In unseren FAQ informieren wir Sie über die aktuellen Bestimmungen und Regelungen, diese werden gemäß neuen Vorgaben und Verordnungen laufend angepasst.
letzte Aktualisierung: 29. September 2022

Wie wird das Wintersemester durchgeführt: in Präsenz oder digital?

Wir freuen uns, das Wintersemester 2022 wieder als Präsenzsemester mit digitalen und hybriden Anteilen durchführen zu können. Mit den digitalen und hybriden Angeboten sollen vor allem diejenigen Studierenden am Studienbetrieb beteiligt werden, die selbst oder deren Angehörige zu Risikogruppen gehören. Auch internationalen Studierenden, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, soll eine Fortsetzung ihres Studiums ermöglicht werden.

Gilt die 3G-Regel für Lehrveranstaltungen?

Nein. Es gilt keine 3G-Regel.

Wann müssen Sie eine FFP2/KN95-Maske, wann nur einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen?

In den Universitätsgebäuden wird das Tragen von einem medizinischen Mund-Nase-Schutz oder einer FFP2/KN95-Maske ohne Ausatemventil dringend empfohlen. Dabei wird die Verwendung von höherwertigen Atemschutzmasken (KN95, FFP-Maske) ohne Ausatemventil dringend empfohlen, da diese eine deutlich erhöhte Schutzwirkung aufweisen.    

Eine Pflicht zum Tragen einer OP-Maske besteht weiterhin für die Hochschulambulanzen.

In Lehrräumen ist in Präsenzlehrveranstaltungen/Prüfungen mindestens ein medizinischer Mund-Nase-Schutz zu tragen. Für Lehrende beziehungsweise Beschäftigte sind diese dringend empfohlen. Bei Kleingruppen (bis circa 20 Personen) kann in Absprache zwischen Lehrenden und Studierenden bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern auf den Mund-Nase-Schutz verzichtet werden.

Für Labore, Praktikumsräume und Sporthallen gelten individuelle Vorgaben.

In den Räumen der Universitätsbibliothek werden an ausgewählten Standorten begrenzte Zonen eingerichtet, in denen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (medizinische Gesichtsmaske, OP-Maske) oder einer höherwertigen Atemschutzmaske (KN95, FFP-Maske) ohne Ausatemventil für Nutzer:innen verpflichtend ist. In allen anderen Bereichen muss eine Schutzmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird.

Warum ist das Tragen von Masken noch notwendig?

Nach intensiver Diskussion im Krisenstab folgt die Festlegung dem Beschluss und Wunsch des Student_innenRats. Die positive Wirkung einer korrekt getragenen Schutzmaske ist fachlich unbestritten und reduziert die Ansteckungsgefahr in Lehrräumen deutlich.

Die Festlegung stützt den Wunsch vieler Studierender nach einem erhöhten Schutz und schützt im besonderen Maße Personen mit chronischen Erkrankungen, Behinderte oder Schwangere. Schwangere dürften ohne eine Maskenpflicht im Lehrraum nicht an Lehrveranstaltungen in Präsenz teilnehmen.

Es hat sich erwiesen, dass das Tragen von Masken zu den effektivsten Schutzmaßnahmen während der Pandemie zählt. Eine Studie, die im Dezember auf PNAS veröffentlicht wurde, erklärt den Kontakt infizierter Personen mit Nichtinfizierten:

  • Ohne Maske 90 Prozent Infektionsrisiko schon nach ein paar Minuten.
  • Trägt der Infizierte eine OP-Maske ist ein Infektionsrisiko von 90 Prozent erst nach 30 Minuten erreicht.
  • Trägt der Infizierte eine FFP2-Maske, verbleibt selbst nach einer Stunde nur noch ein Infektionsrisiko von 20 Prozent.
  • Tragen beide eine OP-Maske, verbleibt nach einer Stunde ein Infektionsrisiko von 30 Prozent.
  • Aber wenn beide eine gutsitzende FFP2-Maske tragen, liegt das Infektionsrisiko nach einer Stunde nur noch bei 0,4 Prozent.

Quelle: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2110117118 

Sie gehören zu den vulnerablen Menschen und können oder wollen deshalb an Lehrveranstaltungen nicht teilnehmen?

Sie können sich an das zuständige Studienbüro oder den Modulverantwortlichen wenden. Dort wird mit Ihnen gemeinsam eine individuelle Lösung zum Studienablauf erarbeitet. 

Weitere Beratung bieten zentrale Stellen der Universität an, wie die Stabsstelle für Chancengleichheit Diversität und Familie, die Studienberatung oder der Student_innenRat (StuRa)

Haben die Mensen und Cafeterien geöffnet?

Ja. Und auch hier gilt die Empfehlung, dass Sie bis an den Sitzplatz den medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen. Bitte schauen Sie noch einmal auf die Seiten des Studentenwerkes, wenn Sie weitere Informationen zu den Angeboten und den Hygieneregeln haben wollen:  https://www.studentenwerk-leipzig.de

Müssen Sie sich bei jedem Besuch einer Lehrveranstaltung über die Corona-Warn-App neu einloggen?

