Ob Anerkennung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung, psychische Belastungen am Arbeitsplatz oder die Beantragung von Hilfsmitteln oder technischen Arbeitshilfen, hier finden Sie weitere Informationen und Anlaufstellen für individuelle Beratung. Darüber hinaus steht ein barrierefreies Kraftfahrzeug für mobilitätseingeschränkte Personen und bis zu zwei rollstuhlfahrende Personen bereit. Für den Zugang zu barrierefreien Toiletten werden kostenfrei Euro-WC-Schlüssel zur Verfügung gestellt.

Individuelle Beratung

Ob Arbeiten mit einer (Schwer-)Behinderung oder chronischen Erkrankung, Hilfe bei der Beantragung präventiver Maßnahmen oder Anlaufstellen zur Schaffung eines barrierefreien Arbeitsumfelds. Hier finden Sie eine Übersicht zu Anlaufstellen, die eine individuelle Beratung anbieten.

Beratungsthemen

Der zentrale Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtungen bieten Information, Beratung und Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie uns auch, wenn Sie Anregungen zu unseren Themen haben:

  • Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern,
  • Fördermöglichkeiten und -programme speziell für Frauen auf Bundes-, Landes- und universitärer Ebene,
  • fachliche Initiativen und Projekte zum Thema Gleichstellung,
  • Vereinbarkeit von Familienaufgaben, wie bspw. Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, mit Studium und Beruf,
  • Diskriminierung und sexualisierte Gewalt.

Kontakt

Georg Teichert
Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Sprechzeiten
Montag bis Freitag, nach Vereinbarung.

Nikolaistraße 6-10, Raum 3.55
04109 Leipzig

T +49 341 97-30090
F +49 341 97-39290

E-MAIL SCHREIBEN

Beratungsthemen & Funktion

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die tatsächliche Eingliederung (schwer-)behinderter Kollegen in den Betrieb. Das Beratungsangebot und die Aufgaben umfassen:

  • die Unterstützung von Menschenen mit (Schwer-)Behinderungen, insbesondere auch bei präventiven Maßnahmen und deren Beantragung bei den zuständigen Stellen, z.B. bei der Arbeitgeberin, dem Integrationsamt oder Arbeitsamt,
  • die Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden von Menschenen mit (Schwer-)Behinderungen. Die Schwerbehindertenvertretung verhandelt anschließend mit der Arbeitgeberin über die Umsetzung von Maßnahmen und informiert Betroffene über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen,
  • die Überwachung der Einhaltung des geltenden Rechts für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Also alle Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen, insbesondere auch die der Arbeitgeberin nach den §§ 154155 und 164 bis 167 obliegenden Verpflichtungen.

Beratung & Kontakt

Der bzw. die Schwerbehindertenvertreter_in für den Hochschulbereich bietet eine Beratungssprechstunde an. Die aktuellen Kontaktinformationen finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen.

Beratungsthemen & Funktion

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die tatsächliche Eingliederung (schwer-)behinderter Kollegen in den Betrieb. Das Beratungsangebot und die Aufgaben umfassen:

  • die Unterstützung von Menschenen mit (Schwer-)Behinderungen, insbesondere auch bei präventiven Maßnahmen und deren Beantragung bei den zuständigen Stellen, z.B. bei der Arbeitgeberin, dem Integrationsamt oder Arbeitsamt,
  • die Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden von Menschenen mit (Schwer-)Behinderungen. Die Schwerbehindertenvertretung verhandelt anschließend mit der Arbeitgeberin über die Umsetzung von Maßnahmen und informiert Betroffene über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen,
  • die Überwachung der Einhaltung des geltenden Rechts für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Also alle Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen, insbesondere auch die der Arbeitgeberin nach den §§ 154155 und 164 bis 167 obliegenden Verpflichtungen.

Kontakt

Die aktuellen Kontaktinformationen finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen.

