Herzlich willkommen


Journalismus ist ein attraktives Berufsfeld – jedoch bieten nur wenige Universitäten Journalistik als eigenständiges Fach an. Und nur an der Universität Leipzig lässt sich der dreijährige Master-Studiengang Journalistik mit dem integrierten Volontariat studieren. Unsere Kernpunkte:

  • Der MA Journalistik setzt einen Bachelor in einem nicht-medienwissenschaftlichen Studiengang voraus. Damit bauen wir auf Fachwissen auf: Sei es Politik, Wirtschaft, Kultur, Jura, Biologie oder Medizin – wichtig für Journalisten ist die Kombination aus Sachexpertise und kommunikativer Kompetenz.
  • Der MA Journalistik vermittelt wissenschaftliche Kompetenz. Hier machen wir keine Kompromisse, denn die Fähigkeit zu wissenschaftlicher Analyse nutzt den angehenden Journalistinnen und Journalisten, mit immer komplexer werdenden „Datenlagen“ umzugehen.
  • Der MA Journalistik ist gleichzeitig praktisch ausgerichtet. Durch unsere crossmediale Lehrredaktion "Campus", durch unsere Übungen (Nachrichten, Reportage, Interviews, Moderation) und nicht zuletzt durch das einjährige Volontariat bereiten wir an der Universität optimal auf die Praxis vor. 

Dass wir mit dieser Kombination den richtigen Weg eingeschlagen haben, beweisen unsere Partnerschaften mit Medien in ganz Deutschland. Und hocherfahrene Profis sorgen als Lehrbeauftragte zusätzlich dafür, dass Journalismus bei uns gelehrt, reflektiert und weiterentwickelt wird – so wie es das Fach Journalistik an einer Universität immer wollte.

Prof. Dr. Marcel Machill
Leiter der Abteilung Journalistik

Informationen für Studienanfänger im MA Journalistik

Die neuen MA-Journalistik-Studierenden werden am Dienstag, dem 6. Oktober 2015, um 16 Uhr durch den Leiter der Abteilung Journalistik, Prof. Dr. Marcel Machill, offiziell begrüßt. Die Veranstaltung findet in der Burgstraße 21 in Raum 5.30 statt. Ab 17:00 Uhr stellen sich die Dozentinnen und Dozenten des Master Journalistik vor - und ab 18:00 Uhr gibt es einen kleinen Empfang. Herzlich Willkommen!

Informationen zu der allgemeinen Einführungswoche an der Uni Leipzig (5.-9. Oktober) finden Sie hier: http://www.zv.uni-leipzig.de/de/studium/bewerbung/immatrikulation/einfuehrungswoche.html

Studienanfänger beachten bitte auch: Sie müssen sich zu Beginn jedes Semesters in die Module und Veranstaltungen einschreiben, welche Sie belegen wollen. Die Modulanmeldung stellt rechtlich gleichzeitig die Prüfungsanmeldung dar. Die Einschreibung erfolgt online unter https://almaweb.uni-leipzig.de/einschreibung, Zugangsdaten werden Ihnen mit Ihren Immatrikulationsdaten mitgeteilt. Die genauen Einschreibtermine werden rechtzeitig auf dieser Website mitgeteilt. Bei Fragen steht Studienkoordinator Sebastian Faber zur Verfügung (E-Mail: sebastian.faber(ät)uni-leipzig.de).

LVZ Campus: "Eisenbahnstraße wird zur Studentenmeile"

Lesen Sie die Campus-Ausgabe vom 6. August mit folgenden Themen:

Eisenbahnstraße wird zur Studentenmeile: Junge Kreative sind begeistert von den Freiräumen im Leipziger Osten, haben aber auch Sorge vor steigenden Mietpreisen

Ex-Skisprungstar Martin Schmitt spricht über sein Sportwissenschafts-Studium an der Uni Leipzig

Sommer, Sonne, Bauernhof: „Wwoofen“ ist die neue Alternative zu Rucksackreisen oder Praktikum für die Semesterferien

Download Ausgabe vom 6. August 2015 (PDF)

Erfahren Sie mehr online.

