Kolloquium am

Veranstaltungsort: SR 132, Haus 5 (BWZ), Campus Jahnallee

Die WTH-Kolloquiumsreihe findet 2020 erstmals zusammen mit dem Clusterteam „Neue Energiesysteme“ der Energiemetropole Leipzig statt. Jedes der sechs Treffen steht unter einem eigenen Thema und wird drei bis vier Impulsreferate beinhalten, die jeweils gründlich diskutiert werden.

Foto einer großen Glühbirne, die in einem Betonwürfel steckt. Angeschlossen iost ein gelb-rotes Kabel

Foto: Antje Goller

Der Ursprung der Dampfmaschine liegt in antiken und vielleicht noch älteren Wärmekraftmaschinen. Das Prinzip der Kraftgewinnung besteht darin, dass der sich ausdehnende Wasserdampf zu einem Rückstoß führt. Damit setzt sich der nach Heron bezeichnete Heronsball, oder auch Aerolipile, in Bewegung. Es bedarf hierzu der Erhitzung von Wasser. Heutige Parabolrinnen-Kraftwerke und andere Technologien gehen auf das Prinzip zurück.

In der Geschichte der Menschheit führten häufig gesellschaftliche Krisen zur breiteren Anwendung neuer Ideen und Technologien, nicht nur des Kartoffelanbaus hierzulande. Insofern könnte die Klimakrise, hoffnungsvoll, zum Technologietreiber werden. Was Bildung für nachhaltige Entwicklung, speziell der WTH/S-Unterricht, beitragen kann, wird anbei in diesem Kolloquium diskutiert. Im Kolloquium werden auch Überlegungen und Vorschläge entwickelt, wie sich Erkenntnisse, Modelle und Versuche im Lehramtsstudium und Unterricht umsetzen lassen.

Sie sind sehr herzlich willkommen teilzunehmen.

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Dr. Enrico Schöbel