestet erlaubt, darf nicht erfolgen.
  • Der oder die Studierende muss auf Verlangen des oder der Lehrenden oder einer beauftragten Person den entsprechenden 3G-Nachweis vorzeigen.
  • Lehrende vertreten in den lehrbezogenen Veranstaltungen das Hausrecht der Universität und müssen beim Feststellen fehlender 3G-Nachweise die Studierenden der Veranstaltung verweisen.
  • Das Procedere des Schnelltestnachweises, wenn die Kostenpflicht für Schnelltest eingeführt wird, ist derzeit noch nicht geregelt. Der Freistaat Sachsen bereitet dazu eine Vorlage vor.

Kontaktnachverfolgung

  • Für die digitale Kontaktnachverfolgung wird ab 01.10.2021 die durch den Freistaat Sachsen empfohlene CoronaWarnApp verwendet. Die Lizenz von Darfichrein wird nicht verlängert.
  • An allen Lehrräumen ist die Kennzeichnung durch die raumverantwortlichen Einrichtungen zu ändern.
  • Die Kontaktnachverfolgung erfolgt bei der CoronaWarnApp automatisch.
  • Die zusätzliche analoge Kontaktdatenerhebung (nur bei lehrbezogenen Veranstaltungen) für Studierende ohne digitales Endgerät bleibt ab einer Inzidenz von über 35 notwendig.

Verhalten im Infektionsfall von Studierenden

  • Die vorhandenen Handlungsempfehlungen werden bis 01.10. 2021 geprüft und angepasst. Generell ist die Universität nicht zur Kontaktnachverfolgung verpflichtet. Dies obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Wissenschaftliche Veranstaltungen (wie Tagungen, Workshops, Kongresse)

  • Wissenschaftliche Veranstaltungen sind ab 01.10.2021 wieder möglich.
  • Die 3G-Regel ist anzuwenden und die entsprechenden Nachweise sind bei allen Teilnehmenden zu kontrollieren.
  • Für jede wissenschaftliche Veranstaltung ist ein gesondertes Hygienekonzept durch den Veranstalter zu erstellen.
  • Der Veranstaltungsbereich darf sich nicht mit den normalen Verkehrsflächen der Studierendenströme mischen. Zum Beispiel sind Catering- oder Ausstellungsbereiche im Foyer des Hörsaalgebäudes, im Foyer des Institutsgebäudes der Chemie oder Felix-Klein-Hörsaal in der ausgelasteten Studienzeit, in der Regel Montag – Freitag (9 – 17 Uhr) nicht möglich.
  • Wissenschaftliche Veranstaltungen mit einer Gesamtteilnehmendenzahl bis 200 können in der Verantwortung der jeweiligen Einrichtung geplant und durchgeführt werden. Die jeweilige Leitung erteilt die Genehmigung. Wissenschaftliche Veranstaltungen mit einer Teilnehmendenzahl ab 200 sind durch die Rektorin zu genehmigen, in der Regel 4 Wochen vor dem geplanten Termin.

Aktuelle Informationen für Lehrende

Letzte Aktualisierung: 10. September 2021

Raumplanung

Für das Wintersemester wurden Seminarräume und Hörsäle am Campus Augustusplatz und am Campus Jahnallee mit Technik für die hybride Lehre ausgestattet (Kameras, Lautsprecher, Mikrophone). Informationen zu den einzelnen Räumen finden Sie in den Übersichten, die wir regelmäßig aktualisieren:

Anleitungen zur Nutzung der Technik in den Hörsälen am Campus Augustusplatz

Die Anleitungen befinden sich derzeit in Überarbeitung und sind in aktueller Fassung in Kürze hier zu finden. 

Bestuhlung

Das Dezernat Bau und Technik hat für alle Seminarräume am Campus Augustusplatz Pläne erstellt. Sie zeigen, wie die Bestuhlung aussieht, um die nötigen Abstände einzuhalten. Diese Pläne können bei den Kolleginnen und Kollegen der Raumplanung angefragt werden. 