Lehrredaktion Fernsehen produziert Nachrichten-Magazin

Nachrichtliche Beiträge der Lehrredaktion Fernsehen sind im Juli in einem Magazin erschienen. Moderatorin Marie Landes präsentierte die Themen, mit denen sich insgesamt neun Studierende des Masters Journalistik in einer Projektwoche zur aktuellen Nachrichtenproduktion beschäftigten. Dabei lernten die Teilnehmer des Blockseminars, unter Zeitdruck zu recherchieren und zu produzieren. Zudem arbeiteten sie nicht nur als Redakteure oder Kameraleute, sondern auch als Planer oder Chef vom Dienst. Zwei Videos zu Hochschulthemen wurden in Absprache mit der Campus-Redaktion auf lvz.de veröffentlicht. Das Magazin ist online abrufbar und wird beim privaten TV-Sender Leipzig Fernsehen ausgestrahlt.

Die Projektwoche endete mit einem Besuch beim MDR-Chefredakteur Stefan Raue. Er analysierte die Qualität der studentischen Beiträge und sprach über Veränderungsprozesse im Mitteldeutschen Rundfunk zu einem modernen, leistungsstarken Multimediahaus.

TV-Magazin über das Journalistik-Forum

Das TV-Magazin Vierzehn09 der Lehrredaktion Fernsehen ist erschienen. Neun Studierende des Masters Journalistik thematisieren die Arbeit deutscher Medien und berichten über das Leipziger Journalistik-Forum. Dabei gehen Sie auf Analysen und Statements folgender Forumsgäste aus dem Sommersemester ein: Prof. Claus Richter, Uwe-Karsten Heye, Udo van Kampen, Prof. Ernst Elitz und Ulrich Deppendorf.

Moderatorin Laura Richter führt durch das Magazin, das ab sofort online abrufbar ist. Außerdem strahlt der private TV-Sender Leipzig Fernsehen die Sendung im Juli 2015 mindestens achtmal aus. Die TV-Premiere ist am 18. Juli um 12 Uhr. Das etwa 15-minütige Magazin der Lehrredaktion Fernsehen entstand unter der Leitung von Maria Köhler. Waldemar Scheible vom Zentrum für Medien und Kommunikation leistete technische Unterstützung.

Studenten aus Missouri besuchen Abteilung Journalistik

Studierende der University of Missouri in Columbia (USA) und Deutsch-Professor Sean Franzel haben Ende Juni und Anfang Juli die Abteilung Journalistik der Universität Leipzig besucht. In einem einführenden Seminar lernten die US-Amerikaner das deutsche Mediensystem kennen. Anschließend trafen sich die Bachelor-Studenten, die u. a. an der anerkannten Journalismus-Fakultät eingeschrieben sind, mit der Lehrredaktion Fernsehen. Dabei tauschten sich die Teilnehmer über Unterschiede in der deutschen und US-amerikanischen TV-Berichterstattung aus.

Einen Tag vor dem Nationalfeiertag der USA besichtigte die Gruppe aus Missouri zudem den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maria Köhler hatte einen Ausflug zur Redaktion von mdrAKTUELL organisiert. Dieser ermöglichte einen Blick in das TV-Studio, in dem seit wenigen Wochen automatische Kameras die Moderatoren filmen. Des Weiteren nahm die Gruppe an einer Auswertungs- und Planungsrunde teil. Zudem lernte sie den Trimedialen Newsdesk (TND) kennen, der seit 2011 die aktuelle Berichterstattung von Fernsehen, Hörfunk und Online koordiniert. Die Studierenden hatten vor der Projektwoche zum Journalismus ihre Deutsch-Kenntnisse in einem mehrwöchigen InterDaF-Kurs am Herder-Institut der Universität Leipzig erweitert.

