Ausstellung am

Veranstaltungsort: Galerie im Neuen Augusteum

Ausstellung der Kustodie der Universität Leipzig

  • Dienstag – Freitag:
    11:00 – 18:00 Uhr
    Samstag:
    11:00 – 14:00

Studienreisen waren für Künstler seit Jahrhunderten Teil der Ausbildung und wichtige Inspirationsquelle. Selbst die DDR bemühte sich hier um Internationalität, wobei solche Auslandsaufenthalte im Rahmen eingeschränkter Reisefreiheit meist in „sozialistische Bruderländer“ wie Polen, Ungarn, Bulgarien, Tschechien oder die Sowjetunion, und nur selten in „den Westen“ führten. Die Ausstellung beleuchtet diese Künstlerreisen anhand von Gemälden, Zeichnungen und Grafiken aus den Jahren 1960 bis 1980 in der Kunstsammlung der Universität Leipzig.

Die Mehrzahl der sonst kaum gezeigten „Reisebilder“ wurde ab ca. 1970 von staatlichen Institutionen und gesellschaftlichen Organisationen erworben und der damaligen Karl-Marx-Universität für die Ausstattung ihrer Neubauten überwiesen, andere entstammen der  Kunstsammlung der DHfK, Künstlernachlässen und Schenkungen. Als Zeugnisse eines wenig bekannten Kapitels der DDR-Kulturpolitik gilt es, diese Werke dreißig Jahre nach der politischen Wende neu in den Blick zu nehmen und auf Qualität, Entstehungsgeschichte und ideologischen Gehalt hin zu befragen.

Kuratorenführungen mit Dipl.-Phil. Cornelia Junge:

  • 23.04.2019
    21.05.2019

 

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