Die Lehrsammlung am Institut für Anatomie präsentiert historische und aktuelle makroskopisch-anatomische Präparate — vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Zu sehen sind Skelette und Nachbildungen des menschlichen Körpers, so zum Beispiel von Organen, in einem Ausstellungsraum.
Die Lehrsammlung Anatomie zeigt Modelle verschiedener Regionen des menschlichen Körpers. Foto: Albrecht Rast

Die Ursprünge der anatomischen Lehrsammlung unserer Universität reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Teile der Sammlung wurden unter dem Direktorat von Wilhelm His (1872 —1904) aufgebaut. Der Leipziger Professor für Anatomie fertigte in enger Zusammenarbeit mit dem Leipziger Bildhauer Steger Gipsabgüsse verschiedener Regionen des menschlichen Körpers an. Die „His-Steger-Modelle“ wurden in einem Katalog abgebildet und europaweit als Lehrmaterial verkauft. Durch die Bombardierung des Instituts am 4. Dezember 1943 ist die komplette Sammlung vernichtet worden. Der Großteil der Feuchtpräparate stammt aus den Jahren 1950 bis 1970. Im Jahr 2000 konnte die rekonstruierte Sammlung wiedereröffnet werden. Die Sammlung wird aktuell nicht ergänzt.

In den Vitrinen werden heute große Teilgebiete der makroskopischen Anatomie mit Hilfe von Modellen, Zeichnungen, Feuchtpräparaten und kurzen Erklärungen dargestellt — beginnend bei dem Bewegungssystem über das Verdauungssystem bis hin zum zentralen Nervensystem.

Öffnungszeiten

Für Ausbildungsgänge medizinischer Berufsgruppen und für Gymnasialklassen werden auf Anfrage Führungen durchgeführt. Die Sammlung ist zur „Langen Nacht der Wissenschaft“ zugänglich.

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