In jedem Lehrraum können Sie sich über den QR-Code mit der Corona-Warn-App anmelden und die Bluetooth-Funktion der Corona-Warn-App anschalten.

Sind die Prüfungen als Präsenz- oder Digitalprüfungen geplant?

Seit 01.10.2021 gelten wieder die bisherigen Prüfungsordnungen. Deshalb werden Prüfungen auf dieser Grundlage durchgeführt, also in der Regel in Präsenz. Prüfungsausschüsse haben mitunter weitere Regelungen getroffen. Informieren Sie sich bei den Modulverantwortlichen über den aktuellen Planungsstand zur Durchführung der Prüfungen.

Handlungsanleitung für Infektions- und Verdachtsfälle

Mit welchen Symptomen dürfen Universitätsangehörige die Universität Leipzig besuchen?

  1. Studierende mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben beziehungsweise die Gebäude, Räume und Liegenschaften der Universität Leipzig zu verlassen und einen Arzt zu konsultieren, um eine mögliche Ansteckung weiterer Personen zu verhindern. Dafür genügt eines der folgenden Symptome: 
    Fieber ab 38 °C
    Husten
    Durchfall
    Erbrechen
    allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen)
    Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  2. Dies gilt nicht, wenn die genannten Symptome durch anderswertige Ursachen, zum Beispiel chronische Erkrankungen, Allergien verursacht werden.
  3. Zeigen Studierende Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19-Verdacht, sollten sie mindestens zwei Tage zur Beobachtung zu Hause bleiben und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein, bevor sie die Universität Leipzig wieder betreten dürfen.
  4. Jede oder jeder Einzelne ist aufgefordert verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen.

Eine Übersicht aller offiziellen Testzentren im Stadtgebiet Leipzig werden auf der Seite der Stadt Leipzig veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Was passiert im Infektionsfall oder bei angeordneten Maßnahmen wie Beobachtung, Quarantäne, Tätigkeitsverbot, Kontaktbeschränkung?

  • Durch einen Schnell- oder Selbsttest positiv getestete Personen haben sich unverzüglich mittels eines Schnelltests oder PCR-Tests bei einer Ärztin/einem Arzt oder in einem offiziellen Testzentrum nachtesten zu lassen, um das Testergebnis zu bestätigen. Wenn der Test negativ ausfällt, endet die Pflicht zur Absonderung. Der Nachweis des positiven Testergebnisses ist aufzubewahren.
  • Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung nach 5 Tagen, wenn sie 48 Stunden keine Symptome hatten. Wenn am fünften Tag noch Symptome bestehen, verlängert sich die Absonderung so lange, bis die Person 48 Stunden lang ohne Beschwerden ist – maximal auf zehn Tage. Ein offizielles Freitesten in einem Testzentrum ist nicht mehr nötig.
  • Studierende melden den eigenen Infektionsfall (durch Test in einem offiziellen Testzentrum bereits bestätigt) oder die durch das Gesundheitsamt behördlich angeordnete Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung zentral per E-Mail an coronastud(at)uni-leipzig.de. Die E-Mailadresse wird durch das Dezernat Akademische Verwaltung, SG Studienkoordination betreut.
    Bitte beachten Sie folgende Angaben für Ihre Meldung:
    • Meldung nur über studentische Mail-Adresse
    • Angabe der in Präsenz besuchten Module (nur in modularisierten Studiengängen), Lehrveranstaltungen (inklusive Raum- und Zeitangabe) und Dozierenden der letzten 10 Tage
    • Angabe, ob Dozierende bereits informiert werden konnten oder ob anonymisierte Weiterleitung der Infektionsinformation gewünscht wird.
  • Behördlichen Anordnungen (Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung) erfolgen ausschließlich durch das Gesundheitsamt.
  • Studierende, die als studentische Hilfskräfte für die Universität tätig sind, melden die Infektion ebenfalls ihrem/ihrer direkten Vorgesetzten (analog der Meldung für Mitarbeitende), oben genannte Maßnahmen werden ausschließlich vom Gesundheitsamt angeordnet.
  • Den Anweisungen des Gesundheitsamts ist Folge zu leisten.
  • Studierende werden nach einem positiven PCR-Test dringend gebeten, über die Corona-Warn-App zu informieren. Hierfür muss lediglich der Barcode des positiven PCR-Testergebnisses in die eigene Corona-Warn-App eingescannt werden. (Tragen Sie dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und informieren Sie andere.)

Welche Regelungen gelten, wenn bei Ihrem Kind Quarantänemaßnahmen, (Teil-)Schließung der Betreuungseinrichtung/Schule des Kindes, beschlossen wurden?

Das Gesundheitsamt legt verbindlich fest, welche Kontaktpersonen sich in Quarantäne begeben müssen.

Was ist ein enger Kontakt zu auf Covid-19 positiv getesteten Personen?

