Mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland entsteht auch bei den Angehörigen der Universität Leipzig Verunsicherung. An dieser Stelle informieren wir über die aktuell wichtigsten Fragen rund um das Virus und seine Auswirkungen auf den Universitätsbetrieb. Der Krisenstab, der gemäß Pandemieplan unserer Hochschule gegründet wurde, steht täglich im engen Kontakt.

Achtung: Neuregelungen gemäß Sächsischer Corona-Notfall-Verordnung

Am 22. November 2021 ist die neue Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung in Kraft getreten. Der Krisenstab der Universität Leipzig hat daraus neue Regelungen für den Universitätsbetrieb beschlossen. Diese gelten bis zum 12.12.2021, dem Ende der Gültigkeit der aktuellen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung.

RUNDMAIL ZU DEN NEUREGELUNGEN

Seminargebäude, Foto: Universität Leipzig
Foto: Universität Leipzig

Handlungsrahmen (Lehre) im Wintersemester 2021/22

Version 1.0
gemäß Beschluss des Rektorats vom 09.09.2021

Ab 100 Teilnehmer:innen Lehrveranstaltungen digital

Gemäß der aktuell gültigen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung finden Lehrveranstaltungen ab 100 Teilnehmer:innen digital statt. Eine Ausnahme besteht für Lehrveranstaltungen im Audimax, der aufgrund seiner Größe weiterhin mit bis zu 170 Teilnehmer:innen genutzt werden kann. Die Corona-Notfall-Verordnung gilt bis 12.12.2021.

Raumnutzung

  • Lehrräume mit einer festen Möblierung oder nicht verrückbaren Tischen und einer technischen Belüftung zum Beispiel: fest bestuhlte Hörsäle, fest bestuhlte Mikroskopierräume, Lehrräume mit unverrückbar verschraubten Tischen, Computerpoolräume und so weiter können wie folgt belegt werden (ausgehend von der regulären Bestuhlung):
    • Bis 200 Plätze: 100 Prozent Belegung
    • Zwischen 200 – 400 Plätze: 200 Personen zulässig
    • Über 400 Plätze: 50 Prozent Belegung (jeder 2. Platz oder jede 2. Reihe unbesetzt)
  • Lehrräume mit loser beziehungsweise verrückbarer Möblierung, Lehrräume ohne technische Lüftung (ausgehend von der regulären Bestuhlung):
    • Bis 50 Plätze 100 Prozent Vollbelegung
    • Über 50 Plätze: in der Regel maximale Belegung mit 50 Personen

Bitte beachten Sie, dass sich im Seminargebäude in fast allen Räumen mit ungerader Zahl (z. B. S015, S017, S101, S103) die Platzanzahl von 32 auf 30 geändert hat.

  • Laborräume für biologische oder chemische Praktika:
    • Maßnahmen sind individuell über die Gefährdungsbeurteilung festzulegen
  • Bisher nicht genannte Lehrräume zum Beispiel Sporthallen, Medienräume, Dolmetscheranlagen, Präpariersäle, ecetera.:
    • Maßnahmen sind individuell über die Gefährdungsbeurteilung festzulegen

Gefährdungsbeurteilungen

  • Für alle Lehrräume sind durch die raumverantwortlichen Einrichtungen entsprechende Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Für gleichartige Räume oder Raumgruppen ist auch eine gemeinsame Gefährdungsbeurteilung ausreichend.
  • Für die Bearbeitung steht die Stabsstelle Umweltschutz und Arbeitssicherheit beratend zur Verfügung.
  • Angaben zur technischen Raumlüftung können über das Dezernat 4 angefordert werden.

Mund-Nase-Schutz (MNS)

  • Ein Mund-Nase-Schutz (medizinische Gesichtsmaske, OP-Maske) oder einer höherwertigeren Atemschutzmaske (KN95, FFP-Maske) ohne Ausatemventil ist für Präsenzveranstaltungen
    in der Regel verpflichtend. Bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern kann der MNS am persönlichen Sitzplatz abgenommen werden (Inzidenzabhängig, aktuelle gesetzliche Bestimmungen beachten)
  • Der MNS kann bei Prüfungen am persönlichen Sitzplatz abgenommen werden.
  • Bei Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern kann der MNS der Lehrenden und der Vortragenden (zum Beispiel: studentisches Referat) zum besseren Verständnis abgelegt werden.
  • Die Regeln für das Tragen von MNS in Laboren und Ähnlichem sind in der Gefährdungsbeurteilung festzulegen.

