Aufgrund der Verabschiedung der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung werden aktuelle Regelungen gültig. Die in den bisherigen FAQ beschriebenen Regelungen treten nach Ablauf der Notfall-Verordnung wieder in Kraft.

Achtung: Neuregelungen gemäß Sächsischer Corona-Notfall-Verordnung

Am 22. November 2021 ist die neue Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung in Kraft getreten. Der Krisenstab der Universität Leipzig hat daraus neue Regelungen für den Universitätsbetrieb beschlossen. Diese gelten bis zum 12.12.2021, dem Ende der Gültigkeit der aktuellen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung.
Danach treten die in den FAQ beschriebenen Regelungen wieder in Kraft.

Neue Regelungen in Reaktion auf die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung

(SächsCoronaNotVO)
Stand: 22.11.2021
Gültigkeit: gemäß Gültigkeit der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung

1. Was heißt 3G-Nachweis?

Aufgrund der Regelungen des neuen Infektionsschutzgesetzes ist ein Zutritt zur Arbeitsstätte ab dem 24.11.2021 nur noch unter Vorlage eines 3G-Nachweises zulässig. Beschäftigte, Beamt:innen und Auszubildende müssen daher nachweisen, dass sie entweder über einen vollständigen Impfschutz verfügen, genesen oder negativ getestet sind. Die Pflicht zur Vorlage des 3G-Nachweises gilt an Arbeitstagen, an denen die Arbeitsleistung in Präsenz erbracht werden soll, nicht jedoch im Fall einer Erbringung der Arbeitsleistung im Homeoffice.

Die Universität ist gesetzlich verpflichtet, das Vorliegen des 3G-Nachweises zu kontrollieren und unterliegt diesbezüglich ihrerseits stichprobenartigen Kontrollen.

2. Wem gegenüber muss 3G nachgewiesen werden?

Der 3G-Status ist unaufgefordert gegenüber den Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Die Rektorin und die Kanzlerin haben die Nachweiskontrolle an die Dekan:innen, Prodekan:innen, Leiter:innen der Einrichtungen und Dezernent:innen delegiert. Im Bedarfsfall kann die Nachweiskontrolle auch an die Fachvorgesetzten weiter delegiert werden.

Den Beschäftigten, Beamt:innen, Auszubildenden muss bekannt sein, wer die Nachweiskontrolle durchführt. Sie haben die Pflicht, auf diese Personen oder im Abwesenheitsfall deren Stellvertreter aktiv zuzugehen und den Nachweis vorzulegen.

An die Durchführung der Nachweiskontrolle ist die Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht gebunden.

3. Wie wird 3G dokumentiert und aufbewahrt?

Die Dokumentation des 3G-Status erfolgt mit der Nachweiskontrolle. Die Dokumentation ist 6 Monate aufzubewahren. Nach Ablauf der 6 Monate sind die Daten zu vernichten.

Erhoben werden Name und Vorname des/der Beschäftigten, des Beamten/der Beamtin, des/der Auszubildenden sowie der 3G-Status:

a) für Geimpfte („ja“ oder „keine Angabe“)
Wenn „ja“, ist eine einmalige Dokumentation ausreichend. Wenn „keine Angabe“, muss ein Testnachweis vorgelegt werden.

b) für Genesene („ja“, mit Datumsangabe zur Gültigkeit des Zertifikats)
Nach Ablauf des Zertifikats ist von dem/der Beschäftigten, dem Beamten/der Beamtin, dem/der Auszubildenden erneut der 3G-Status unaufgefordert vorzuweisen.

c) für Getestete (fortlaufende Dokumentation des Testdatums).
Muster zur Dokumentation eines beaufsichtigten Selbsttests

Zum Ende eines jeden Monats werden die Nachweisdokumentationen einer Fakultät/Einrichtung bei Dekan:in, Dezernent:in, Leiter:in der Einrichtung zusammengeführt.
Muster zur Dokumentation des 3G-Nachweises

4. Welche Tests sind möglich?

Die Durchführung des Tests erfolgt grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit. Für die Tests stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

a) Schnelltests in den Testzentren an der Universität Leipzig

b) Schnelltests und PCR-Tests in den Testzentren der Stadt Leipzig:

c) Im Ausnahmefall Selbsttests vor Ort unter Aufsicht und Bestätigung des-/derjenigen, der/die der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist.
Formular zur Dokumentation des Selbsttests

Die Angebote der Testzentren der Universität Leipzig und der Stadt sollen vorzugsweise genutzt werden, die Selbsttests unter Aufsicht können im Ausnahmefall genutzt werden.

