Ob Gender-Pay-Gap, Elternzeit für Väter oder Unconscious Bias – unsere Themen, Veranstaltungen und Förderprogramme sollen die Geschlechtergerechtigkeit an unserer Universität stärken. Das Förderprogramm t.e.a.m. bietet Promovendinnen ein individuelles Mentoring, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten. Weiterführend bietet t.e.a.m. für Postdoktorandinnen auch Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen im Universitätsverbund Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig ein persönliches Mentoring und ein Netzwerk über die eigene Einrichtung hinaus.

Georg Teichert, Foto: Swen Reichhold

Chancengerechtigkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Das sollte sie aber sein.

Georg Teichert, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Individuelle Beratung

Ob Fördermöglichkeiten, Kinderbetreuung, die Pflege von Angehörigen oder Diskriminierung und sexualisierte Gewalt. Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtung beraten Sie individuell und vertraulich.

Beratungsthemen

Der zentrale Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtungen bieten Information, Beratung und Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie uns auch, wenn Sie Anregungen zu unseren Themen haben:

  • Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern,
  • Fördermöglichkeiten und -programme speziell für Frauen auf Bundes-, Landes- und universitärer Ebene,
  • fachliche Initiativen und Projekte zum Thema Gleichstellung,
  • Vereinbarkeit von Familienaufgaben, wie bspw. Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, mit Studium und Beruf,
  • Diskriminierung und sexualisierte Gewalt.

Kontakt

Georg Teichert
Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Sprechzeiten
Montag bis Freitag, nach Vereinbarung.

Nikolaistraße 6-10, Raum 3.55
04109 Leipzig

T +49 341 97-30090
F +49 341 97-39290

E-MAIL SCHREIBEN

Auftrag & Funktion

Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtungen wirken auf die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern hin. Dazu können sie zu allen Gleichstellungsfragen Stellung beziehen, insbesondere in Berufungsverfahren und bei der Einstellung des wissenschaftlichen und künstlersichen Personals. Sie dürfen Bewerbungsunterlagen einsehen. Daneben stehen sie allen Mitgliedern- und Angehörigen der Universität für individuelle Beratung zu allen gleichstellungsrelevanten Fragen bereit. Sie können mit Rede- und Antragsrecht an Sitzungen der Berufungskommissionen teilzunehmen. Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten werden von den Mitgliedern und Angehörigen der jeweiligen Fakultäten gewählt. Ihr gesetzliche Auftrag ist in § 55 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) festgeschrieben.

Beauftragte & Kontakte

Erziehungswissenschaftliche Fakultät

Sibylle Reech
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Stellvertretung: Katrin Lattner, Manuela Leideritz
Webseite

Fakultät für Chemie und Mineralogie

Zeno Fickenscher
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Stellvertretung: N.N.

Fakultät für Geschichte-, Kunst- und Orientwissenschaften

Prof.in Dr.in Ines Seumel
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Dr.in Katharina Stegbauer

Fakultät für Lebenswissenschaften

Dr.in Christina Föllner
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Prof.in Dr.in Franziska Krajinski-Barth

Fakultät für Mathematik und Informatik

Alina Mailach
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Vanessa Kretzschmar

Fakultät für Physik und Geowissenschaften

Prof.in Dr.in Claudia Schnohr
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Prof.in Dr.in Mareike Zink
Webseite

Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie

Dr.in Ute Rietdorf
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Mario Futh

Juristenfakultät

Almuth Buschmann
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Constantin Rechenberg

Medizinische Fakultät

Dr.in Susanne Kuhnt
E-Mail schreiben
Webseite 

Philologische Fakultät

Dr.in Nadine Menzel
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Heike Müller

Sportwissenschaftliche Fakultät

Prof.in Dr.in Heike Tiemann
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Sascha Leisterer

Theologische Fakultät

Laura Gonnermann
E-Mail schreiben
Stellvertretung: Prof. Dr. Gert Pickel

Veterinärmedizinische Fakultät

Prof. Dr. Getu Abraham
E-Mail schreiben
Stellvertretung: PD Dr.in Tatjana Sattler

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Sebastian Stieler
E-Mail schreiben
Stellvertretung: N.N.