Anerkennung einer Schwerbehinderung und Gleichstellung

Ein Schwerbehindertenausweis oder eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen kann sinnvoll sein, um im Alltag und im Berufsleben Entlastung und Unterstützung zu erhalten. Es bestehen viele Regelungen oder Vergünstigungen und Nachteilsausgleiche – ob auf der Arbeit, beim Fahren mit Bus und Bahn oder bei der Steuer. Hier bekommen Sie einen Überblick über die Vorteile und die Voraussetzungen zur Beantragung. Individuelle Beratung bieten die Schwerbehindertenverstreter_innen und der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

Übersicht

Als Menschen mit Behinderungen gelten nach § 2 Absatz 1 des Neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen aufweisen, welche sie an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern. Die Auswirkungen der Beeinträchtigung werden als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 formuliert. Für die Feststellung des GdB bestehen bundesweite Richtlinien, die sogenannten versorgungsmedizinischen Grundsätze. Ausschlaggebend ist eine Gesamtsicht der tatsächlichen Beeinträchtigung. Es werden nicht mehrere GdB-Werte aufaddiert.

Schwerbehinderung

Als schwerbehindert gelten Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50. In diesem Fall besteht ein Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. Dieser kann beim zuständigen Versorgungsamt der Stadt Leipzig bzw. des Landkreises Leipzig beantragt werden, wo der individuelle Grad der Behinderung (GdB) geprüft wird.

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Gleichstellung

Wurde die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB) beim Versorgungsamt beantragt und beträgt dieser mindestens 30 aber unter 50, ist eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen möglich. Hierfür ist die Agentur für Arbeit zuständig. Dazu muss der Bescheid des Versorgungsamtes zusammen mit dem dazugehörigen Antragsformular für eine Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit am jeweiligen Wohnsitz eingereicht werden.

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Mitteilung gegenüber der Arbeitgeberin

In Bewerbungsprozess ist die Frage nach einer Schwerbehinderung grundsätzlich unzulässig, wenn die Behinderung für die Ausübung der vorgesehenen Tätigkeit ohne Bedeutung ist. Auch im laufenden Arbeitsverhältnis besteht grundsätzlich keine Pflicht, eine Schwerbehinderung zu offenbaren. Die Frage nach einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung bzw. einem diesbezüglich gestellten Antrag kann im bestehenden Arbeitsverhältnis nach sechs Monaten zulässig sein, damit die Arbeitgeberin beispielsweise den Schutzpflichten nach dem Sozialgesetzbuch nachkommen kann. Die Mitteilung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung an die Universität Leipzig erfolgt über die zuständige sachbearbeitende Person.

Haftungshinweis

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Eine individuelle Beratung bieten die Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich sowie die Schwerbehindertenvertretung für die Medizinische Fakultät. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreibende verantwortlich (Stand: Februar 2020).

Arbeitsverhältnis

Schwerbehinderte Beschäftigte haben gegenüber der Universität Leipzig das Recht auf

  • eine Beschäftigung, bei der sie ihre Fähigkeiten und Kenntnis- se möglichst voll verwerten und weiterentwickeln können,
  • eine bevorzugte Berücksichtigung bei innerbetrieblichen Maßnahmen der beruflichen Bildung zur Förderung ihres beruflichen Fortkommens,
  • Erleichterung im zumutbaren Umfang zur Teilnahme an außerbetrieblichen Maßnahmen der beruflichen Bildung.

Freistellung von Mehrarbeit

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Beschäftigte sind auf ihr Verlangen hin von Mehrarbeit freizustellen. Mehrarbeit ist Arbeit, die über die normale gesetzliche Arbeitszeit von acht Stunden werktäglich hinausgeht. Die Vorschrift des stellt jedoch kein Verbot der Mehrarbeit dar.

Haftungshinweis

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Eine individuelle Beratung bieten die Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich sowie die Schwerbehindertenvertretung für die Medizinische Fakultät. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreibende verantwortlich (Stand: Februar 2020).

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte Menschen können einen Anspruch auf vorgezogene Altersrente von bis zu fünf Jahren haben. Dies kann jedoch mit hohen Abschlägen verbunden sein.

Zusatzurlaub

Schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf einen zusätzlich bezahlten Urlaub von einer Arbeitswoche. Die tatsäch- liche Höhe des Zusatzurlaubs ist dabei abhängig von der regelmäßigen Arbeitszeit pro Woche. Keinen Anspruch auf Zusatzurlaub haben Beschäftigte mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 und gleichgestellte Beschäftigte.