Die Macher der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ zu Gast in der Leipziger Journalistik

Unter dem Titel „Kabarett: Der neue Journalismus?“ diskutierte die Leipziger Journalistik am 24. Juni mit dem Kabarettisten Claus von Wagner und dem Rechercheur Dr. Dietrich Krauß, die zusammen mit Max Uthoff einen Grimme-Preis „für den kalkulierten Bruch mit den Konventionen des Kabaretts“ bekommen haben. Bis an die Grenze zum Journalismus gehen ihre Erklärstücke in der ZDF-"Anstalt", in denen sie kaum bekannte Hintergründe zu aktuellen Ereignissen darstellen und beißende Medienkritik üben. Bei der Veranstaltung im Hörsaal 3 vor knapp 500 Gästen machten die Anstalt-Macher deutlich, dass Kabarett nicht der neue oder bessere Journalismus ist, sondern vielmehr auf den Schultern guter Journalisten steht, denn: "Wir tragen einfach nur Standardfakten zusammen", so Dietrich Krauß. Aber es gelinge Kabarett zuweilen besser als dem aktualitätsgetriebenen Medienzirkus, die großen Zusammenhänge zu beleuchten und meinungsstark zu vermitteln. Lesen Sie hier einen Bericht über die Diskussion aus unserer Lehrredaktion Campus.

Journalistik-Recherche sorgt für höhere Löhne

Die Universität Leipzig hat nach der Veröffentlichung einer Recherche über unangemessene Bezahlung von Doktoranden und studentischen Hilfskräften in den Leipziger Uni-Tierkliniken reagiert und Missstände eingeräumt. Die Recherche wurde im Rahmen des Seminars „Methodisches Recherchieren“ im Wintersemester 2014/15 von den Master-Journalistik-Studierenden Selina Bölle, Ines Eisele, Marie-Kristin Landes und Anika Reker durchgeführt und erschien im Stadtmagazin „Kreuzer“ (Juni-Ausgabe, PDF hier). Nun würden nach Auskunft des Dekans der Veterinärmedizinischen Fakultät Dienstpläne angepasst, außerdem erhalte die Tiermedizin für das Jahr 2015 zusätzlich bis zu 90.000 Euro, um die Hilfskräfte komplett vergüten zu können. Für die Doktoranden sollen „ähnliche Probleme ermittelt und rasch gelöst werden“, schreibt der Kreuzer online.

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt veröffentlicht

Seit kurzem kann die Öffentlichkeit Ergebnisse aus dem Seminar „Methodischen Recherchieren“ (Wintersemester 2014/15) nachlesen. Auf Spiegel Online erschien am 11. April 2015 der Artikel von Jonas Schreijäg, Elisabeth Kimmerle, Theresa Martus und Linda Schildbach „Flüchtlingsheim in Leipzig: ‚In Syrien stirbst du schnell, hier stirbst du langsam‘“ und war mehrere Stunden lang Aufmacher auf der SpOn-Homepage. Auch das Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ veröffentlichte Ergebnisse dieser Recherche online.

In der Printausgabe des „Kreuzer“ vom April erschien der Artikel „Die Bürgermeisterschule“ von Lucas Kreling, Birgit Raddatz, Robin Theodor Schäfer und Tobias Schmutzler. Die Autoren gehen der Frage nach, ob sich der Leipziger Finanzbürgermeister Torsten Bonew mit einem geplanten umstrittenen Gymnasium im Stadtteil Schönefeld ein persönliches Denkmal setzen wollte (PDF hier).

Auf Zeit Online erschien am 25. August 2015 die Recherche von Christian Latz, Marc Zimmer und Anton Zirk (Mitarbeit: Edgar Lopez) über die Jugendarbeit von RB Leipzig. Unter dem Titel "Ein Kilo zuviel kostet 50 Euro" erzählen ehemalige Jugendspieler über Einschränkungen ihrer Freiheiten durch den Verein: "Wenn du den Vertrag unterschreibst, verkaufst du deine kompletten Persönlichkeitsrechte." 

Journalistik-Absolventen 2014/15 feierlich verabschiedet

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler (rechts) beglückwünschte 15 Absolventen (Foto: Leipzig School of Media).

15 Absolventen des Master- und Diplomstudiengangs Journalistik sind am 6. Februar 2015 vom Prüfungsausschussvorsitzenden Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler verabschiedet worden. Auf der gemeinsamen Absolventenfeier des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Leipzig School of Media haben rund 50 Absolventen im Mediencampus Villa Ida ihren Studienabschluss gefeiert.

