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Die neue Patientenleitlinie zur Orientierung in der Adipositaschirurgie.

Die neue Patientenleitlinie zur Orientierung in der Adipositaschirurgie. Foto: IFB AdipositasErkrankungen

Magenband, Schlauchmagen oder Magenbypass? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Adipositaschirurgie und metabolischer Chirurgie? Diese und weitere Fragen beantwortet die frisch erschienene Patientenleitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“. Sie ist ein Projekt des IFB AdipositasErkrankungen in Kooperation mit der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera. Ziel der Broschüre ist es, die Empfehlungen aus der ärztlichen Leitlinie patientengerecht und verständlich darzustellen. So können Patienten, die an einer Adipositas erkrankt sind und eine Operation erwägen, bei der Entscheidungsfindung unterstützt werden. Denn es ist wichtig, dass auch Patienten diese Empfehlungen kennen. Zugleich wird der Informationsaustausch zwischen Behandlern und Patienten erleichtert. Wie ein Nachschlagewerk führt die Leitlinie die Interessierten durch die Kapitel „Vorbereitung der Entscheidung zur OP“, „Unmittelbar vor der OP“ und „Nach der OP“. Mitbeteiligt waren Patientenvertreter aus überregional tätigen Patientenverbänden im Bereich Adipositas und eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe von Mandatsträgern aus zehn medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden. Erarbeitet wurde die Leitlinie von den Wissenschaftlerinnen Regine Breneise, Dr. Tatjana Schütz und Prof. Dr. Claudia Luck-Sikorski vom IFB AdipositasErkrankungen sowie von Prof. Dr. Sylvia Sänger von der SRH Hochschule für Gesundheit, Campus Gera. Die Broschüre wird gedruckt und auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften bereitgestellt.