Prävention

Treten im Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis von schwer- behinderten oder gleichgestellten Beschäftigten Schwierigkeiten auf, die den Arbeitsplatz gefährden, sind öffentliche Einrichtun- gen dazu verpflichtet, ein Präventionsverfahren durchzuführen. Beim Präventionsverfahren sollen gemeinsam mit den Vertretun- gen der Beschäftigten und dem Integrationsamt alle Möglichkei- ten erörtert werden, mit denen die Schwierigkeiten beseitigt 
werden können. Ziel ist die möglichst dauerhafte Erhaltung des Arbeitsverhältnisses, zum Beispiel durch die Gewährung vonmBeratungs- oder Förderleistungen.

Hilfe bei psychischen Problemen

Kostenfreie und vertrauliche Hilfe bei psychischen Problemen im Arbeitsumfeld bieten universitäre Anlaufstellen. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Kontaktvermittlung zu niedergelassenen Nervenärzten und Psychotherapeuten und Hilfe in Krisensituationen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und Fragen zur Gesundheitsförderung stehen Ihnen die Kolleg_innen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements beratend zur Seite.

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KSV)

Bei der Terminservicestelle erhalten Sie Informationen und eine Terminvermittlung zu niedergelassenen Nervenärzten und Psychotherapeuten.

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Der Patientenservice hilft bei der Suche nach einem ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn die Praxis geschlossen ist. Hilfe erhalten Sie rund um die Uhr. Informationen erhalten Sie auch in Leichter Sprache, Gebärdensprache und per Fax. 

Ist die aktuelle Lebenssituation ist äußerst belastend, das Befinden sehr labil ist und eine Eigen- oder Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen?! Hilfe im Krisenfall bieten die folgenden Anlaufstellen. Im Krisenfall ist die Vorstellung an allen drei psychiatrischen Kliniken ohne Termin und rund um die Uhr möglich!

Universitätsklinikum Leipzig

Zentrale Notfallaufnahme
Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
T +49 341 97-17800

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Semmelweisstraße 10
04103 Leipzig
T +49 341 97-24 304

Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Altscherbitz

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapie
Leipziger Str. 59
04435 Schkeuditz
T +49 34204 87-2030

Außerhalb der Dienstzeiten
Diensthabender Arzt
T +49 34204 87-4330 
Pforte Haus 6
T +49 34204 87-0

HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Notfallzentrum
Strümpellstr. 41
04289 Leipzig
T +49 341 864-2445

Kriseninterventionszentrum für Angst und Panik
T +49 341 864-1000

Leipziger Krisentelefon

Das Beratungsangebot ist speziell zugeschnitten auf einen Zeitraum, in dem keine ambulanten Dienste verfügbar sind: Nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Die Mitarbeiter helfen zur Überbrückung, bis (falls erforderlich) weitergehende Hilfen greifen können.

Montag bis Freitag
19:00–07:00 Uhr des Folgetags
Samstag, Sonntag und Feiertag
rund um die Uhr
T +49 341 9999-0000

Sozialpsychiatrischer Dienst

Der Dienst bietet eine psychosoziale Beratung, insbesondere Hilfeleistung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, Hilfe bei Behördengängen und Vermittlung weiterer Hilfsmöglichkeiten.

Montag bis Freitag
08:00–19:00 Uhr
T +49 341 9999-0001

Technische Arbeitshilfen

Technische Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen können vorhandene Fähigkeiten fördern, Restfähigkeiten stärken, und gleichzeitig schützen. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen Sozialleistungsträger die Kosten für die Beschaffung. Mehr zur Beantragung und Anlaufstellen, die Sie dabei unterstützen, haben wir hier zusammengetragen.

