Ausstellung am

Veranstaltungsort: Ägyptisches Museum, Antikenmuseum

Sonderausstellung zum Thema „Stein" im Antikenmuseum und Ägyptischen Museum

Mit einem Jahr Verspätung, aber nun wirklich, kann unsere Sonderausstellung rund um das Thema „Steine“ eröffnet werden. Im Ägyptischen Museum und Antikenmuseum wird anhand von ausgewählten Objekten aus den reichen Beständen der Leipziger Universitätssammlungen – punktuell ergänzt durch Leihgaben aus anderen Museen – der Frage nachgegangen, wie der Umgang mit ‚Stein‘ unsere Kultur über die Jahrtausende hinweg praktisch, künstlerisch und sprachlich mitgeprägt hat.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der menschlichen Frühgeschichte und dem Altertum, also der ersten Blütezeit des Werkstoffs ‚Stein‘, wie sie speziell von den Fächern Ur-und Frühgeschichte, Ägyptologie und den klassischen Altertumswissenschaften erforscht wird. Dies schließt Ausblicke einerseits in die Erdgeschichte, andererseits ins Mittelalter und die Neuzeit nicht aus, ebenso wenig wie Bezugnahmen auf die Gegenwart. Hierbei halfen besonders die mineralogische wie auch die geologisch-paläontologische Sammlung.

Die Besucher:innen erwartet ein Rundgang durch sechzehn fachübergreifend gestaltete Themenstationen – je acht im Ägyptischen Museum und im Antikenmuseum: Monumentalität wird genauso gestreift wie die Heilkraft der Steine oder z. B. ihre Rolle bei entscheidenden Innovationen der Menschheitsgeschich-te. ,Stein‘ kann hierbei nicht nur durch Objekte hinter Vitrinenglas erlebt werden. Zahlreiche interaktive Angebote bieten sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Möglichkeit, die Eigenschaften verschiedener Gesteine selbst zu erforschen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Steine Musik machen können?

Beide Ausstellungshäuser können mit einer Kombi-Eintrittskarte besucht werden, die zum Preis von 5 Euro (Erwachsene) oder 3 Euro (ermäßigt) an den Museumskassen erhältlich ist.

Aktuelle Informationen zum Besuch sowie erste Einblicke in die Ausstellung finden Sie unter www.gkr.uni-leipzig.de/steinreich-in-leipzig/.

Erstellt von: Anna Grünberg