Allen Beschäftigten, Beamt:innen, Auszubildenden steht weiterhin dreimal wöchentlich ein kostenloser Selbsttest zur Verfügung.

5. Wie häufig muss der 3G-Nachweis vorgelegt werden?

Im Fall eines Impf- oder Genesenennachweises genügt für die Dauer von dessen Gültigkeit eine einmalige Vorlage zu Beginn des ersten Arbeitstages, an dem nach Inkrafttreten dieser Regelung in Präsenz gearbeitet wird.

Erfolgt der 3G-Nachweis mittels eines Tests, hängt die Häufigkeit der Vorlage von der Gültigkeitsdauer des Testergebnisses ab. Für Schnelltest beträgt diese 24 Stunden, für PCR-Tests 48 Stunden.

6. Was passiert, wenn der 3G-Nachweis verweigert wird?

In diesen Fällen erfolgt unverzüglich eine Meldung an das Dezernat 3 Personal durch die mit der Nachweiskontrolle beauftragten Personen.

Beschäftigte, Beamt:innen und Auszubildende, die ohne Impf-, Genesenen- oder Testnachweis die Arbeitsstätte betreten und ihre Arbeit aufnehmen, begehen eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit.

Die Weigerung einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen, stellt eine Pflichtverletzung dar, die zu arbeitsrechtlichen oder dienstrechtlichen Sanktionen (z. B. Abmahnung) führen kann. Nach dem Grundsatz „ohne Arbeit kein Lohn“ entfällt der Vergütungsanspruch, sofern die Tätigkeit nicht im Homeoffice erbracht werden kann.

7. Homeoffice

Im Falle von Homeoffice wird zur Kontaktreduzierung Paragraf 1 (5) SächsCoronaNotVO für den Zeitraum der geltenden Regelung unmittelbar angewendet.

Für Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten wird allen Beschäftigten, Beamt:innen und Auszubildenden (auch in der Probezeit) angeboten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten, Beamt:innen und Auszubildenden haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine zwingenden Gründe entgegenstehen. Gründe für eine arbeitnehmerseitige Ablehnung von Arbeit aus der eigenen Wohnung könnenbeispielsweise räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder unzureichende technische Ausstattung sein.

Der Abschluss einer individuellen Vereinbarung auf der Grundlage der Dienstvereinbarung Mobile Arbeit ist damit nicht notwendig. Eine formlose Bestätigung des/der Vorgesetzten gegenüber dem/der Beschäftigten – zum Beispiel per E-Mail – reicht aus.

FAQ für Beschäftigte

Die Hinweise basieren auf dem „Handlungsrahmen Lehre WS 21/22“ gemäß Rektoratsbeschluss vom 9. September. Wir haben auf Grundlage der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, die FAQ erweitert. Bitte beachten Sie diese, versuchen Sie ihre sozialen Kontakte im beruflichen und auch im privaten Umfeld zu reduzieren und verlagern Sie Präsenztermine weitestgehend ins Digitale.
Version: 3.0 vom 11.11.2021

Achtung: Neuregelungen gemäß Sächsischer Corona-Notfall-Verordnung

Die oben aufgeführten Neuregelungen auf Basis der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung ersetzen teilweise die in den FAQ beschriebenen Regelungen. Fragen und Antworten, die nicht Teil der Neuregelungen sind, haben weiterhin Bestand. Nach Ablauf der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung treten die in den FAQ beschriebenen Regelungen vollumfänglich wieder in Kraft.

Nachweis Impfung oder Genesung

Welche Personen gelten als "geimpft"?

  1. Personen mit Nachweis der Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache (z.B. gelber Impfpass oder in digitaler Form) mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff, bei dem nach Gabe der letzten Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind. Je nach Impfstoff sind für die Erlangung des vollständigen Impfschutzes eine Impfdosis (Vektor-basierter Impfstoff COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson&Johnson), oder zwei Impfdosen (Vektor-basierter Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca sowie mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna oder Comirnaty von BioNTech) notwendig. Eine aktuelle Liste von in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen wie auch Informationen zur notwendigen Anzahl an Impfdosen sind auf den Internetseiten des PEI zu finden: https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19
  2. Personen, die eine PCR-bestätigte* SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und einmalig mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden.
  3. Personen, die gesichert positiv auf SARS-CoV-2-Antikörper getestet und danach einmal mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden.
  4. Personen, die einmal mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, nach der ersten Impfstoffdosis eine PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und eine weitere Impfstoffdosis erhalten haben.