Zentrale Einrichtungen

Sandra Stingl
E-Mail schreiben
Stellvertretung: N.N.

t.e.a.m. für Promovendinnen

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen wird speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase an der Universität Leipzig angeboten. Sie enthält ein Mentoring-Tandem, Weiterbildungen, Austausch mit Expert_innen der Universität Leipzig und die Vernetzung mit erfolgreichen Alumnae. Weiterführend bietet t.e.a.m. für Postdoktorandinnen auch Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen im Universitätsverbund Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig ein persönliches Mentoring und ein Netzwerk über die eigene Einrichtung hinaus.

  • Bewerbungsfristen für den kommenden Durchgang werden rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben.

Das Programm

T.E.A.M. steht für Training, Expertise, Alumnae und Mentoring. Im Folgenden ein Überblick:

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen ExpertInnen angeboten und gelten als universitäre Weiterbildung. Die Themenauswahl der Workshops ist speziell für die Qualifikationsstufe der Promotion konzipiert.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten der Universität Leipzig und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde das Format Campus Dialog als Programmbestandteil integriert. Hier sind Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft der Universität Leipzig im Gespräch, um spezifische Einblicke in den hiesigen Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen, wie z.B. den Bereich der Forschungsförderung und -finanzierung.

Alumnae

Im Rahmen der Netzwerkabende treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die ihre Karriere ebenfalls an der Universität Leipzig begonnen haben. Von entscheidender Bedeutung ist hier, dass die Referentinnen zum Teil auch in anderen Bereichen als der Wissenschaft tätig sind, wodurch eine Perspektiverwei-terung stattfindet. In informeller Atmosphäre tauschen die Nachwuchswissenschaftlerinnen Erfahrungen mit Alumnae der Universität Leipzig mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Das Kernstück des Programms besteht im individuellen Mentorat zwischen einem_r Professor_in und einer Nachwuchswissenschaftlerin der Universität Leipzig. Das Matching der Mentoring-Tandems erfolgt auf Grundlage persönlicher Auswahlgespräche und Profilbögen, wobei das Mentoring nicht fachspezifisch erfolgt, d.h. MentorIn und Mentee stammen nicht aus derselben Disziplin. Im Mittelpunkt stehen also nicht Fachinhalte, sondern die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Wissenschaft und auf dem Weg zur Professur. Der anschließende Mentoring-Prozess wird von den Beteiligten auf Basis einer Zielvereinbarung gemeinsam gestaltet, wobei die Initiative auf Seiten der Mentees liegt. Die Themen, die in regelmäßigen Treffen behandelt werden, sind vielfältig: von den informellen Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb über Vereinbarkeitsfragen bis hin zum Erfahrungsaustausch über die etwaigen Karrierehürden in verschiedenen Qualifikationsstufen

t.e.a.m.-Förderprogramm im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.
    Mehr erfahren

  • t.e.a.m. ability für Studentinnen mit Beeinträchtigung
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.
    MEHR ERFAHREN

  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und erfolgreichen Alumnae der Universität Leipzig angeboten.
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  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg bzw. der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.
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Mentor_innen

Das Prinzip Mentoring beruht auf der Weitergabe von Erfahrungen. Bei t.e.a.m. profitieren Nachwuchswissenschaftlerinnen von der Beratung und Hilfestellung professoraler Führungskräfte. Diese wiederum erhalten im gegenseitigen Austausch Einblicke in die Bedarfe des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses. Für den Mentoring-Pool des Programms t.e.a.m. für Promovendinnen werden Professorinnen und Professoren der Universität Leipzig gesucht, die sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen engagieren wollen.