3G-Regel

  • Für alle Teilnehmenden an allen Präsenzveranstaltungen der Universität Leipzig gilt aufgrund der aktualisierten Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen die 3G-Regel. Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist nur mit dem Status geimpft oder genesen oder getestet erlaubt.
  • Eine Verschärfung der 3G-Regel zur 2G-Regel ist aktuell aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
  • Die entsprechenden Nachweise sind eigenverantwortlich täglich mitzuführen und 4 Wochen persönlich aufzubewahren.
  • Durch die Universität sind keine universitätsweiten Testmöglichkeiten vorgesehen. Individuelle Teststrategien der Fakultäten sind möglich. Entsprechende Schnelltests können in begrenztem Umfang durch die Universität zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Lehrräume sind im Eingangsbereich durch die raumverantwortlichen Einrichtungen zur 3G-Regel zu kennzeichnen (Aushang 3G-Regel).
  • Die Gebäudezugänge sind durch das Dezernat 4 zur 3G-Regel zu kennzeichnen (Aushang 3G-Regel).
  • Eine generelle Überprüfung der 3G-Nachweise durch die Universität erfolgt nicht und ist nicht notwendig.
  • Die Fakultäten können eigenverantwortlich festlegen, ob für bestimmte Präsenzveranstaltungen die Nachweise geprüft werden. Die Fakultäten und zentralen Einrichtungen können selbstständig Prüfprocedere festlegen. Eine Dokumentation, die einen Rückschluss auf geimpft oder genesen oder getestet erlaubt, darf nicht erfolgen.
  • Der oder die Studierende muss auf Verlangen des oder der Lehrenden oder einer beauftragten Person den entsprechenden 3G-Nachweis vorzeigen.
  • Lehrende vertreten in den lehrbezogenen Veranstaltungen das Hausrecht der Universität und müssen beim Feststellen fehlender 3G-Nachweise die Studierenden der Veranstaltung verweisen.
  • Das Procedere des Schnelltestnachweises, wenn die Kostenpflicht für Schnelltest eingeführt wird, ist derzeit noch nicht geregelt. Der Freistaat Sachsen bereitet dazu eine Vorlage vor.

Kontaktnachverfolgung

  • Für die digitale Kontaktnachverfolgung wird ab 01.10.2021 die durch den Freistaat Sachsen empfohlene CoronaWarnApp verwendet. Die Lizenz von Darfichrein wird nicht verlängert.
  • An allen Lehrräumen ist die Kennzeichnung durch die raumverantwortlichen Einrichtungen zu ändern.
  • Die Kontaktnachverfolgung erfolgt bei der CoronaWarnApp automatisch.
  • Die zusätzliche analoge Kontaktdatenerhebung (nur bei lehrbezogenen Veranstaltungen) für Studierende ohne digitales Endgerät bleibt ab einer Inzidenz von über 35 notwendig.

Verhalten im Infektionsfall von Studierenden

  • Die vorhandenen Handlungsempfehlungen werden bis 01.10. 2021 geprüft und angepasst. Generell ist die Universität nicht zur Kontaktnachverfolgung verpflichtet. Dies obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Wissenschaftliche Veranstaltungen (wie Tagungen, Workshops, Kongresse)

  • Wissenschaftliche Veranstaltungen sind seit dem 01.10.2021 wieder möglich.
  • Die 3G-Regel ist anzuwenden und die entsprechenden Nachweise sind bei allen Teilnehmenden zu kontrollieren.
  • Für jede wissenschaftliche Veranstaltung ist ein gesondertes Hygienekonzept durch den Veranstalter zu erstellen.
  • Der Veranstaltungsbereich darf sich nicht mit den normalen Verkehrsflächen der Studierendenströme mischen. Zum Beispiel sind Catering- oder Ausstellungsbereiche im Foyer des Hörsaalgebäudes, im Foyer des Institutsgebäudes der Chemie oder Felix-Klein-Hörsaal in der ausgelasteten Studienzeit, in der Regel Montag – Freitag (9 – 17 Uhr) nicht möglich.
  • Wissenschaftliche Veranstaltungen mit einer Gesamtteilnehmendenzahl bis 200 können in der Verantwortung der jeweiligen Einrichtung geplant und durchgeführt werden. Die jeweilige Leitung erteilt die Genehmigung. Wissenschaftliche Veranstaltungen mit einer Teilnehmendenzahl ab 200 sind durch die Rektorin zu genehmigen, in der Regel 4 Wochen vor dem geplanten Termin.

Aktuelle Informationen für Lehrende

Letzte Aktualisierung: 11. Oktober 2021

FAQ für Beschäftigte

Wir haben für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Umsetzung des Hygienekonzepts der Universität Leipzig zusammengestellt, um Ihnen den Arbeitsalltag etwas zu erleichtern.

MEHR ERFAHREN IN DEN FAQ

Ab 100 Teilnehmer:innen Lehrveranstaltungen digital

Gemäß der aktuell gültigen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung finden Lehrveranstaltungen ab 100 Teilnehmer:innen digital statt. Eine Ausnahme besteht für Lehrveranstaltungen im Audimax, der aufgrund seiner Größe weiterhin mit bis zu 170 Teilnehmer:innen genutzt werden kann. Die Corona-Notfall-Verordnung gilt bis 12.12.2021.

Raumplanung

Für das Wintersemester wurden Seminarräume und Hörsäle am Campus Augustusplatz und am Campus Jahnallee mit Technik für die hybride Lehre ausgestattet sowie Hörsäle für Videostreaming und -aufzeichnung (Kameras, Lautsprecher, Mikrophone). Informationen zu den einzelnen Räumen finden Sie in den Übersichten, die wir regelmäßig aktualisieren:

Beratungsangebot

Gewohnte Arbeitsroutinen verändern sich, Home Office, Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen, neue Anforderungen der digitalen Lehre oder Verwaltung...

Wenn Sie in dieser schwierigen Arbeits- und Lebenssituation über Ihre Sorgen, Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten sprechen wollen, steht Ihnen Frau Dr. Sabine Korek (Referentin Gesundheitsmanagement) für ein Gespräch zur Verfügung. Wir bitten um Kontaktaufnahme für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon.

E-Mail Schreiben
+49 341 97-35941

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