Herzlich willkommen


Journalismus ist ein attraktives Berufsfeld – jedoch bieten nur wenige Universitäten Journalistik als eigenständiges Fach an. Und nur an der Universität Leipzig lässt sich der dreijährige Master-Studiengang Journalistik mit dem integrierten Volontariat studieren. Unsere Kernpunkte:

  • Der MA Journalistik setzt einen Bachelor in einem nicht-medienwissenschaftlichen Studiengang voraus. Damit bauen wir auf Fachwissen auf: Sei es Politik, Wirtschaft, Kultur, Jura, Biologie oder Medizin – wichtig für Journalisten ist die Kombination aus Sachexpertise und kommunikativer Kompetenz.
  • Der MA Journalistik vermittelt wissenschaftliche Kompetenz. Hier machen wir keine Kompromisse, denn die Fähigkeit zu wissenschaftlicher Analyse nutzt den angehenden Journalistinnen und Journalisten, mit immer komplexer werdenden „Datenlagen“ umzugehen.
  • Der MA Journalistik ist gleichzeitig praktisch ausgerichtet. Durch unsere Lehrredaktionen (Fernsehen, Radio und Print/Online), durch unsere Übungen (Nachrichten, Reportage, Interviews, Moderation) und nicht zuletzt durch das einjährige Volontariat bereiten wir an der Universität optimal auf die Praxis vor. 

Dass wir mit dieser Kombination den richtigen Weg eingeschlagen haben, beweisen unsere Partnerschaften mit Medien in ganz Deutschland. Und hocherfahrene Profis sorgen als Lehrbeauftragte zusätzlich dafür, dass Journalismus bei uns gelehrt, reflektiert und weiterentwickelt wird – so wie es das Fach Journalistik an einer Universität immer wollte.

Prof. Dr. Marcel Machill
Leiter der Abteilung Journalistik

LEIPZIGER JOURNALISTIKFORUM mit Stefan Aust | 29.1. 17 Uhr HS 7

Krisen – Kriege – Katastrophen

Was an den aktuellen Brandherden, wie zum Beispiel Syrien, Irak und Ukraine geschieht, erfahren wir fast ausschließlich aus den Medien. Die Auslandsberichterstattung und die Auswahl der Medien formt unser Weltbild, beeinflusst zwischenstaatliche Beziehungen und weltpolitische Ereignisse und Entscheidungen.

In der Veranstaltungsreihe »Leipziger Journalistik- Forum« lädt Prof. Ruprecht Eser, ehemaliger Moderator des ZDF-heute-journals, renommierte Journalisten, Medienschaffende und Experten ein. Anhand aktueller Außenpolitik und der Berichterstattung in den Medien soll diskutiert werden, wie Nachrichten beeinflusst werden und was guten Journalismus ausmacht.

29.1.2015 17 Uhr Hörsaal 7
Stefan Aust
Herausgeber »Die Welt« und ehem. Chefredakteur »Der Spiegel«

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Prof. Dr. Michael Haller antwortet auf die Kritik von Prof. Dr. Christoph Neuberger an „Meinungsmacht“

In der Kontroverse um die Dissertation „Meinungsmacht“ von Uwe Krüger hat sich der ehemalige Leipziger Journalistik-Professor Michael Haller zu Wort gemeldet und den Münchner Kommunikationswissenschaftler Christoph Neuberger scharf kritisiert. Haller war Betreuer und Erstgutachter der Arbeit. In der Kritik von Neuberger (dokumentiert hier) sieht er „Beckmesserei, dazu da, unbequeme Forschungsbefunde schlecht zu reden“. Die Kritik verfolge „nicht Aufklärung, sondern das Ziel, den Diskurs über das politische ‚Embedded‘ sogenannter Alpha-Journalisten abzubiegen“.

Haller bemängelt auch, dass Neuberger befangen sei und dies nicht rechtzeitig offengelegt habe. Neuberger sitzt zusammen mit Süddeutsche-Ressortleiter Stefan Kornelius, der in „Meinungsmacht“ kritisiert wurde, im Beirat der SZ-Studienstiftung. Neuberger habe diese Nähe erst offengelegt, nachdem in M – Menschen machen Medien darüber berichtet worden war. Hier geht es zu Hallers Stellungnahme.

LVZ Campus: Allein auf langen Fluren

Lesen Sie die Campus-Ausgabe vom 8. Januar mit folgenden Themen:

Viele ausländische Kommilitonen sind unzufrieden, weil das Leipziger Studentenwerk sie in abgelegenen Wohnheimen unterbringt

Zockerrunde im Pflegeheim | HTWK-Studenten testen regionales Wissensspiel, das Generationen verbinden soll

Sozialpsychologe Immo Fritsche über die Ängste hinter den Bürgerprotesten und die Gemeinschaftsaufgabe zur Hilfe für Menschen in Not

Download Ausgabe vom 8. Januar 2015 (PDF)

Erfahren Sie mehr online.

Dr. Uwe Krüger antwortet auf Kritik von Prof. Dr. Christoph Neuberger an "Meinungsmacht"

Im „Medium Magazin“ (Ausgabe November/Dezember 2014) kritisierte der Münchner Kommunikations- wissenschaftler Christoph Neuberger die Dissertation von Uwe Krüger, die unter dem Titel „Meinungsmacht“ im Herbert von Halem Verlag erschien und als Grundlage einer viel beachteten medienkritischen Kabarettnummer in der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" diente (Video hier).

Das „European Journalism Observatory“ hat nun die Replik von Uwe Krüger veröffentlicht. Der sieht "die Kritikpunkte Neubergers als nicht stichhaltig an. Die meisten sind bereits durch genauere Lektüre meiner Arbeit zu entkräften." (Kritik von Neuberger hier, Replik von Krüger hier)

Energy in One World: Entwicklungspolitische Konferenz für Nachwuchsjournalisten

Die Studierenden des Master-Studiengangs Journalistik nehmen im diesjährigen "Medienpraktischen Projekt" an der Bildkorrekturen-Konferenz zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit teil. Die Bildkorrekturen-Konferenz ist ein Kooperationsprojekt.

Kooperationspartner sind bisher: die Deutsche Journalistenschule München (DJS), die Ludwig-Maximilan-Universität München (LMU), die Universität Bamberg, die Deutschen Welle Akademie (DWA), die Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB) und die Engagement Global. Neuer Kooperationspartner der Bildkorrekturen-Konferenz, bei der es auch um die Korrektur von Klischees und Bildern zu entwicklungspolitischen Themen bei Journalisten und in den Medien geht, ist seit 2014 die Abteilung Journalistik der Universität Leipzig. Von Leipziger Seite aus wird das Seminar von den erfahrenen ARTE-Dokumentarfilmern Robert Jahn und Nina Mair sowie von der Expertin in Sachen Entwicklungspolitik, Kristine Arndt, als Lehrbeauftragte begleitet.

Das "Medienpraktische Projekt" ist eine Kooperation der Universität Leipzig mit der Engagement Global und wird finanziert durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Download: Programm

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