Marcel Pott

Marcel Pott
Marcel Pott.

Marcel Pott arbeitet als Sachbuch-Autor und Publizist in Bonn. Nach einem Studium der Geschichte, Politik und Rechtswissenschaft absolvierte er ein Praktikum (Interneship) beim Generalsekretariat der Vereinten Nationen in New York. Es folgte die Arbiet als Anwalt in Paris und Köln.

1982 berichtete Marcel Pott für die ARD über die israelische Invasion im Libanon. Von 1983 bis 1992 war er dann als Leiter des ARD-Hörfunkstudios Nahost in Beirut und in Amman tätig. Zusätzlich schrieb er als Autor für die Wochenzeitungen DIE ZEIT und die WELTWOCHE sowie für eine Reihe von deutschen und schweizer Tageszeitungen.

Thematische Schwerpunkte seiner journalistischen Arbeit waren: der libanesische Krieg, der arabisch-israelische Konflikt um Palästina, der 1. Golfkrieg zwischen Irak und Iran sowie der 2. Golfkrieg nach der irakischen Invasion Kuwaits. Seine besondere Aufmerksamkeit galt den Auswirkungen der Islamischen Revolution im Iran für die gesamte arabische und islamische Welt -somit der Entwicklung des politischen Islam.

Von 1992 bis 1997     leitete Marcel Pott das ARD-Studio Bonn. 1997 bis 1999 kehrte er in den Nahen Osten nach Amman zurück, um für sein Buch „Allahs falsche Propheten“ zu recherchiern. Seit 2000 lebt und arbeitet er wieder in Bonn. Arbeitsreisen führen ihn immer wieder in den Nahen und mittleren Osten. Nach dem Scheitern des sogenannten Oslo-Prozesses im September 2000 und der daraus folgenden Eskalation der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern widmete sich Pott verstärkt den verschiedenen Aspekten des Palästina-Konflikts. 2004 folgte die Taschenbuchausgabe seines Buches „Schuld und Sühne im Gelobten Land“ unter Berücksichtigung der Folgen des Irak-Krieges.

Marcel Pott hat bereits Lehraufträge und Vorträge an den Universitäten Dortmund und Mainz gehalten.