Ich kann/möchte mich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen. Was kann ich tun?

Sie können oder haben sich bisher nicht impfen lassen. Sie sind verunsichert oder wünschen sich noch mal eine individuelle Beratung rund um die Themen Impfung, Risikogruppenzugehörigkeit und Schutz vor einer Covid-19-Infektion, dann können Sie sich jederzeit bei unserem Betriebsärztlichen Dienst (www.mia-doc.de) individuell beraten lassen.

Melden Sie sich dazu bei Ihrer:Ihrem Personalsachbearbeiter:in und nutzen Sie die Möglichkeit der Wunschvorsorge. Grundsätzlich steht die Wunschvorsorge allen Beschäftigten zur Verfügung.

Welche Personen gelten als „genesen"?

  1. Personen, die eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, die weniger als 6 Monate zurückliegt. Der Nachweis einer gesicherten, durchgemachten Infektion muss durch einen PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion erfolgen. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  2. Ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf Grundlage eines PCR-Test. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  3. Ein Absonderungsbescheid (Quarantänebescheid), in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  4. Personen, die einmal geimpft wurden und nach der ersten Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, die weniger als 6 Monate zurückliegt. Die Infektion muss durch einen PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachgewiesen werden.

Gilt ein SARS-CoV-2-Antikörpernachweis als Nachweis "genesen"?

Nur ein Antikörpernachweis ist nicht ausreichend. Es ist ein PCR-Nachweis erforderlich.

Nachweis Testungen

Müssen Lehrende einen Test in einer offiziellen Teststation durchführen oder ist ein Selbsttest ausreichend?

Der Test muss nicht in einer offiziellen Teststation durchgeführt werden. Es reicht der zur Verfügung gestellte Selbsttest. Der Test ist analog der Testpflicht für "Beschäftigte mit Kundenkontakt" zweimal pro Woche durchzuführen und privat formlos zu dokumentieren und für 4 Wochen aufzubewahren. Geimpfte und Genesene müssen keinen Test durchführen.

Welche Testnachweise von Studierenden werden anerkannt?

  1. Schnelltest aus einem offiziellen Testzentrum (kostenlos möglich).
  2. PCR-Test aus einem offiziellen Testzentrum (kostenlos möglich).
  3. Testnachweis des Arbeitgebers (zum Beispiel Schulen bei Lehramtsstudierenden).
  4. Testnachweis aus einem Testzentrum der Universität Leipzig (kostenlos möglich).
  5. Bei Schülern (zum Beispiel im Rahmen Studienberatung, Informationsbesuche, Probevorlesungen) ist außerhalb der Schulferien der Schülerausweis ausreichend, da alle Schüler regelmäßig in den Schulen getestet werden.

Die Testergebnisse müssen im Original auf Papier oder in der Corona-Warn-App vorgelegt werden.

Kontaktnachverfolgung

Wann gilt die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung?

Die Kontaktnachverfolgung ist für alle Präsenzlehrveranstaltungen und für alle sonstigen Veranstaltungen und Feste in Innenräumen verbindlich. Beratungen, Gremienarbeit, Bewerbungen oder das alltägliche Dienstgeschäft fallen nicht unter diese Forderung.

Welche digitale Möglichkeit steht für die Kontaktdatenerfassung zur Verfügung?

Die Universität Leipzig verwendet die Event QR-Code Registrierung der Corona-Warn-App.

Wie bekomme ich den QR-Code für meinen Lehrraum?

Der QR-Code kann eigenverantwortlich über die Corona-Warn-App eines mobilen Endgerätes oder im Internet über https://www.coronawarn.app/de/eventregistration/erzeugt werden.