Technische Arbeitshilfen

Technische Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen können vorhandene Fähigkeiten fördern, Restfähigkeiten stärken, und gleichzeitig schützen. Sie können ebenso ausgefallene Fähigkeiten zumindest teilweise ersetzen. Ziel ihres Einsatzes ist es, bei bestimmten Behinderungen die Arbeitstätigkeit überhaupt erst zu ermöglichen, die Arbeitsausführung zu erleichtern, das heißt Arbeitsbelastungen zu verringern und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Technische Arbeitshilfen sind entweder persönliche Hilfsmittel (zum Beispiel orthopädische Sicherheitsschuhe) oder mobile technische Arbeitshilfen (zum Beispiel Sitzhilfen, Hebevorrichtungen, Software, Bildschirmlesegeräte oder Einhandtastaturen), die behinderungsbedingte Nachteile bei der Tätigkeit ausgleichen. Beschäftigte mit einer Behinderung oder Gleichstellung müssen bei dem entsprechenden Kostenträger vor der Anschaffung einen Antrag auf Erstattung der Kosten für entsprechende Arbeitshilfen stellen.

Voraussetzungen

Welche Anlaufstelle die richtige ist, richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen:

  • Beschäftigte, die behinderungsbedingt zur Berufsausübung auf Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen angewiesen sind, können einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen, wenn sie das 28.Lebensjahr vollendet und über 180 Monate (15 Jahre) Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung entrichtet haben. Gemäß den Hinweisen der Deutschen Rentenversicherung übernimmt diese keine Kosten für eine ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes, wie beispielsweise einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder Bürostuhl.
  • Beschäftigte mit einer Behinderung und Beschäftigte, die von einer Behinderung bedroht sind, können einen Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit (Rehateam) stellen, wenn sie weniger als 180 Beitragsmonate in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben.
  • Beschäftigte mit einer Behinderung oder Gleichgestellte können beim Integrationsamt (Hauptfürsorgestelle, Kommunaler Sozialverband Sachsen) einen Antrag stellen, wenn sie einen Behindertenausweis besitzen und es sich um Neueinrichtungen oder Ersatzbeschaffungen handelt. In der Regel erfolgt eine Förderung ab einem anerkannten Behinderungsgrad von 50 % und höher.
  • Nach Arbeits- und Wegeunfällen ist der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung zuständig.

Erforderliche Unterlagen

Für die Beantragung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Antragsformular der Deutschen Rentenversicherung, Agentur für Arbeit, des Integrationsamtes oder der Unfallversicherung;
  • ärztliches Attest beziehungsweise Krankenhaus-Abschlussbericht; eventuell mit einer ärztlichen Empfehlung zu den erforderlichen Hilfsmitteln;
  • Kostenvoranschlag aus dem Fachhandel.

Verfahrensdauer

Die §§ 14 und 15 des Neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX) enthalten Regelungen zur Verfahrensdauer und den Verantwortlichkeiten. Ist nur ein Rehabilitationsträger für die Leistung verantwortlich, gilt Folgendes:

  • innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des vollständigen Antrags muss der Rehabilitationsträger seine Zuständigkeit feststellen oder den Antrag an den zuständigen Träger weiterleiten. Dieser darf anschließend auch bei Unzuständigkeit den Antrag nicht mehr weiterleiten und muss eine Entscheidung über die beanspruchte Leistung treffen.
  • über den konkreten Rehabilitationsbedarf und die erforderliche Hilfe entscheidet der Rehabilitationsträger innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang. Sollte ein Gutachten erforderlich sein, verlängert sich die Dauer entsprechend.

Antragsformulare & Merkblätter

Deutsche Rentenversicherung

Antrag 
PDF, 781KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 11.03.2019

Anlage (Berufliche Rehabilitation) 
PDF, 384KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 08.03.2018 

Anlage (Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen)
PDF, 568KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 11.10.2018

Bundesagentur für Arbeit

Merkblatt 12 – Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben 

Integrationsamt 

Antrag

Externe Anlaufstellen

Bei der Beantragung untersützen Sie:

  • der Integrationsfachdienst,
  • das Integrationsamt,
  • das Rehateam der Bundesagentur für Arbeit,
  • die Reha-Beratung der Renten- oder Unfallversicherung,
  • die Inklusionsberatung der Industrie- und Handelskammern
  • und Berufsförderungswerke.

