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Klappentrompete
Carl August Müller
Mainz
um 1830
Inv.-Nr. 1840
Polsterzungeninstrument in der Ausstellung  Musikinstrumente der Romantik
aus der Instrumenten-Sammlung  Paul de Wit


 


Fotograf: Janos Stekovics   

 
Besonderheiten: 6 Klappen
 
Ein Wiener Trompetenvirtuose griff um 1795 eine ältere Idee, das Anbringen von Klappen an Trompeten, wieder auf. Solche Instrumente waren auch in der tieferen Lage je nach Klappenzahl fast oder vollständig chromatisch und damit für das melodische Spiel geeignet. Um 1800 schufen berühmte Komponisten der Wiener Klassik Konzerte für dieses Instrument, wobei sich auch die Nachteile zeigten: aufgrund der Bohrungen im Metallkorpus ging der glänzende Trompetenklang verloren. Nach 1820 kam die Klappentrompete eher in Militärkapellen oder Laienorchestern zur Anwendung.