Handlungsanleitung für den Umgang mit Beschäftigten im Infektions- oder Verdachtsfall

1. Mit welchen Symptomen dürfen Universitätsangehörige die Universität Leipzig besuchen?

In Anlehnung an die Handreichung des Sächsischen Gesundheitsministeriums und des Sächsischen Kultusministeriums vom 16.09.2020 sowie SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard/SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel werden folgende Regelungen für Mitarbeitende der Universität getroffen:

  1. Mitarbeitende mit leichtem Schnupfen können die Universität Leipzig unter Wahrung aller hygienischen Sicherheitsmaßnahmen weiterhin besuchen. Sollte der Schnupfen stärker werden oder kommen weitere Symptome hinzu (vgl. Pkt. 3), ist der Besuch der Universität nicht mehr gestattet.
  2. Mitarbeitende mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Universität Leipzig nicht betreten. Dafür genügt eines der folgenden Symptome: 
    Fieber ab 38 Grad Celsius
    Husten
    Durchfall
    Erbrechen
    allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen)
    Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  3. Mitarbeitende mit einem der oben genannten Symptome (insbesondere bei sich verstärkenden Symptomen) werden gebeten, sich an eine:n Arzt:Ärztin ihres Vertrauens zu wenden oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 zu kontaktieren.
  4. Mitarbeitende, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie zum Beispiel Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Räumlichkeiten der Universität aufsuchen.
  5. Zeigen Mitarbeitende Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19-Verdacht, sollten sie mindestens zwei Tage zur Beobachtung zu Hause bleiben und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein, bevor sie die Universität Leipzig wieder betreten dürfen.
  6. Jede oder jeder Einzelne ist aufgefordert verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen.

2. Was passiert im Infektionsfall oder bei angeordneten Maßnahmen wie Beobachtung, Quarantäne, Tätigkeitsverbot, Kontaktbeschränkung?

  • Oben genannte Maßnahmen werden ausschließlich vom Gesundheitsamt angeordnet.
  • Den Anweisungen des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten.
  • Beschäftigte mit Infektion und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informieren unverzüglich ihre:n direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat Personal (zuständiger Personalsachbearbeiter).
  • Beschäftigte, für die Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, informieren bitte unverzüglich ihre:n direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat 3 Personal (zuständiger Personalsachbearbeiter), die behördliche Anordnung des Gesundheitsamtes ist an das Dezernat 3 Personal weiterzuleiten.
  • Wenn möglich bei Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung, Homeoffice nutzen.
  • Beschäftigte werden nach positivem Test dringend gebeten, über die Corona-Warn-App zu informieren. Hierfür muss lediglich der Barcode des positiven PCR-Testergebnisses in die eigene Corona-Warn-App eingescannt werden. (Tragen Sie dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und informieren Sie andere.)

3. Welche Regelungen gelten, wenn bei Ihrem Kind Quarantänemaßnahmen, (Teil-)Schließung der Betreuungseinrichtung/Schule des Kindes, beschlossen wurden?

  • Das Gesundheitsamt legt verbindlich fest, welche Kontaktpersonen sich in Quarantäne begeben müssen.
  • Wenn für Kind und Beschäftigte:n behördliche Quarantäne/Beobachtung usw. angeordnet wurde, ist unverzüglich die:der direkte Vorgesetzte und das Dezernat 3 Personal zu informieren (siehe Punkt 2)
  • Wenn nur für das Kind und nicht auch für die Beschäftigten behördliche Quarantäne angeordnet wurde, kein ärztliches Attest für das Kind vorliegt und die Betreuungseinrichtung/Schule nicht schließt, können Beschäftigte:
    • Homeoffice nutzen
    • Gleitzeitausgleich nehmen
    • Urlaub nehmen
    • falls keine alternative Betreuungsmöglichkeit gefunden werden kann, begründeten Antrag auf unbezahlte Freistellung/Sonderurlaub beim zuständigen Personalsachbearbeiter mit Quarantänebescheinigung einreichen.
  • Wenn das Kind erkrankt, besteht ein Freistellungsanspruch nach Paragraf 45 Abs. 1 und Abs. 5 SGB V (jeder Elternteil für jedes Kind bis zu 10 Tage im Jahr/Alleinerziehende bis zu 20 Tagen im Jahr, insgesamt aber nicht mehr als 25 Tage pro Jahr/Alleinerziehende 50 Tage).
  • Wenn diese Tage aufgebraucht sind, die Möglichkeit von Homeoffice nicht genutzt werden kann und keine alternative zumutbare Betreuungsmöglichkeit in Anspruch genommen werden kann, ist auf Antrag an das Dezernat 3 Personal eine unbezahlte Freistellung/Sonderurlaub möglich.
  • Wenn die Betreuungseinrichtung/Schule schließt, das Kind aber gesund ist, jedoch betreut werden muss und sich keine alternative Betreuungsmöglichkeit findet, können Beschäftigte:
    • Homeoffice nutzen
    • Gleitzeitausgleich nehmen
    • Urlaub nehmen
    • falls keine alternative Betreuungsmöglichkeit gefunden wird, beim zuständigen Personalsachbearbeiter Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts nach § 29 Abs. 3 TV-L beantragen.