Zu Beginn jedes Mentorats erarbeiten Mentor_in und Mentee eine gemeinsame Zielvereinbarung, die ihnen als Orientierung und Kontrollinstrument dient. Um eine für beiden Seiten erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft zu etablieren, wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen MentorIn und Mentee empfohlen. Dieser kann bestenfalls in Form persönlicher Treffen oder via Internet-Telefonie erfolgen und ergänzend durch E-Mail-Austausch sichergestellt werden. Die Abstände der Treffen sollten nicht länger als 3 Monate betragen und pro Treffen mit 1-2 Stunden veranschlagt werden.

Das Mentorat basiert auf Initiative der Mentee, die regelmäßige Treffen anregt, diese inhaltlich vor- und nachbereitet. Von Seiten der Mentor_innen steht die Bereitschaft im Vordergrund, sich Zeit für die Anliegen der Mentee zu nehmen und im diskursiven Austausch Lösungen zu erarbeiten. Bei Fragen zum Mentorat steht die Projektkoordination jederzeit zur Verfügung.

Mentees

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen richtet sich ausschließlich an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase, deren Projekte an der Universität Leipzig verortet sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zum Auftakt erhalten die Mentees umfangreiches Material, welches Hilfestellung zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms gibt. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination jederzeit unterstützend zur Verfügung.

Die Teilnahme setzt die aktive Beteiligung im Programm voraus. Das Mentoring-Tandem bietet nur Mehrwerte, wenn sich die Teilnehmerinnen intensiv mit der eigenen Situation auseinandersetzen und gegenüber dem bzw. der Mentor_in Initiative für Terminabsprachen sowie bei Vor- und Nachbereitung der Treffen zeigen. Auch die Bereitschaft zur Teilnahme am Rahmenprogramm wird vorausgesetzt. Die Anwesenheit an den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen ist terminlich zu gewährleisten. Darüber hinaus sind mindestens drei Workshops sowie zwei weitere Veranstaltungen (Expertise, Alumnae) zu besuchen. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt. Während der Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, sollte der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig der Programmkoordination mitgeteilt werden.

Datenschutzerklärung

t.e.a.m. für Postdoktorandinnen

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen ist ein hochschulübergreifendes Angebot der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig. Es richtet sich an hochqualifizierte Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen dieser Universitäten, deren Promotion mindestens 2 Jahre zurückliegt und die das Berufsziel einer Professur im deutschen Wissenschaftssystem anstreben.Das Programm möchte diesen Wissenschaftlerinnen persönliche Unterstützung durch erfahrene Mentorinnen und Mentoren bei der Vermittlung der notwendigen formellen und informellen Wissensbestände, Schlüsselkompetenzen und professionellen Kontakte für eine effiziente Planung und Verfolgung einer Wissenschaftskarriere zukommen lassen und sie auf diese Weise nachhaltig in das Hochschulsystem einbinden helfen.

  • Bewerbungsfristen für den kommenden Durchgang werden rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben.

Das Programm

Zentrales Element ist das Mentoring-Tandem. Im Universitätsverbund betreuen Professor_innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig Postdoktorandinnen der drei Hochschulen one-to-one. Mentor_in und Mentee sind dabei jeweils an einer anderen Universität tätig. So werden Netzwerke über die eigene Einrichtung hinaus ermöglicht.

Zusätzlich zu den Mentoraten bietet das Programm Workshops der Bereiche science, leadership und personal skills sowie verschiedene Vernetzungsveranstaltungen, welche alternierend an den drei Standorten stattfinden. Die Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

Jährlich beginnt im Juni ein neuer Programmdurchgang mit einer Festveranstaltung. Die Teilnahme am Programm dauert ein Jahr. Bei Nutzung der Verlängerungsoption durch Mentee und Mentor_in ist ein weiteres Jahr möglich. Dafür fragt die Programmkoordination im Frühjahr jeweils die bereits teilnehmenden Postdoktorandinnen und die Mentor_innen an, ob dies gewünscht ist.

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t.e.a.m.-Förderprogramm im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.
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  • t.e.a.m. ability für Studentinnen mit Beeinträchtigung
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.
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  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und erfolgreichen Alumnae der Universität Leipzig angeboten.
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  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg bzw. der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.
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