Tagung/Symposium am

Veranstaltungsort: Universität Leipzig, Hörsaal 8, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 3, Leipzig

Wie kann sich lokale Demokratie weiter entwickeln? Was sind demokratische Innovationen? Wie werden diese von den BürgerInnen wahrgenommen?

Es ist keine neue Erkenntnis, dass unsere Demokratie immer wieder unter Druck steht. Oder um es mit den Worten von Wolfgang Merkel auszudrücken:

„Die Klage über die Krise der Demokratie ist so alt wie die Demokratie selbst.“  Wolfgang Merkel

Das betrifft auch die kommunale Ebene. Einerseits sind die Institutionen und Verfahren der lokalen Demo-kratie überwiegend intakt, andererseits weisen die getroffenen Entscheidungen einen Mangel an Legitimität aus, unter anderem weil die politischen Parteien selbst auf der vergleichsweise übersichtlichen kommuna-len Ebene nur bedingt Orte erfolgreicher Beteiligung und Kommunikation sind oder weil Entscheidungsbe-fugnisse in Expertengremien verlagert werden. Doch deshalb besteht noch lange kein Grund, irgendeiner Untergangsstimmung nachzuhängen. Die Stärke demokratischer Systeme liegt ja gerade in ihrer Fähigkeit, gesellschaftlichen Wandel und politische Stabilität miteinander zu verbinden. Die Partizipationsbereitschaft bzw. das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an Politik hat sich lediglich verlagert, zum Beispiel ins Internet, wo politische Beteiligung unabhängiger von Raum und Zeit möglich ist, oder hin zu zeitlich begrenzten Projekten, die den sich ändernden Erwerbsbiografien und dem schwindenden politischen Lagerdenken Rechnung tragen. Von der Projektgesellschaft ist oft die Rede. Wie sich vor diesem Hintergrund die lokale Demokratie weiter entwickeln kann, damit beschäftigt sich das Symposium „Demokratische Innovationen auf der kommunalen Ebene“.

Das Angebot richtet sich an VerwaltungsmitarbeiterInnen, Stadt- und GemeinderätInnen, StudentenInnen sowie BürgerInnen.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

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Weiterführende Informationen

Erstellt von: Sandra Meurer