Ingmar Rothe

Ingmar Rothe

Wiss. Mitarbeiter

Medien- und Kommunikationswissenschaft
Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29, Raum 5.13
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35707
Telefax: +49 341 97-35749

Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2020
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig
  • 03/2020 - 09/2020
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbreich „Hybrid Societies“ (DFG SFB #1410), Teilprojekt Ö an der TU Chemnitz
  • 10/2018 - 02/2020
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung der TU Chemnitz, Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft
  • 05/2015 - 09/2018
    Doktorand am Graduiertenkolleg „Crossworlds – Connecting real and virtual social worlds“ (DFG #1708) an der TU Chemnitz und Forschungsaufenthalt in Santa Barbara (CA) und an der UBC Vancouver (BC)
  • 07/2009 - 04/2015
    Personalentwicklung, [buw] Unternehmensgruppe in Halle an der Saale
  • seit 01/2007
    Freier Rhetorik- und Kommunikationstrainer

Ausbildung

  • 09/2001 - 06/2009
    Studium der Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit dem Abschluss der Diplomarbeit: „les=ich=ihn nochm^Al vor [frau rEIser].// [kei] kEIn pro^blEm.// Spontaneität und Scripting - sprachliche und sprecherische Orientierung im skriptbasierten Verkauf am Telefon“
  • 09/2000 - 08/2001
    Studium der Germanistischen Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Sprechwissenschaft und Phonetik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dissertationsprojekt

Interaktion am Multitouch-Tabletop im Ausstellungsraum: Interaktive Praktiken der Aneignung. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Interaktionen an dem Multitouch-Tabletop ‚ComforTable’, entwickelt an der Technischen Universität Chemnitz und Teil der Dauerausstellung im Sächsischen Industriemuseum. Der Tabletop wird in zweierlei Hinsicht zum Medium – zum einen zwischen Programmierern und Nutzern, zum anderen als technisches Gerät, das von Nutzern kooperativ in Interaktion bedient werden muss. So bestand auch der Anspruch der ‚ComforTable’-Entwickler darin, Interaktion zwischen Museumsbesuchern und eine spielerische Auseinandersetzung mit Inhalten der Ausstellung zu initialisieren. Ziel der Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie Benutzer von Multitouch-Interfaces deren Bedienung erlernen. Wenn es gelingt, diese Praktiken zu beschreiben und zu verstehen, kann es darauf aufbauend gelingen, Rahmenbedingungen für „bessere“ Interfaces zu entwickeln, die die Praktiken der potentiellen Nutzer einbeziehen. Damit geht die Untersuchung weit über das hinaus, was klassische Nutzerbefragungen leisten können, und trägt gleichzeitig zu einem besseren Verständnis gegenwärtiger Interaktionsprobleme bei.

  • SFB Hybrid Societies (DFG #1410), Teilprojekt Ö: Knowing, Assessing, and Engaging with Embodied Digital Technologies
    Pentzold, Christian
    Laufzeit: 01.2020 – 12.2023
    Mittelgeber: DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Medien- und Kommunikationswissenschaft
    Details ansehen
  • Verkörperte Technologien kennen, beurteilen und erleben
    Pentzold, Christian
    Laufzeit: 04.2020 – 12.2023
    Mittelgeber: DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Medien- und Kommunikationswissenschaft
    Details ansehen

weitere Forschungsprojekte

Mein Forschungs- und Lehrinteresse gilt vor allem interaktionalen Phänomenen (oder auch Praktiken) in einem multimodalen Verständnis. Aus diesem Interesse ergibt sich ein Zugang zu ganz verschiedenen Gegenständen – zu Mensch-Maschine-Interaktion ohnehin, aber auch zu Sozialen Medien, Online-Kommunikation oder persuasiver Kommunikation. In meinen Lehrveranstaltungen geht es daher vor allem darum, diesen interaktiven Praktiken auf die Spur zu kommen und die verschiedenen Gegenstandsbereiche miteinander zu verknüpfen.

 

Methodisch liegt mein Schwerpunkt, auch lehrend, in der Ethnomethodologischen Interaktionsanalyse, die ihre Wurzeln in der Konversationsanalyse hat.

 

Ein dritter Schwerpunkt ist die praktische mündliche Kommunikation im Sinne von Rede und Gespräch, zunehmend mit einem Fokus auf Wissenschaftskommunikation. Mein Anspruch als Lehrender ist, vielfältige Methoden anzubieten und vor allem selbstorganisiertes (forschendes) Lernen zu fördern.

  • Seminar: Analyse mündlicher Texte: Einführung in die Gesprächsanalyse

  • Seminar: Soziale Medien: Praktiken

  • Seminar: Persuasive Kommunikation: Argumentation

  • Übung: Public Relations

  • Übung: Forschungsvertiefung Medienkommunikation

  • Seminar: Online Kommunikation

  • Übung: Wissenschaftliches Präsentieren