Hinter diesem Türchen öffnet sich die Schatzkammer der orientalischen und nicht-europäischen Handschriften: Mit Qalamos reisen wir vom alten Mesopotamien direkt ins digitale Zeitalter.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Foto einer arabischen Handschrift
In den historischen Handschriften finden sich nicht nur Texte, sondern auch lebendige Miniaturen, wie die unten stehenden Bildbeispiele eindrucksvoll zeigen. Foto: Colourbox

Am 3. Dezember richten wir den Blick auf das DFG-geförderte Projekt Qalamos an der Universität Leipzig. Das Projekt bündelt Metadaten asiatischer und afrikanischer Handschriften aus zahlreichen Institutionen innerhalb und außerhalb Deutschlands und verknüpft sie mit Digitalisaten. So werden Texte aus Südasien, dem Nahen Osten und Nordafrika in einer digitalen Forschungsumgebung sichtbar, die Wissenschaft, Lehre und Öffentlichkeit gleichermaßen zugänglich ist.

Qalamos macht es möglich, die Inhalte, kodikologischen Beschreibungen und historischen Kontexte dieser Handschriften zu erforschen, ohne die Originale zu berühren – ein Schutz der Artefakte und zugleich eine Brücke zwischen Vergangenheit und moderner Digitalisierung. Die Plattform zeigt eindrucksvoll, wie historische Quellen in digitalen Sammlungen lebendig bleiben und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit gefördert wird.

In der vorweihnachtlichen Zeit, in der Geschichten, Traditionen und kulturelle Vielfalt besonders spürbar werden, erinnert uns Qalamos daran, wie wertvoll es ist, Wissen zu teilen und über Grenzen hinweg miteinander verbunden zu bleiben.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto: Abbildung einer handgemalten Illustration; Maria mit Kind an einem Tisch neben einem Baum sitzend (oben); Maria mit einem Siegel an einem Tisch neben einem Baum sitzend (unten)
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Illustration: Die heilige Familie mit dem Johannesknaben in einer Landschaft
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Illustration: Illuminierter Rahmen mit figürlichen Motiven