Ausstellung am

Veranstaltungsort: Museum der bildenden Künste: Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

„Leonardo war nie in Leipzig“ heißt die Ausstellung, die am 11. Juli um 18 Uhr eröffnet und ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der bildenden Künste mit Studierenden der Universität Leipzig ist.

Kopie von Leonardos „Abendmahl“, James Marshall 1889

Kopie von Leonardos „Abendmahl“, James Marshall 1889. Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Die Schau verfolgt die Spuren, die Leonardo da Vinci im Laufe der Jahrhunderte in Leipzig hinterlassen hat, ohne die Stadt jemals besucht zu haben. Sie sind Zeugnisse für die Verbreitung der von ihm geschaffenen künstlerischen Ideen. Die Ausstellung widmet sich in einem ersten Teil der Rezeption der künstlerischen Konzepte Leonardos am Beispiel mehrerer Gemälde und druckgrafischer Reproduktionen des 16. bis 19. Jahrhunderts. Der wesentliche Teil der Exponate stammt aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburgs, die zum Kern der Altmeistersammlung des Museums gehört. Das größte Werk der Ausstellung ist eine Kopie von Leonardos „Abendmahl“, die James Marshall 1889 für die Leipziger Lutherkirche geschaffen hat.

Der zweite Teil der Ausstellung, die bis zum 15. September zu sehen ist, behandelt die Rezeption der wissenschaftlichen Studien Leonardos. Die Exponate stammen hauptsächlich aus den reichhaltigen Beständen der Universitätsbibliothek Leipzig, darunter auch die erste faksimilierte Reproduktion der heute berühmten Proportionszeichnung nach Vitruv in Giuseppe Bossis „Del Cenacolo di Leonardo da Vinci“ aus dem Jahre 1810. Die Faksimiles der Manuskripte und ihre Wirkungsgeschichte vermitteln einen Eindruck sowohl von der Vielfalt der Studien Leonardos, als auch von der bis heute anhaltenden Wertschätzung seiner Ideen.

 

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