Technische Zeichnung stellt dar, wie der Raum eingeräumt ist.
Grafik: Universität Leipzig

Das Wintersemester 2021/22 findet in Präsenz statt

Am 29. Juli 2021 hat das Rektorat einen Beschluss zur Planung und Durchführung der Lehre in Präsenz im Wintersemester 2021/2022 verabschiedet. Einschränkungen der Präsenzlehre erfolgen nur auf der Grundlage von entsprechenden rechtlichen Vorgaben. Vorsorglich soll ein digitales Angebot ermöglicht werden, falls die Präsenzlehre lokal oder uniweit eingeschränkt oder abgebrochen werden muss.

Mehr lesen in der Rundmail

Beratungsangebot

Gewohnte Arbeitsroutinen verändern sich, Home Office, Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen, neue Anforderungen der digitalen Lehre oder Verwaltung...

Wenn Sie in dieser schwierigen Arbeits- und Lebenssituation über Ihre Sorgen, Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten sprechen wollen, steht Ihnen Frau Dr. Sabine Korek (Referentin Gesundheitsmanagement) für ein Gespräch zur Verfügung. Wir bitten um Kontaktaufnahme für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon.

E-Mail Schreiben
+49 341 97-35941

Einschränkung des Publikumsverkehrs im Dezernat 3 Personal

  • Die allgemeinen Sprechzeiten werden ausgesetzt. Termine (zum Beispiel Einladung zur Vertragsunterzeichnung) finden nur noch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail statt. 

  • Bitte nutzen Sie zur Abgabe von Unterlagen die Briefkästen in der 5. bzw. 6. Etage in der Goethestraße 6. 

  • Anfragen sind auf das notwendige Maß zu reduzieren. Bitte nutzen Sie dafür ausschließlich Telefon und E-Mail. 

  • Wir halten bei Gesprächen (zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen) den maximal möglichen Abstand. 

  • Bitte nutzen Sie Ihre eigenen Stifte zur Vertragsunterzeichnung. 

  • Bitte sehen Sie von Terminwünschen ab, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen könnte, beispielsweise auch als Kontaktperson einer Kontaktperson eines Infizierten oder Sie an einer anderen möglicherweise ansteckenden Atemwegserkrankung leiden. 

  • Wir werden verstärkt auch Arbeitsverträge verschicken, um die persönliche Anwesenheit zur Vertragsunterzeichnung zu vermeiden. Dabei sind die Postlaufzeiten angesichts der Schriftformvorgabe als zusätzlich erforderlicher Vorlauf zu berücksichtigen. 

  • Da der Betrieb des Dezernates 3 Personal erheblich eingeschränkt sein wird, bitten wir besonders um angemessenen Bearbeitungsvorlauf und sachgerechte Priorisierung von Anträgen. 

  • Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf dieser Website.

Hygiene- und Infektionsschutzkonzept

Die Stabsstelle für Umweltschutz und Arbeitssicherheit hat ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet, das Richtlinien für den Umgang mit der aktuellen Corona-Situation an unserer Universität gibt.
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Was tun bei akuten Symptomen

Suchen Sie beim Auftreten von akuten Symptomen, nach telefonischer Voranmeldung, einen Arzt auf. Bitte nutzen Sie auch die Hotline des zuständigen Gesundheitsamts (für Leipzig: +49 341 123-6852). 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Informationen des DAAD zur Fördersituation

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) passt seine Förderrichtlinien dynamisch an die Situation an. Wenn Sie aktuell DAAD-Förderung für Ihre Projekte in Anspruch nehmen oder dies zeitnah planen, informieren Sie sich bitte zu den Übergangsregelungen.
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Rückkehrende aus Risikogebieten

Was ist ein Risikogebiet?
Die Übersicht über die Risikogebiete findet man auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

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Welche Pflichten gelten, wenn ich aus einem Risikogebiet nach Sachsen einreise?
Bitte informieren Sie sich zum den Themen Einreise aus Risikogebieten, Testpflicht und Quarantäne auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung.

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