Pressemitteilung 2015/017 vom

Die sächsische Kultusministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth, ist am Mittwoch (28. Januar) zu Gast an der Universität Leipzig. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studium universale hält sie um 19:00 Uhr auf dem Campus Augustusplatz (Hörsaal 1) einen Vortrag zum Thema: "Wert von Bildung und Wissen. Muss Bildung sich bezahlt machen?" Alle Interessenten sind dazu eingeladen. Bereits am (morgigen) Dienstag wird der irische Botschafter Michael Collins die Universitätsbibliothek besuchen.

Im Anschluss an Kurths Vortrag ist Zeit für eine Debatte eingeplant. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Jürgen Ronthaler, dem Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig.

Vortrag des irischen Botschafters

Am (morgigen) Dienstag wird der irische Botschafter Michael Collins die Bibliotheca Albertina der Universität Leipzig besuchen. Nach seiner Ankunft (10:00 Uhr) wird er vom Direktor der Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, begrüßt. Im Anschluss stellt der irische Historiker Prof. Dáibhí O'Cróinín die Handschriften des irischen Wissenschaftlers Whitley Stokes vor und spricht zur akademischen Geschichte Leipzigs, insbesondere im Zusammenhang mit Stokes.

Die Universität Leipzig birgt viele Schätze, darunter auch die Notizbücher von Whitley Stokes, die anlässlich des Botschafter-Besuchs ausliegen werden. Der Anglist Prof. Dr. Jochen Schwend, informiert den Botschafter über deutsch-irische Austauschbeziehungen, Dr. Sabine Asmus über die Entwicklung der Studiengänge für europäische Minderheitensprachen und Irische Studien sowie deren internationale Ausrichtung.

Die Alma mater bietet seit Oktober 2013 ein irisches Lektorat an, ein Master-Studiengang Irische Studien wird aufgebaut. Collins hatte das Lektorat eröffnet. Nun möchte er den Fortgang akademischer und darüberhinausgehender kultureller Entwicklungen in Leipzig weiter fördern. Nach der Rede des Botschafters kommt er mit Wissenschaftlern und Studierenden ins Gespräch. Zum Abschluss seines Besuchs steht eine Führung durch die Bibliotheca Albertina auf dem Programm.