Wie in den Vorjahren waren die Journalistik-Absolventen wieder besonders zahlreich vertreten. Fast die Hälfte der 34 Masterabsolventen des Jahres 2014 und ein Diplom-Journalist hatten den Weg zurück nach Leipzig gefunden.  Es konnte erneut ein sehr erfolgreicher Jahrgang verabschiedet werden: Alle Master-Absolventen hatten mit gutem oder sehr gutem Erfolg studiert.

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler überbrachte die Glückwünsche der gesamten Abteilung Journalistik und verabschiedete Julia Amberger, Kristine Arndt, Katrin Clemens, Matthias Deggeller, Sören Harder, Clemens Haug, Franziska Hendreschke, Jutta Lütkecosmann, Aydogan Makasci, Dagny Rößler, Jan Schumann, Dirk Stascheit, Britta Veltzke, Benjamin Winkler und Vivien Winzer.

Bitte einsteigen – das Volo-Bewerbungs- karussell dreht sich wieder …

Zum Sommersemester beginnt mit dem Seminarmodul 231- „Vorberei- tung auf das Volontariat“ bereits die neue Bewerbungsrunde für die aktuellen Zweitsemester. Zwar scheint für sie der Masterstudiengang Journalistik gerade erste begonnen zu haben. Dennoch gerät mit dem „Voloseminar“ bereits der Studienabschluss und damit das berufsvorbereitende Volontariat ins Blickfeld.

Das Seminar bereit auf das 3-stufige Bewerbungsverfahren vor, das im Herbst beginnt. Es begleitet den anstehenden Bewerbungsprozess durch praktische Tipps für eine überzeugende Bewerbungsmappe, unterstützt durch persönliche Feedbacks bei der Überarbeitung der Unterlagen und präsentiert ausgewählte Medienunternehmen und deren Volontariatsausbildung.

Derzeit kooperieren rund 40 renommierte Medienbetriebe im In- und Ausland mit dem Leipziger Masterstudiengang Journalistik. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten wie der WDR und der MDR, private Fernsehproduktionsfirmen wie Meta-Productions und News doc 3, überregionale Tageszeitungen wie die Berliner Zeitung und die taz, erfolgreiche Regionalzeitungen wie die Sächsische und die Saarbrücker Zeitung und nicht zuletzt auch die Nachrichtenagentur Agence France Presse in Deutschland.

Die abgeschlossenen Bewerbungsrunden bestätigen immer wieder die Erfahrung: Studierende, die engagiert studieren, bekommen und absolvieren auch ein attraktives Volontariat und starten anschließend erfolgreich in den neuen Beruf: zweifach qualifiziert, als Redakteur und Master of Arts.

Krisen, Kriege, Katastrophen: Das Leipziger Journalistik Forum diskutiert mit renommierten Journalisten

Stefan Aust (Ex-Chefredakteur "Der Spiegel, Herausgeber "Die Welt") im Interview mit Studenten des Master Studiengangs Journalistik

Im Wintersemester 2014/15 startete Prof. Ruprecht Eser gemeinsam mit seinen Studenten die Gesprächsreihe Krisen – Kriege – Katastrophen: Außenpolitische Berichterstattung und Qualitätsjournalismus. Im Interview stellten sich renommierte Journalisten und Medienschaffende den Fragen der Studenten und berichteten aus ihrer langjährigen Berufserfahrung. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuelle Außenpolitik und deren Berichterstattung in den Medien. Es wurde diskutiert, wie Nachrichten beeinflusst werden und der Frage nachgegangen, was guten Journalismus ausmacht. Zu den Gästen zählten: Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Uwe Kröger, Hubert Seipel, Dr. Christoph Bertram und Stefan Aust.

Die Gesprächsreihe wird von der Robert Bosch Stiftung unterstützt und im Sommersemester 2015 mit folgenden Gästen fortgesetzt:

  • 23.4. | Prof. Claus Richter – Lehrstuhl Fernsehjournalismus an der HFF München
  • 7.5. | Uwe-Karsten Heye – Journalist, Redenschreiber von Willy Brandt
  • 4.6. | Udo van Kampen – hat als Korrespondent live über die Anschläge am 11. September 2001 in New York berichtet
  • 18.6. | Ernst Elitz – Gründungsintendant von Deutschlandradio
  • 2.7. | Ulrich Deppendorf – langjähriger Studioleiter/Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio

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