  • Personen, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den jeweils geltenden Kriterien des RKI hatten, gelten als enge Kontaktpersonen. Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige). Weitere Fälle liegen vor, wenn:
  • Aufenthalt im Nahfeld (weniger als 1,50 Meter Abstand) und länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz. Für adäquaten Schutz tragen beide Personen durchgehend und korrekt Mund-Nase-Schutz oder FFP2/KN95 Maske.
  • Gespräch (weniger 1,50 m Abstand) ohne adäquaten Schutz unabhängig von Dauer oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret (zum Beispiel Küssen)
  • Weitere Fälle nach RKI
  • Ein indirekter Kontakt (zum Beispiel Kontakt zu einer Person, die wiederum Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte) gilt nicht als Kontakt. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

Welche Maßnahmen müssen nach engem Kontakt zu auf Covid-19 positiv getesteten Personen getroffen werden?

Nachfolgende Vorgaben sind in der Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) vom 03.09.2022 begründet.

Nach roter Meldung der Corona-Warn-App „erhöhtes Risiko“

  • Führen Sie ein Selbstmonitoring durch und achten Sie auf eigene Symptome. Es sind regelmäßig Selbsttests durchzuführen.

Enger Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person

  • Bis zum zehnten Tag nach Kontakt ist ein Selbstmonitoring durchzuführen und auf eigene Symptome zu achten. Es sind regelmäßig Selbsttests durchzuführen
  • Für weitere Beschränkungen wie Beobachtung oder Quarantäne ist das Gesundheitsamt zuständig.

Enger Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) innerhalb des gemeinsamen Hausstandes

  • Wir bitten die Studierenden, ab dem Datum des Bekanntwerdens eines Kontaktes innerhalb des Hausstandes, die Universität für 5 Tage nicht zu betreten und die Infektionsentwicklung abzuwarten. Nach 5 Tagen, symptomfrei und mit negativem Schnelltest kann die Universität wieder bedenkenlos betreten werden.
  • Entwickeln Sie als Hausstandsangehörige selbst Covid-19-typische Symptome, müssen Sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
  • Vor Rückkehr an die Universität Leipzig ist ein tagesaktueller Schnelltest durchzuführen.

Was ist für Präsenzprüfungen nach Kontakt zu positiv getesteten Personen oder nach positivem Testergebnis zu beachten?

Rote CoronaWarnApp und enger Kontakt zu positiv getesteten Personen

Eine rote CoronaWarnApp oder der Kontakt zu positiv getesteten Personen ist kein Rücktrittsgrund. An der Prüfung ist – vorbehaltlich einer anders lautenden Entscheidung des Gesundheitsamts – teilzunehmen. 

Positiver Schnelltest (Selbsttest ohne Aufsicht oder Antigenschnelltest)

Nach einem positiven Schnelltest (Selbsttest ohne Aufsicht oder Antigenschnelltest) ist aufgrund der dann eintretenden Absonderungspflicht die Teilnahme an einer Präsenzprüfung nicht möglich, solange nicht durch einen nachfolgenden Schnelltest oder PCR-Test in einem offizielle Testzentrum ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde, siehe Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig zum Vollzug des IfSG vom 03.09.2022. Daher ist unverzüglich das Prüfungsamt über den positiven Schnelltest zu informieren (telefonisch oder per E-Mail) und damit der wichtige Grund für eine Nichtteilnahme an der Prüfung darzulegen. Das positive Testergebnis ist unbedingt zum späteren Nachweis dieses Grundes aufzuheben.

Es ist unverzüglich ein Schnelltest oder PCR-Test in einem offiziellen Testzentrum durchführen zu lassen. Bei Bestätigung des positiven Befundes ist der Nachweis des PCR-Tests dem Prüfungsamt zur Glaubhaftmachung des Rücktrittsgrundes zu übersenden.

Bei negativem Testergebnis ist dem Prüfungsamt unverzüglich ein Foto des positiven Schnelltests und des negativen Nachweises des PCR-Tests zur Glaubhaftmachung des wichtigen Grundes für die Nichtteilnahme an der Prüfung vorzulegen, sofern der Prüfungstermin bereits verstrichen ist, andernfalls ist an der Prüfung teilzunehmen.

Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion

Wenn Sie selbst Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und Sie sich aufgrund der Symptome nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben, müssen Sie sich bis zum Erhalt des Testergebnisses absondern und dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen. Das Prüfungsamt ist unverzüglich zu informierten und der Grund für eine Nichtteilnahme an der Prüfung darzulegen. Der Nachweis des Tests ist dem Prüfungsamt zur Glaubhaftmachung des Rücktrittsgrundes zu übersenden.

Anordnung einer Testung durch das Gesundheitsamt

Wenn das Gesundheitsamt eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat, müssen Sie sich bis zum Erhalt des Testergebnisses absondern und dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen. Das Prüfungsamt ist unverzüglich zu informierten und der Grund für eine Nichtteilnahme an der Prüfung darzulegen. Die Anordnung des Gesundheitsamtes ist als Nachweis nach Erhalt einzureichen.

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