Interne Anlaufstellen

Informationsflyer

Beantragung Technischer Arbeitshilfen
PDF ∙ 2 MB

Beantragung technischer Arbeitshilfen (barrierefrei)
PDF ∙ 134 KB

Barrierefreies Kraftfahrzeug

Ein barrierefreier Kleinbus für bis zu acht Personen ermöglicht die Mitnahme von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Eine integrierte Rampe bietet einen barrierefreien Zugang für bis zu zwei rollstuhlfahrende Personen. Bei der Mitnahme von zwei Rollstuhlfahrer_innen sind weitere sechs Sitzplätze (inklusive Fahrer_in) verfügbar. Der Kleinbus kann über das Gleichstellungsbüro durch Beschäftigte der Universität Leipzig ausgeliehen werden.

Allgemeine Hinweise

Im VW Crafter dürfen maximal acht Personen inkl. Fahrer_in und Rollstuhlfahrerer_innen befördert werden. Jede Fahrt muss im Fahrtenbuch vermerkt werden. Die ARAL-Tankkarte, Zulassungsbescheinigung, Transponderkarte für die Hofeinfahrt Ritterstraße sowie ein Unfallprotokoll befinden sich in der Fahrzeugmappe. Die Betriebsanleitung befindet sich im Handschuhfach. Der VW Crafter wird Ihnen vollgetankt übergeben und muss auch vollgetankt zurückgegeben werden. Die Benutzung der Tankkarte ist nur möglich, insofern ein Transport mit eindeutigem Inklusionsbezug erfolgt. Anderenfalls müssen Sie bzw. Ihre Einrichtung die Tankkosten selbst tragen.

Voraussetzungen

Für das Ausleihen benötigen Sie:

  • eine gültige Betriebsfahrerlaubnis (diese erhalten Mitarbeitende der Universität Leipzig auf Antrag der bzw. des Vorgesetzten von der Fahrbereitschaft ausgestellt),
  • eine Einweisung zum Führen eines Kleinbusses (Termine bietet die Fahrbereitschaft an) sowie
  • eine Reservierung und Übergabe des Kleinbusses durch das Gleichstellungsbüro.

Bei weiteren Fragen stehen die Mitarbeitenden des Gleichstellungsbüros gern zur Verfügung.

Ausleihe barrierefreier Kleinbus

Ausleihende Institution / Hochschule
Kontaktdaten
Erfolgt im Rahmen der Ausleihe eine Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen?
Hinweis: Wenn eine Nutzung durch Rollstuhlfahrer_innen erfolgt, muss vorab eine Einweisung in die Sicherungsgurte erfolgen
Hiermit erkläre ich mich mit der Erfassung meiner Daten zum Zweck der Reservierungsanfrage an der Univeristät Leipzig einverstanden. Die Hinweise zum Datenschutz der Universität Leipzig habe ich gelesen und akzeptiere diese.

Euro-WC-Schlüssel für barrierefreie Toiletten

Beschäftigte der Universität Leipzig mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen erhalten kostenfrei einen Euro-WC-Schlüssel für barrierefreie Toiletten. Der Schlüssel kann für die gesamte Zeit der Beschäftigungsdauer ausgeliehen werden.

Allgemeine Hinweise

Kontaktieren Sie einfach das Gleichstellungsbüro, um einen Abholtermin für den Schlüssel zu vereinbaren. Bitte bringen Sie zur Abholung Ihren Berechtigungsnachweis und 10,- Euro in bar für die Hinterlegung als Kaution mit.

Berechtigungsnachweis

Als Berechtigungsnachweis gilt der deutsche Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG, B, H, BL, oder G und 70 % aufwärts.

Berechtigt sind zudem:

  • Menschen mit schwerer oder außergewöhnlicher Gehbehinderung
  • Rollstuhlfahrer_innen
  • Stomaträger_innen
  • Blinde Menschen
  • Menschen mit Multipler Sklerose
  • Menschen mit chronischer Blasen-/Darmerkrankung, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa

Der ärztliche Nachweis wird immer dann als ausreichend angesehen, wenn eine Behinderung nicht anders nachgewiesen werden kann. Dies gilt im Besonderen für Personen aus Ländern, die über kein vergleichbares Ausweissystem verfügen. Hier ist der europäische Parkausweis für schwerbehinderte Menschen als Nachweis ausreichend.

Kontakt

Gleichstellungsbüro

Strohsackpassage
Nikolaistraße 6-10
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30090
Telefax: +49 341 97-31130090

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