4. Was ist ein enger Kontakt zu auf Covid-19 positiv getesteten Personen und wie müssen Sie sich verhalten?

  • Personen, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den jeweils geltenden Kriterien des RKI hatten, gelten als enge Kontaktpersonen. Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige). Weitere Fälle:
    • Aufenthalt im Nahfeld (weniger als 1,50 Meter Abstand) und mehr als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz. Für adäquaten Schutz tragen beide Personen durchgehend und korrekt Mund-Nase-Schutz oder FFP2/KN95 Maske.
    • Gespräch (weniger als 1,50 Meter Abstand) ohne adäquaten Schutz unabhängig von Dauer oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret (zum Beispiel Küssen)
    • Weitere Fälle nach RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html
  • Während einer behördlich angeordneten Absonderung oder eines vorläufigen Zutrittsverbots für die Räumlichkeiten der Universität Leipzig soll, wenn möglich, im Homeoffice gearbeitet werden. Ausgenommen davon ist die eigene krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit.
  • Bei engem Kontakt ist es geboten, unverzüglich die:den direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat 3 Personal über den Kontakt zu informieren, sodass ein begründetes vorläufiges Zutrittsverbot von zunächst 5 Tagen ab dem Tag des stattgefundenen Kontaktes angeordnet werden kann.
  • Eine Verkürzung des zuerst ausgesprochenem 5-tägigen Zutrittsverbots ist nicht möglich.
  • Indirekter Kontakt (zum Beispiel Kontakt zu einer Person, die wiederum Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte): gilt nicht als Kontakt. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

5. Welche Maßnahmen müssen nach engem Kontakt zu auf Covid-19 positiv getesteten Personen getroffen werden?

Nach roter Meldung der Corona-Warn-App „erhöhtes Risiko“

  • Sollten Sie eine Warnmeldung über die Corona-Warn-App erhalten haben, können Sie sich bei einem Testzentrum kostenlos testen lassen (Paragraf 2 Coronavirus-Testverordnung).
  • Beschäftigte informieren bitte unverzüglich ihre:n direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat 3 (zuständiger Personalsachbearbeiter) über die rote Meldung der Corona-Warn-App und den genauen Kontakttag.
  • Es wird vom Dezernat 3 ein vorläufiges Zutrittsverbot von 5 Tagen ausgesprochen, zurückgerechnet ab dem Tag des stattgefundenen Kontaktes. Genaue Kontaktzeit- und Kontaktortinformationen stellt die Corona-Warn-App im Kontakttagebuch bereit.
  • Für weitere Beschränkungen wie Beobachtung oder Quarantäne ist das Gesundheitsamt zuständig.
  • Vor Rückkehr an die Universität Leipzig ist ein tagesaktueller Selbsttest durchzuführen. Der Impfstatus ist nicht relevant.
  • Ab dem sechsten Tag darf die Universität wieder betreten werden. Bis zum zehnten Tag nach Kontakt ist ein Selbstmonitoring durchzuführen und auf eigene Symptome zu achten. Es sind regelmäßig Selbsttests durchzuführen. Der Impfstatus ist nicht relevant.

Enger Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person außerhalb des eigenen Hausstandes

  • Beschäftigte informieren bitte unverzüglich ihre:n direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat 3 (zuständiger Personalsachbearbeiter) über den stattgefundenen Kontakt und den genauen Kontakttag
  • Es wird vom Dezernat 3 ein vorläufiges Zutrittsverbot von 5 Tagen ausgesprochen, zurückgerechnet ab dem Tag des stattgefundenen Kontaktes.
  • Für weitere Beschränkungen wie Beobachtung oder Quarantäne ist das Gesundheitsamt zuständig. Durch die Beschäftigten ist selbstständig Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufzunehmen und die weiteren Maßnahmen abzustimmen.
  • Ab dem sechsten Tag darf die Universität wieder betreten werden, wenn ein Kontakt mit dem Gesundheitsamt stattgefunden hat (Kopie der Bescheinigung/E-Mail des Gesundheitsamtes erforderlich).
  • Vor Rückkehr an die Universität Leipzig ist ein tagesaktueller Selbsttest durchzuführen. Der Impfstatus ist nicht relevant.
  • Bis zum zehnten Tag nach Kontakt ist ein Selbstmonitoring durchzuführen und auf eigene Symptome zu achten. Es sind regelmäßig Selbsttests durchzuführen. Der Impfstatus ist nicht relevant.

