Dr. Heidi Nenoff

Dr. Heidi Nenoff

Wiss. Mitarbeiterin

Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung
Institutsgebäude, ZLS wAL
Prager Straße 38-40, Raum 108
04317 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30145

Kurzprofil

Nach einem Lehramtsstudium für das Höhere Lehramt an Gymnasien der Fächer Deutsch und Ethik/Philosophie an der Universität Leipzig habe ich zehn Jahre lang an einer Leipziger Schule gearbeitet.

2015 habe ich meine Promotion zur Utopieforschung der Literatur der Frühaufklärung zum Thema des Religions- und Naturrechtsdiskurses in Johann Gottfried Schnabels "Wunderliche FATA einiger See-Fahrer" ("Insel Felsenburg") bei dem Literaturwissenschaftler Ludwig Stockinger (Institut für Germanistik) an der Universität Leipzig abgeschlossen.

Seit 2017 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Grundschuldidaktik Deutsch in der wissenschaftlichen Ausbildung von Lehrkräften (wAL) im Rahmen einer Beurlaubung vom Schuldienst am ZLS.

Meine Forschungsschwerpunkte sind Frühaufklärung/Utopieforschung in der Literatur des 18. Jahrhunderts, insbesondere das Werk Johann Gottfried Schnabels, sowie aktuelle und historische Kinder- und Jugendliteratur.


Berufliche Laufbahn

  • seit 09/2017
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung für die wissenschaftliche Qualifikation von Seiteneinsteigern im Fach Didaktik Deutsch für den Primabereich
  • 08/2007 - 09/2017
    Lehrerin in Leipzig
  • 08/2005 - 08/2007
    Referendariat in Leipzig

Ausbildung

  • 09/1999 - 08/2005
    Hochschulstudium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Deutsch und Ethik/Philosophie
  • 08/1997 - 08/1999
    Abitur am Abendgymnasium in Leipzig

Bisher habe ich zu den Themen Utopieforschung, Kinder- und Jugendliteratur und Medienverbund publiziert:


2011-2014

  • über Johann Gottfried Schnabels Romantetralogie Wunderliche FATA einiger See-Fahrer/Insel Felsenburg (1731-43)


Monografie


2016

  • Religions- und Naturrechtsdiskurs in Johann Gottfried Schnabels Wunderliche FATA einiger Seefahrer. Diss. Leipzig. Leipzig: Universitätsverlag, 2016.


Aufsätze (Auswahl zu Beiträgen in der KJL-Forschung)


2017

  • zur KJL der DDR
  • über den Jugendbuchautor historischer und zeitgeschichtlicher Jugendromane von Klaus Kordon 


2018

  • zur Sachliteratur der Kinder- und Jugendbuchautorin Anja Tuckermann zur Weißen Rose


2019

  • über das kinder- und jugendliterarische Gesamtwerk von Karen-Susan Fessel
  • über Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß von Manja Prekels


2020

  • über den Medienverbund Die Feuerzangenbowle


  • Einführungsvorlesung Deutschdidaktik in der Primarstufe

    Diese Vorlesung ist als Streifzug durch alle Lernbereiche im Fach Deutsch gestaltet, in dem die aktuellen Tendenzen in der didaktischen Forschung aufgezeigt werden.

  • Seminar Schriftsprach- und Orthographieerwerb

    Wie lernen die Kinder am besten Lesen und Schreiben? Das Seminar bewegt sich in den Spannungsfeldern der historischen und aktuellen Diskurse: analytische vs. synthetische Fibeln, Lehrgang vs. Lernweg, laut- vs. strukturorientiert, Schulausgangsschrift oder Grundschrift?

  • Seminar Lesesozialisation und literarisches Lernen

    Wie werden Kinder dauerhaft zu kompetenten Lesern? Worin unterscheidet sich Leseförderung und literarisches Lernen im Sinne einer ästhetischen Bildung? Neben diesen Fragen arbeiten wir mit preisgekrönter Kinderliteratur (jedes Seminar ein Buch) und besprechen konkrete Unterrichtsmethoden des Literaturunterrichts (literarische Gespräche, HupLi, mediendidaktische Ansätze), um Anregungen für die Praxis aus dem Seminar mitzunehmen.

  • Seminar Texte schreiben und überarbeiten

    In diesem Seminar bewegen uns u. a. diese Fragen: Was heißt prozessorientierter Schreibunterricht? Was sind förderliche Schreibarrangements? Wie entwickelt sich die Schreibkompetenz? Wie kann die Schreibkompetenz der Entwicklung gemäß gefördert werden? Wie werden Schülertexte professionell beurteilt? Darüber hinaus lernen die Studierenden jedes Seminar eine Idee einer bewährten Schreibaufgabe kennen, die sogleich in der Praxis ausprobiert werden könnte.