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Der Sächsische Landtag hat in der vergangenen Woche (am 13. Dezember) den bisher größten Doppelhaushalt in der Geschichte des Freistaates beschlossen. Er bringt auch einen Nachschlag für die Juristenfakultät der Universität Leipzig: Zwei ursprünglich nur bis 2023 vorgesehene Professuren und weitere fünf Mitarbeiterstellen können verstetigt werden. Zudem ist die Grundsatzentscheidung für einen Neubau für die Fakultät gefallen.

Die Verstetigung der Stellen „soll den notwendigen Rückhalt geben, um ein hohes Ausbildungsniveau zu sichern und außerdem dabei helfen, Leipzig in mittelfristiger Perspektive zu einer der besten Juristischen Fakultäten in Deutschland zu machen“, sagt Oliver Fritzsche (CDU), Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien.

„Der kombinierte Neubau aus Fakultäts- und Mensagebäude soll an einem zentralen Standort ideale Lehr- und Forschungsbedingungen für die Rechtswissenschaften bieten“, ergänzt Fritzsche. Holger Mann (SPD), stellvertretender Ausschussvorsitzender, sagt dazu: „Der Neubau muss den Raumbedarf für die durch 750 jährliche Immatrikulationen aufwachsende Fakultät decken und mit einer eigenen Mensa auch die Mensa am Park entlasten. Der Neubau sollte deshalb an zentraler Stelle am oder in der Nähe des Leuschner-Platzes entstehen. Da das Fernstraßen-Bundesamt schon 2021 seine Arbeit vollumfänglich aufnehmen wird, baue ich darauf, dass auch der Neubau für die Fakultät in der nächsten Legislatur eingeweiht werden kann.“ Oliver Fritzsche hält es „für notwendig, dass bereits 2019 erste konkrete Planungsschritte für den Gebäudekomplex unternommen werden. Dabei sollte geprüft werden, ob studentisches Wohnen eine zusätzliche Option am neuen Standort der Juristenfakultät sein könnte.“

Prof. Dr. Tim Drygala, Dekan der Juristenfakultät, kommentiert die frohe Kunde in der Vorweihnachtszeit wie folgt: „Das ist noch einmal ein großer Schritt nach vorn für die Fakultät, über den wir uns sehr freuen. Da auch zwei Professorenstellen entfristet wurden, wird die erweiterte Fakultät jetzt dauerhaft über 26 Professuren – statt früher 19 – verfügen. Auch das unterstreicht die Notwendigkeit einer räumlichen Erweiterung.“

 

Carsten Heckmann

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