Universität und Familie

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in Zeiten von Corona eine noch größere Herausforderung als zu Zeiten ohne Pandemie. Das gilt für Lehrende, für Studierende und für Mitarbeitende im nicht-wissenschaftlichen Bereich.

Universität und Familie in Zeiten von Corona

Universität und Familie in Zeiten von Corona

Interview mit dem zentralen Gleichstellungsbeauftragten Georg Teichert

Informationen und Anlaufstellen

Perspektiven

Mitarbeitende und Studierende erzählen, vor welchen Herausforderungen sie bei der Vereinbarkeit von Universität und Familie aktuell stehen. Einige der Statements stammen aus einer Gesprächsrunde am virtuellen Runden Tisch, zu dem die Rektorin am 13. Mai eingeladen hatte.

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Prof. Dr. Beate Schücking:

„Wir können unseren Mikrokosmos nutzen und miteinander Methoden entwickeln. Lösungen können aus gelebter Gemeinschaft entstehen, aus gegenseitiger Unterstützung. Wir werden nicht viel weiterkommen, wenn wir Briefe ans SMWK schreiben, müssen selber Verantwortung übernehmen."

 

Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin

Porträtaufnahme der Rektorin der Universität Leipzig Prof. Dr. med. Beate Schücking
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Prof. Dr. Rose Marie Beck

"Ich finde, wir sollten in dieser Ausnahmesituation zu einer Kultur der gegenseitigen Nachsicht finden. Wenigstens auf Zeit."

 

Prof. Dr. Rose Marie Beck, Dekanesprecherin

Porträt von Prof. Dr. Rose Marie Beck, Dekanesprecherin
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Dr. Thomas Schmidt-Lux

"Es gilt, Probleme gemeinsam zu lösen, klar. Auch Flexibilität zu zeigen und Nachsicht zu üben. Das machen wir doch alle. Aber Solidarität reicht nicht. Wir brauchen in erster Linie Entlastung in Sachen Zeit, wir brauchen mindestens temporär einfach mehr Personen."

 

Dr. Thomas Schmidt-Lux, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt von Dr. Thomas Schmidt-Lux, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Kulturwissenschaften
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Prof. Dr. Nicola Würffel

"Es gilt, alles, was jetzt entsteht an digitalen Lehrformaten, nachhaltig vorzuhalten, für spätere Phasen nutzbar zu machen. Dann kann es entlasten. Und es braucht kreative Formen der Anerkennung für die Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

 

Prof. Dr. Nicola Würffel, Leiterin Herder-Institut

Porträt von Prof. Dr. Nicola Würffel, Herder-Institut
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Georg Teichert:

"Wir haben Geld für Digitalisierung beantragt. Warum fordern wir nicht Geld für Kinderbetreuung?"

 

Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter

Porträtaufnahme des Gleichstellungsbeauftragten der Universität, Georg Teichert
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Daniel Hanschmann:

„Es geht nicht nur um alle Studierenden oder Lehrenden mit Kind, sondern um die Gemeinschaft. Viele Probleme werden sichtbar, auch viele kleine strukturelle Probleme, und die könnten einfacher gelöst werden, mit noch mehr Kompromissbereitschaft.“

 

Daniel Hanschmann, Medizinstudent

Foto von Daniel Hansemann, Medizinstudent
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Diana Hillebrand:

Digitalisierung der Hochschulen und Chancengleichheit müssen zusammengedacht werden, die digitale Herausforderung ist auch eine soziale!

 

Diana Hillebrand, Projektkoordinatorin

Porträtfoto von Diana Hillebrand
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Antonia Gerber:

Der Arbeitsplatz fehlt. Die Struktur fehlt. Und vor allem fehlt Zeit. Natürlich gibt es Angebote der Uni, das Studium zu flexibilisieren, umzuorganisieren. Aber Problemlösungen sind immer noch stark abhängig von den einzelnen Dozierenden, den einzelnen Fakultäten.

 

Antonia Gerber, Senatsbeauftragte

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Steckbrief Dr. Henriette Rösch

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in der aktuellen Situation aus? Dr. Henriette Rösch von der Universitätsbibliothek berichtet.

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