Die Geschichte des Musikinstrumentenmuseums beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, als der holländische Musikverleger und Instrumentensammler Paul de Wit ein musikhistorisches Museum im Bosehaus an der Thomaskirche eröffnete. Aktuell umfasst der Bestand des Museums über 5.000 Musikinstrumente.

Verschiedene historische Streich- und Tasteninstrumente stehen in dem gezeigten Ausstellungsraum.
Blick in die Ausstellung des Musikinstrumentenmuseums, Foto: Marion Wenzel

Zu den ältesten Exponaten des Musikinstrumentenmuseums gehören etwa das Clavichord von Dominicus Pisaurensis aus dem Jahr 1543 oder der original erhaltene 1726 gebaute Hammerflügel vom Erfinder der Hammermechanik, Bartolomeo Cristofori. Hinzu kommen Meisterwerke von Instrumentenbauern aus dem Umfeld des großen Leipziger Komponisten Johann Sebastian Bach sowie zahlreiche Zeugnisse sächsischer Instrumentenbaukunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zum Bestand zählen darüber hinaus Musikautomaten und Musikwiedergabe-Geräte, europäische Volksinstrumente, Kuriositäten, eine bedeutende Sammlung außereuropäischer Musikinstrumente, eine grafische Sammlung, die komplette Werkstatt eines Gitarrenbauers, eine historische Tonträgersammlung und eine Fachbibliothek.

Das Museum versteht sich vornehmlich als Forschungsinstitut. So spielen neben den klassischen Museumsaufgaben — Sammeln, Bewahren, Erschließen, Präsentieren — der akademische Unterricht und die Erforschung von Geschichte und Praxis der Musikinstrumente eine entscheidende Rolle.

Öffnungszeiten
 

Dienstag bis Sonntag

10:00 — 18:00 Uhr

Öffentliche Führungen finden jeden Sonntag um 14:30 Uhr statt. Für Führungen und Kinderveranstaltungen wird um eine rechtzeitige Anmeldung gegeben.
 

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