Enger Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) innerhalb des gemeinsamen Hausstandes

  • Ohne Anordnung vom Gesundheitsamt müssen sich Haushaltsangehörige unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem positiven Testergebnis der im Haushalt wohnenden Person in Absonderung begeben.
  • Beschäftigte informieren bitte unverzüglich ihre:n direkte:n Vorgesetzte:n und das Dezernat 3 (zuständiger Personalsachbearbeiter)
  • Es wird vom Dezernat 3 ein vorläufiges Zutrittsverbot von 5 Tagen ausgesprochen, zurückgerechnet ab dem Tag des stattgefundenen Kontaktes.
  • Für weitere Beschränkungen wie Beobachtung oder Quarantäne ist das Gesundheitsamt zuständig. Durch die Beschäftigten ist selbstständig Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufzunehmen und die weiteren Maßnahmen abzustimmen.
  • Entwickeln Sie als Hausstandsangehörige selbst Covid-19 typische Symptome, müssen sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
  • Mit dem Ende des Zutrittsverbots darf die Universität wieder betreten werden.
  • Vor Rückkehr an die Universität Leipzig ist ein tagesaktueller Selbsttest durchzuführen. Der Impfstatus ist nicht relevant.

6. Welche Pflichten haben Führungskräfte bei Meldungen von Mitarbeitenden?

Im Fall eines positiven Tests oder behördlich angeordneter Quarantäne, Beobachtung usw.

  • Informiert der:die Beschäftigte selbst unverzüglich das Dezernat 3 Personal (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Quarantäneanordnung beilegen).
  • Der:die Vorgesetzte:r muss informiert werden.
  • Der:die Vorgesetzte:r informiert unverzüglich das Dezernat 3 Personal.
  • Anonymität und Persönlichkeitsrechte der betreffenden Person im Team sind zu wahren (keine Angaben zur betreffenden Person an Dritte).
  • Melde-E-Mails von betroffenen Mitarbeitenden nicht dürfen nicht weitergeleitet werden.

Im Fall eines Verdachts aufgrund eindeutiger Symptomatik?

  • Der:die Vorgesetzte darf den:die Mitarbeiter:in bitten, eine:n Arzt:Ärztin seines:ihres Vertrauens aufzusuchen oder telefonisch zu kontaktieren.
  • Der:die Vorgesetzte:r informiert unverzüglich das Dezernat 3 Personal, damit ein vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.

Im Fall eines direkten Kontaktes mit einer positiv getesteten Person?

  • Der:die Vorgesetzte:r informiert unverzüglich das Dezernat 3 Personal, damit ein vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.

Empfehlung für Vorgesetzte zum Verhalten bei einem positiven Testergebnis oder Verdachtsfall in der Abteilung.

  • Vorgesetzte sollen präventive Maßnahmen nach eigenem Ermessen treffen.
  • Informationen über positiven Fall werden anonymisiert an die Abteilungen der Mitarbeitenden, welche die infizierte Person als Kontaktpersonen genannt hat, weitergegeben.

7. Welche Pflichten hat das Dezernat 3 Personal?

Bei Eingang einer Meldung positives Testergebnis/Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/behördlich angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung

  • Die Vorgehensweise bei Arbeitsunfähigkeit erfolgt analog zur normalen Krankmeldung.
  • Für Verdachtsfälle wird vom Dezernat 3 Personal ein vorläufiges Zutrittsverbot für die:den betroffene:n Beschäftigte:n angewiesen.
  • Es gibt eine anonymisierte Information an den Referenten der Rektorin zur Meldung ans SMWK über Quarantäne und Zutrittsverbote.

8. Wie sehen die Berichtspflichten und Meldeketten aus?

  • Meldung an das SMWK durch den Referenten der Rektorin.
  • Die Universität Leipzig unterliegt nicht der Meldepflicht an das Gesundheitsamt.
  • Grundsätzlich ist auf eine sparsame Verarbeitung personenbezogener Daten zu achten.
  • Beschäftigte melden nur die Abwesenheit und angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung. Positives Testergebnis (Diagnose) und ansteckungsrelevante Kontakte sind freiwillige Angaben.
  • Es wird empfohlen, Telefon oder Uni-Mail-Adressen zu nutzen, da bei privaten Mail-Adressen der Datenschutz nicht gesichert ist.

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